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Der frühe Vogel … fährt Motorrad !

Der Sommer in 2015 war heiß…sehr heiß. Das Motorradfahren wurde oft zu einer Tortour. Hinzu kommt. dass die bessere Hälfte meist nur an den Wochenenden Zeit für Ausflüge hatte. Dann noch ausschlafen…lange frühstücken…bis es Mittag ist. Das funktioniert bei hohen Temperaturen mal gar nicht. Mein Vorschlag: Fahren wir doch bei Sonnenaufgang los! Ich wurde etwas belächelt und „Mann“ nahm mich…glaub ich…für nicht ganz voll. Na warte! Kurz in’s Handy gekuckt, wann der Planet aufgeht: 05:26 Uhr! Passt…und gleich den Wecker gestellt…fertig.

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Um 05:26 Uhr ging zuerst der Radio an. Alle raus aus den Federn! Ich fühlte mich wie beim Stubendurchgang in der Bundeswehr. Nur die Zähne geputzt…rein in die Mopped-Kluft und raus vor die Tür geht’s.

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Was uns als erstes begegnete,  war die tolle Luft am Morgen und das besondere Licht. Wir beschlossen unsere „Kehlheim-Runde“ zu fahren und noch tolle Fotos zu schießen.

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Erst mal auf dem Bike kamen sofort Glücksgefühle hoch…einfach so…die pure Lust am fahren. Ich kann es leider nicht besser in Worte fassen. Da geht einem wirklich das Herz auf. Es war nichts los auf den Straßen, die Temperaturen waren genial und die Umgebung perfekt.

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Ich kann so eine Tour in der Morgendämmerung nur empfehlen. Einfach mal den inneren Schweinehund überwinden…den Bettzipfel loslassen…und schon beginnt ein tolles Erlebnis.

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Am Ende unserer Tour besuchten wir die örtliche Bäckerei, um wenige Minuten später ein tolles Frühstück auf der Terrasse zu genießen. Was will man mehr?

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P.S.: Sogar das Kindi fuhr mit…

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Testsieger: Pannen- und Unfallhilfe-App „ACV Co-Pilot“

Motorradfahrer oder Autofahrer? Das ist ein großer Unterschied wenn man eine Panne hat. Während der Autofahrer in Ruhe auf den Pannendienst im Innern des Fahrzeugs warten kann, ist der Motorradfahrer jeglicher Witterung ausgesetzt. Da ist schnelle Hilfe notwendig!

Die Unfall- und Pannenhilfe-App des ACV Automobil-Club Verkehr, kurz „ACV Co-Pilot“ genannt, ist hier die richtige Wahl. Die Mitgliedschaft im ACV hat ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis und ist nach meiner Meinung ein Geheimtip für jeden Motorradfahrer.

Die ACV Co-Pilot-App ist eine mobile Pannen- und Unfallhilfe. Über die GPS-basierte Pannenhilfsfunktion wird die Notrufzentrale per Knopfdruck informiert. Diese setzt sich dann umgehend mit dem Nutzer in Verbindung. Da ist eine sehr individuelle Hilfestellung möglich.

Mit der integrierten Tankstellensuche können Nutzer nicht nur die nächstgelegene Tankstelle, sondern auch den günstigsten Spritpreis in der Umgebung finden. Besonders wertvoll für Fahrer deren Bike nur einen kleinen Tank bzw. geringere Reichweite hat.

ACVapp

Die App wurde aktuell vom Vergleichsportal Netzsieger.de mit „Sehr gut“ bewertet. Die Mitgliedschaft beim ACV gibt es in allen DEVK-Büros. Da lohnt sich im Frühjahr vielleicht gleichzeitig auch der Vergleich bei der Motorrad-Versicherung.

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Im Trentino mit der „Zecke“ – Kawasaki KLX 250

Die Entscheidung stand schon fest! Ich fuhr im diesjährigen Urlaub im Trentino/Dolomiten nicht mit der Kawasaki Z1000, sondern mit meiner „Zecke“…der Kawasaki KLX 250. Die hatte ich erst im März 2015 gekauft und zwischenzeitlich so viel Spaß gehabt, dass sie mit in den Urlaub durfte. Gesagt getan!

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Also ab nach Südtirol ins MoHo Hotel Diana. Ganz am Rande bemerkt: Das Hotel wird uns nicht mehr sehen. Punkt! Vermutlich war es Pech, dass sich zur gleichen Zeit alle verfügbaren Vollpfosten trafen. Vielleicht ist das aber auch das normale Ambiente. Kurzbeschreibung: Fast nur „typisch“ deutsche Biker…..wohlgenährt…..geringe bis gar keine Haarpracht und….“topmodisch“ gekleidet. Genauso wie man das aus seinen Alpträumen kennt. Gekrönt wurde dieser Eindruck noch durch vorbildfreies Benehmen im Stil einer Klassenfahrt mit Ziel Jugendherberge. Es herrschte allgemeine Endzeitstimmung!

Und das Hotel mischte munter mit, so kurz vor dem Weltuntergang. Der Parmesan wurde einfach über unser Essen gekippt, während den italienischen Gäste dieser in einer Schale bereitgestellt wurde. Eins von vielen Erlebnissen zum Thema Gastfreundschaft. Irgendwie kommt man sich da blöd vor.

Aber mei, jetzt kommt das Wesentliche…..das Fahren mit der Zecke. Die sorgte schon am ersten Morgen für Aufregung. Gleich nach dem Frühstück ging es ohne Verzögerung zur Hotelgarage. Ich ging also nach unten, vorbei an den vielen „Testfahrern“ und „Lizenzfahrern“, die sich bei der letzten Zigarette und Benzingespräch nochmal Mut machten für die Ausfahrt. Kein Wunder, wartete doch auf jeden ein Höllengerät mit mehreren Hundert Pferdestärken in der Garage. Und dann kam ich: In angemessenem Schritt ging ich mit meinem Einteiler-Lederkombi, Race-Helm, Stiefeln und angeschliffenen Schleifpads an ihnen vorbei. Ich spürte viele Fragende Blicke auf dem Weg zur Garageneinfahrt. Welches Höllengerät gehört wohl zu diesem Auftritt?

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Mit einem Schmunzeln schob ich meine kleine grüne Kawasaki KLX 250 aus der Garage. Natürlich drehten sich alle um und…wie in Zeitlupe öffneten sich viele Münder ohne dass ein Wort folgte. Der Spaß ging aber noch weiter. Ein Druck auf den Starterknopf…..der Motor brachte seinen kleinen Kolben in Gang und…..man hörte…..nichts…..fast nichts. Die Gesichter der Zuschauer zeigten absolute Fassungslosigkeit. Es schien als seien plötzlich alle Gesetzmäßigkeiten außer Kraft. Das Ende der Welt war fühlbar! Ein Schnappschuss hätte bestimmt Chancen für das Foto des Jahres gehabt. Mir egal! In Ermangelung einer Kamera ging es auf und davon. Rauf auf die Berge und Spaß haben.

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Beste Fahrgeschwindigkeit in den Bergen für mich: ca. 70 – 80 km/h. Schneller ist sowieso nicht erlaubt. Das Tempo fuhr ich überall, auch in den Kurven. Vor der Kurve 1-2 mal runterschalten, durch die Kurve ziehen, dann wieder hochschalten…..bremsen vermeiden. In diesem Stil ist der Fahrmodus schnell gefunden.

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Nach meiner Erfahrung machen sich einige Motorradfahrer das Leben nicht einfach. Sie geben auf der Geraden Vollgas, haben aber dann zu kämpfen vor der nächsten Kurve. Da wird mächtig die Bremse gezogen und der Anker geworfen. Das bringt große Unruhe ins Mopped. Das geht viel besser, entspannter und ohne Anstrengung. Mit dem KLX-Modus stellten wir fest, dass uns auch so gut wie niemand überholte. Überholvorgänge gab es nur Innerorts mit vollem Karacho…..kopfschüttel!

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In den engen Serpentinen das gleiche Spiel: Für sich selbst die geeignete Geschwindigkeit finden, vor der Tornante runterschalten, wieder Motorbremse nutzen und danach wieder rausziehen. Auf der Geraden ist dann kein Vollgas nötig um auf Geschwindigkeit zu bleiben. Ich streckte noch beide Knie raus, damit die Kawa schön arbeiten konnte unter mir. Das lief so gut, dass selbst eine BMW S1000RR brav hinter uns blieb. Probiert es aus. Bei mir funktionierte das richtig gut.

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Wir fuhren etliche Touren, viele Kilometer, bei Sonne und Regen. Ich muss sagen, die Kawasaki KLX 250 machte soviel Spaß, dass ich es nicht bereute meine „Dicke“ zu Hause zu lassen. Auch die vorhandenen 27 PS reichten vollkommen aus. Ich fühlte mich zu keiner Zeit untermotorisiert. Die Einscheibenbremse funktionierte immer perfekt, gut dosierbar und machte keine Anstalten zu blockieren. Unsere Fahrt im Regen überzeugte mich vollends. Das geringe Gewicht mit den Enduro-Reifen…..unschlagbar. Da mussten so manche „Elefanten“ abreißen lassen.

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Fazit:

Meiner Meinung nach braucht man nicht mehr Leistung und Kubik um Spaß zu haben. Gerade in den Alpen ist sowas Kleines, Leichtes fast unschlagbar. Der Fun-Faktor ist garantiert! Wenn das Leistungsgewicht vom Fahrer her auch noch passt, kann man schon viele Schwergewichte auf der Straße ärgern. Deshalb heißt die KLX bei mir „Zecke“. Weil man uns nicht so schnell abschütteln kann…..hä..hä

P.S.:

Unter  http://www.svendura.de/tuning.php kann man nachlesen, wie man die KLX noch agiler machen kann…

Mein Tipp:

Empfehlenswert + Kauf-Tipp

Hier noch ein paar technische Daten zur KLX 250:

Hubraum 249 ccm, Leistung 16 KW, Max. Drehmoment 20,5 Nm bei 7.000/min. Radaufhängung vorne: 43-mm-Upside-Down-Gabel, Druckstufendämpfung und Federbasis einstellbar. Radaufhängung hinten: Uni-Trak-Federung mit Zentralfederbein, Druck-/Zugstufendämpfung und Federbasis einstellbar. Bremse vorne: Einzelscheibenbremse (250 mm) im Pedal-Design mit Doppelkolben-Bremssattel. Bremse hinten: Einzelscheibenbremse (240 mm) mit Einkolben-Bremssattel. LxBxH: 2.200 x 820 x 1.205 mm. Radstand: 1.430 mm. Sitzhöhe: 890 mm. Gewicht fahrfertig: 138 kg. Tankinhalt: 7,7 Liter. Auspuffanlage: Komplett aus Edelstahl! Wichtig!

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Neue Pannenhilfe-App für Smartphones

Der ACV Automobilclub-Verkehr greift ab sofort auf die Stärken des Smartphones zu. Mit der App „ACV Co-Pilot“ bietet er seinen Mitgliedern wertvolle Hilfestellung wenn das Motorrad, Auto oder Wohnmobil einmal liegen bleibt.

Per Knopfdruck wird über eine GPS-basierte Funktion die Notrufzentrale informiert und der Standort ermittelt. Gleichzeitig wird der Smartphone-Inhaber über die weiteren Schritte auf dem laufenden gehalten. Auch eine Direktwahl zum Club und der Polizei ist integriert.

ACVapp

Die Pannenhilfe-App des ACV gibt es über den Apple App Store oder den Google Play Store. Weitere Informationen über den Anbieter mit hervorragendem Preis-/Leistungsverhältnis gibt es unter http://www.acv.de

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Triple M Rennstreckentraining Sachsenring 20./21.07.2015

Wie im letzten Jahr buchte ich auch für 2015 ein Rennstreckentraining auf dem Sachsenring. Mit Sack + Pack + Suzuki GSX-R 750…inkl. Ronny, Katrin und Werner… ging es nach Oberlungwitz. Hier einige Impressionen aus beiden Tagen…

Gixxer...ready for race

Gixxer…ready for race…

08.15 Uhr...Fahrerbesprechung

…08.15 Uhr…Fahrerbesprechung…

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…der Veranstalter…will dass alle „sitzen bleiben“…

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…die Fahrer…auf dem Sprung…

Letzte Überprüfung vor dem Start

…letzte Durchsicht in der Box…

Nach dem Turn ist vor dem Turn...

…nach dem Turn ist vor dem Turn…

Auch hinter den Boxen ist jede Menge Betrieb...

…auch hinter den Boxen ist jede Menge Betrieb…

Der letzte Turn...

…der letzte Turn…

Mein persönliches Ziel habe ich erreicht: Aufstieg in Gruppe „B“!

Ein Kompliment an den Veranstalter. Es waren zwei tolle Tage in familiärer Atmosphäre. Veranstalter und Ring sehen mich auch in 2016 wieder.

Servus Sachsenring!

…servus Sachsenring!

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Yamaha Track Day 2015 – Nürburgring GP Strecke – Die neue Yamaha R1

Mein Rennstrecken-Motorrad ist derzeit eine Suzuki GSX-R 750 mit Baujahr 2007. Natürlich hat sich zwischenzeitlich viel getan in Sachen Elektronik. Eine Vielzahl von praktischen Helferlein haben Eingang in die Motorrad-Technik gefunden. Deshalb bewegte mich schon lange ein Gedanke: Wie fährt sich ein Motorrad mit neuester Technik auf der Rennstrecke? Ist die Elektronik notwendig? Bringt sie mehr Sicherheit? Oder kommt es doch auf den Fahrer bzw. die Fahrerin an? Meine Gixxer hat nichts an Bord…außer einer Anti-Hopping-Kupplung. Also fast nichts! Die Chance zum Vergleichstest ermöglichte mir Yamaha Deutschland auf der GP-Strecke des Nürburgring, im Rahmen des Yamaha Track Day.

Dienstag, 07. Juli 2015…da steht sie nun…die neue Yamaha R1…in Box 1. Erstes beschnuppern und probesitzen. Ich fühle mich gleich wohl und integriert auf „meiner blauen Yamaha“. Gerade noch die Zehenspitzen berühren den Boden…aber egal…ich will ja fahren und nicht rumstehen.

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Den ersten Turn verbringen wir hinter dem Instruktor. Wir, das sind @moppedblog und ich. Peter aus dem R1-Club ist zwischenzeitlich verschollen. Erster Eindruck: Sehr leicht…sehr handlich…Mann/Frau hat sofort Vertrauen zum Motorrad. Mehr kann man erst mal nicht feststellen. Wir rollen eine fließende Runde um den Ring, ohne Benutzung der Bremse, um ein Gefühl für die Strecke zu bekommen. Jeweils bei der Ankunft bei Start/Ziel wird die Position gewechselt um eine Runde direkt hinter dem Instruktor zu fahren. Dabei wird die optimale Fahrlinie immer transparenter. Macht sehr viel Spaß und schwupps…da sind die ca. 20 Minuten auch schon wieder vorbei.

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Zweiter Turn: Nochmal mit dem Instruktor, um die Strecke endgültig auf die Festplatte im Kopf zu brennen. Mit dabei…@moppedblog, @Griesgram und Peter vom R1-Club. Der hat seine eigene R1M mitgebracht. Auch in diesem Turn vereinbaren wir wieder einen Positionswechsel bei Start/Ziel. Los geht’s! Ich bin als erster hinter dem Instruktor und bleibe gut an ihm dran. Daran könnte ich mich gewöhnen. Die Yamaha R1 macht brav, was ich ihr vorgebe. Sie lässt sich total leicht von einer zur andere Kurve umlegen…zieht genau die Linie, die ich anvisiere. Die Bremsen, die nunmehr benutzt werden dürfen, sind allererste Sahne…eine wahre Pracht! Ich sag nur…ABS mit schräglagenabhängigem Kombibremssystem! Wow! Wie immer sehe ich kein einziges Mal auf das Cockpit…bin eben eine „nach-Gefühl-Fahrerin“. Aus diesem Grund sehe ich erstmal weder das Lämpchen der Traktionskontrolle noch die Anzeigen der anderen Helferlein. Ob die Elektronik da eingreift oder etwas regelt?…alles funktioniert völlig unauffällig…ich merke nichts davon.

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Natürlich gehe ich nicht ans Limit. Schließlich ist es nicht mein Motorrad und ich habe mir vorgenommen, die R1 wieder unversehrt abzugeben. Die Fahrt absolviere ich mit guter Sitzposition, total entspannt und unverkrampft auf der schönen Blauen. Auch in den Kurven liegt der äußere Arm immer locker auf dem Tank. Da kommt Freude auf…“…ich wär so gerne Millionär…dann wär mein Konto niemals leer…sing…

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Die Wechsel auf der Start/Ziel-Linie klappen super. Der Fahrer direkt hinter dem Instruktor fährt links raus und lässt sich ans Ende der Gruppe fallen. Eine gute Gelegenheit auch den anderen Fahrern zuzusehen.

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Peter fährt die Strecke sehr rund, während der @Griesgram schon mal eine Ecke und Kante setzt. Ist aber egal, da er mit jedem Typ von Motorrad zurecht kommt. Der @moppedblog ist verlorengegangen. Wie wir später erfahren, ist er einem falschen Instruktor gefolgt. Einer fehlt eben immer. Auch dieser Turn geht viel zu schnell zu Ende. Mist!FP4F4559

Dritter Turn: Ich stehe schon in voller Ausrüstung da…bekomme die Yamaha übergeben und siehe da…der Tank ist leer. Toll! Also ab zum Tanken. Als ich zurückkomme, sind die anderen schon weg. Was soll’s! Die Strecke ist im Kopf und es ist ja nicht das erste Mal dass ich auf der Rennstrecke bin. Eine gute Gelegenheit die R1 zu testen, was sie drauf hat. Ich konzentriere mich ganz auf das Fahren. Ein „Wow“ kommt über meine Lippen. Es gibt keine Worte dieses Gefühl besser zu beschreiben.

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Von Runde zu Runde wird der Fahrspaß größer. Auf der langen Geraden einfach alle Gänge durchladen…kinderleicht…die Gänsehaut ist vorprogrammiert. Bei diesem Turn bemerke ich erstmalig, dass die Elektronik eingreift. Für einen kurzen Moment hat der Reifen einen anderen Plan als ich und die R1. Nix da…hier geblieben! Plötzlich werde ich aus meinem Tunnel gerissen. Staub ist in der Luft…Steine liegen auf der Fahrbahn und…ein Motorrad liegt im Rasen. Mist! Der Fahrer steht nicht auf. Rote Flagge…kurz danach Hubschrauber. Das wollte so keiner erleben. Alles Gute dem Fahrer!

Zurück in der Box, verschlechtert sich das Wetter. Wind kommt auf und schließlich beginnt es zu regnen. Aus der Box kommen vereinzelt Stimmen die blanken Optimismus verkünden: „Das hört gleich wieder auf.“ Schade…gerade jetzt, da der Streckenverlauf klar ist und ich immer mehr mit der Yamaha ein Team werde. Gerade jetzt, da noch intensiver mit den Einstellungen getestet werden sollte. Es ist so wie es ist!

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In einer kurzen Regenpause nutzen der @Griesgram und ich die Gelegenheit, um die R3 von Yamaha zu testen. Also schnell raus auf die komplett nasse Strecke…ausgestattet mit gelber Warnweste um uns bei der Witterung besser sichtbar zu machen. Wäre allerdings nicht notwendig gewesen, da außer uns niemand mehr unterwegs ist. Bei der Abfahrt sage ich  noch zu meinem Mitstreiter, dass er mich überholen kann, wenn meine Geschwindigkeit für ihn zu langsam ist. Danach habe ich allerdings keinen Sichtkontakt mehr mit ihm. Das geringe Gewicht der Yamaha R3 sorgt für ein super Handling und ein angenehmes Gefühl. Die 42 PS auf regennasser Fahrbahn reichen völlig aus. Spaß pur! In einigen Ecken ist es mehr als nass. Die Yamaha rutscht ganz schön, aber überhaupt nicht böswillig. Sie sagt eben nur…hier bitte nicht schneller und schräger! Vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit die YZF-R3 zu testen…im Trockenen. Mit einem breiten Grinsen kommen wir in der Box an…Hähä…

Das tolle an einem Test-Event ist, dass man immer wieder in viele Gesichter sieht, die genauso motorradbegeistert sind, wie man selbst.  Man lernt wieder neue Menschen kennen, die die schönste Sache der Welt mit einem teilen: Motorräder und das Motorradfahren.

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Glückwunsch an Aaron Lang von Yamaha Deutschland für die professionelle Organisation und eine tolle High-Tech R1. Eine super Fahrmaschine mit modernster Technik für Spaß und Sicherheit. Die Fan-Gemeinde wird jubeln!

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Edigixxer bedankt sich für die Einladung!

Hier noch die wichtigsten technischen Daten der beiden gefahrenen Yamaha’s. Weitere Informationen gibt es natürlich auf der Yamaha-Seite. Eigentlich müsste man einen eigenen Blogeintrag nur zum Thema R1-Technik schreiben. Dieses Motorrad kann mächtig viel…fast alles.

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Yamaha YZF-R1

Yamaha YZF-R1

Hubraum: 998 ccm

Leistung: 147,1 kW (200 PS)

Sitzhöhe: 855 mm (ist schon hoch!)

Gewicht, fahrfertig, vollgetankt: 199 kg

Tankinhalt: 17 Liter

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Yamaha YZF-R1

Als zentrales Nervensystem arbeitet in der R1 ein Sensorcluster, der alle Bewegungen des Fahrzeugs dreidimensional erfasst und für die Kontrolle von Traktion, Schlupf, Wheelie-Neigung. Launch-Control und Bremsen sorgt. (Quelle: Yamaha)

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Yamaha YZF-R3

Yamaha YZF-R3 ABS

Hubraum: 321 ccm

Leistung: 30,9 kW (42 PS)

Sitzhöhe: 780 mm

Gewicht, fahrfertig, vollgetankt: 169 kg

Bilder: Yamaha Deutschland +  @Gasgriffsalat

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TRIDAYS Nr. 10 Neukirchen 2015 #Triumph #Tridays

Nachdem ich zu den Triumph-Media-Days 2015 eingeladen wurde, kam nun per Mail die Einladung zu den 10. Tridays in Neukirchen (Österreich), für die Zeit vom 25.-28. Juni 2015 in meinem Postfach an. Arbeitsbedingt konnte ich leider erst am Samstag anreisen…aber egal…Hauptsache dabei.

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Schon mehrere Kilometer vor Neukirchen begrüßte mich ein Triumph-Fahnenmeer und begleitete mich bis zum Ortsschild. Die Navigation danach war einfach. Jede Menge Pappkameraden in Form der englischen Palastwache wiesen mir mit ausgestrecktem Arm die Richtung. Nach dem Check-in traf ich Ulrich Bonsels samt Anhang. Wir verabredeten uns für 15:00 Uhr zum „Ace-Race“. Auf dem Weg zur Stunt-Arena erblickte ich zum ersten Mal die Mainstreet von Neukirchen. Was war da passiert? Ganz Neukirchen war „very british“ und hatte sich völlig auf die Veranstaltung und die Fahrer der Marke Triumph eingestellt.

Die Hauptstraße war eingesäumt von Ausstellern rund um die englische Marke und fest in den Händen der Biker. Kaum 100 Meter weiter begegnete mir auch schon eine Abordnung der englischen Palastwache auf Segways. Gefolgt von Bikern, die von der Stadt freundlich begrüßt wurden.

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Nach kurzem Fußweg durch die Stadt und den ersten Eindrücken erreichte ich die Stuntarena. Da war alles vorhanden…Tribünen…Boxengasse…Mechaniker…Fahrer…ein kleiner aber feiner Rundkurs…Strohballen…die Start-/Ziellinie.

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Und wo war mein Platz? In der Mitte des Rundkurses! Also mittendrin, statt nur dabei.

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Das nun folgende ACE-Race wurde den Zuschauern von den Kommentatoren in englisch und deutsch vorgestellt. Auf Basis einer Skyteam 125 Ace hatten 10 Teams ein Bike für das Rennen vorbereitet. Es durfte alles verändert werden bis auf den Motor und Rahmen.

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Zuerst wurden die Teams und die Fahrer vorgestellt und unter tosendem Applaus von den Zuschauern begrüßt. Die Fahrer wurden nun auf die Fahrbahn gebeten und mussten schwören, dass die Regeln des Rennens und die erlaubten Modifikationen eingehalten werden. Unter großem Augenzwinkern wurde der Schwur abgeleistet.

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Der Rennmodus war einfach zu verstehen. Das Team besteht aus 2 Fahrern und dauert 24 Minuten. Fahrerwechsel nach der Hälfte der Zeit. Sieger ist, wer in der vorgegebenen Zeit die höchste Anzahl von Runden gefahren hat. Soweit so gut. Es folgte ein fliegender Start. Die Mechaniker warteten auf der Strecke mit den Bikes unter laufendem Motor. Nach dem Startsignal rannten die Fahrer von der Boxengasse los, sprangen über die Heuballen und eilten hin zu ihren Motorrädern. Ein schneller Start gelang nicht jedem Team und bereits in der ersten Kurve hatten die Zuschauer ihren Spaß bei einem Durcheinander von Bikes, Ellenbogen und Beinen.

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Der Rennverlauf wurde professionell kommentiert. Mit gutem Auge und nie versagender Stimme begleitete der Kommentator  in gut verständlichem Englisch die Ereignisse. Zur Halbzeit war der Fahrerwechsel angesagt. Mit Hochgeschwindigkeit…das heißt, was so eine 125er halt hergibt, fuhren die Privatfahrer in die Boxengasse und vollzogen den Fahrerwechsel. Auch hier gab es etliche Verwicklungen und nicht jedes Team kam auch wieder aus der Boxengasse heraus.

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Das Rennen ging nun in die zweite Rennhälfte. Es ist festzustellen, dass die Fahrer sehr unterschiedliche Vorstellungen von der Ideallinie hatten. Auch machte dem einen oder anderen Fahrer das Verhältnis von Gewicht zu Geschwindigkeit auf der langen Geraden einen Strich durch die Rechnung. Und natürlich rutschte dem einen oder anderen auch mal der Reifen weg und landete im nächstgelegenen Heuballen…samt Motorrad. Alles kein Problem…bei 125 ccm und begrenzter Geschwindigkeit. Die Zuschauer waren voll dabei und belohnten jedes Ereignis mit Applaus. Auch in der letzten Runde wurde noch eifrig der Kampf Mann gegen Mann…Mann gegen Frau…oder gegen Nachwuchsfahrer ausgetragen.

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Die Feststellung der siegreichen Teams erfolgte noch in der Boxengasse. Die Siegerehrung sollte am Abend auf der Haupttribüne in der Ortsmitte stattfinden.

 

Ich nutzte die Zeit bis dahin um nochmal die Mainstreet zu besuchen und weiter zu erkunden. Die Neukirchener hatten sich gut vorbereitet. Der ganze Ort schien aus einer Partymeile zu bestehen, mit allen Genüssen die die Gastronomie hergibt. Von Fish & Chips bis hin zu allen Getränken und Gerichten die in Europa bekannt sind. Das Publikum war begeistert….bis die Veranstaltung kurzfristig mit einem Regenschauer konfrontiert wurde. Der dauerte aber nicht lange. Regenbedingt nutzte ich die Gelegenheit um in Begleitung von @motominya in allen Geschäften auf Shopping-Tour zu gehen. Es ist noch zu erwähnen, dass es ein toller Abend mit ihr wurde. Kurz vor der Siegerehrung traf sich die Triumph-Gemeinde wieder vor der Haupttribüne zur Siegerehrung. Nach diesem offiziellen Teil ging die Party dann richtig los.

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Immer wieder konnte ich feststellen, dass Die Triumph-Biker jede Menge Liebe zum Detail haben. Die auffälligsten zwei Motorräder seien hier vorgestellt. Als erstes „Themen-Bike“, sei hier die Triumph mit Fell erwähnt. Nicht nur ein Betrachter war hier genötigt, das fellige Motorrad in Augenschein zu nehmen und auf Tuchfühlung zu gehen.

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Als zweites Bike fiel mir eine Triumph 900 ins Auge. Sie war auf der Hauptstraße abgestellt und erst auf den zweiten Blick zu erkennen. In seiner Liebe zur Marke und dem englischen Königshaus, war dieses Bike mit einem Bild der Königin-Mutter und einem Blumenstrauß verziert.

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Mit vielen positiven Eindrücken trat ich dann meinen Rückweg zum Hotel an. Am nächsten Tag erwartete mich ein super Frühstück und ein tolles Panorama begleitete mich auf der Heimreise.

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Mein herzlicher Dank gilt Triumph und Ulrich Bonsels für die Einladung zu diesem Event. Die Jubiläums-Veranstaltung trägt Ihren Namen zu recht. Das ACE-Race war für mich das Event des Jahres 2015!

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Triumph Media Day 2015 #Triumph

Im April schneite die Einladung von Triumph in’s Haus. Daraufhin verabredete ich mich mit @ErnieTroelf auf Donnerstag, den 11.06.15 um im Staub und Dreck zu fahren. Die Veranstaltung wurde erstmalig durch Triumph in Zusammenarbeit mit dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main in Gründen angeboten. Am Tag der Tage war es dann soweit. Nach Übernachtung bei ErnieTroelf, 2 Espressi und einer Banane, luden wir unsere Sachen in den Bus und los ging es in Richtung Gründen zum ADAC-Gelände. Nach herzlicher Begrüßung durch den Veranstalter, wurde uns der Tagesablauf erläutert. Kaum eingeteilt in eine Dreck-fahr-gruppe und eine Tour-fahr-Gruppe, ging es mit dem Shuttlebus zum Trainingsgelände. Schon während der Fahrt dorthin, wurde ich immer kleiner und das Herz rutschte mir förmlich in die Hose. Immer mehr wurde mir bewusst, dass ich gleich eine ca. 225 kg schwere Triumph Tiger 800 XCx durch das Enduro-Gelände steuern sollte. Da half es auch nicht, dass die Tiger mit Off-Road-Bereifung, besonderem Fahrwerk, abschaltbaren Fahrhilfen und verschiedenen Fahrmodi angerichtet war. xcxstart Meine Auswahl traf eine 800er in Blau. Ich nahm Platz und es fühlte sich auf Anhieb gut an. Die Sitzbank war auf die unterste Stufe eingestellt worden…der Fahrmodus auf „Road“…und los ging es. Die erste Disziplin war ein Fahren mit ca. 40-50 km/h, nur unter Verwendung der Hinterradbremse. Die Übung wurde wiederholt…und das alles auf Staub und Dreck. xcx1   Wichtig ist dabei, dass der Blick nach vorne gerichtet bleibt, um die Stabilität des Motorrades zu erhalten. Bei diesen Übungen lernte man die Tiger XCx besser kennen und beherrschen, bis die Staubwolken immer größer wurden. xcx3 Das war aber nur der Anfang. Nun ging es auf den Rundkurs. Mächtig steil…rauf und runter und hinein in die Steilkurve. Die XCx und ich meisterten das erstaunlich gut. Von Runde zu Runde steigerte sich das Vertrauen in das Motorrad und die Fahrt wurde immer lockerer. Nächste Disziplin: In einer Fahrrinne wird die Triumph in eine Rechtskurve gedrückt. Zur nächsten Linkskurve wird sich hingesetzt, Gas gegeben und ab in den Drift. Ohhh, wat’n Spaß! xcx4 Die Übung wurde mehrmals in Eigenregie wiederholt. Die 800er und ich waren jetzt richtig eingespielt. Ich zirkelte die XCx immer lockerer um den Kurs. Mit breitem Grinsen ging es mit dem einen oder andern Sprung durch das Gelände. Ich war mächtig stolz auf mich und die Tiger 800 XCx. Unvorstellbar was dieses Motorrad im Dreck alles kann. Wahnsinn! Am besten selbst ausprobieren!xcx7 Zum Glück hatte ich für dieses Event eine gute Vorbereitung. Das Gefühl für Gelände-Fahrten holte ich mir vorher bei einem Trial-Kurs in den Pyrenäen (Spanien). Über eine Woche hinweg besorgte ich mir unter Anleitung die erforderliche Fahrpraxis für das Gelände. Gott-sei-Dank!

Mittagspause!

Und wieder ging es mit dem Shuttle-Bus auf das ADAC-Gelände in Gründau. Nach spontanem Wechsel der Motorrad-Kleidung, war ich leider etwas spät dran und die „kleineren“ Motorräder schon besetzt. Ich entschied mich…..na?…..für die Triumph Tiger 800 mit 34 kW. Es folgte ein Warm-up im Slalom mit den Triumph’s. Danach Bremsübungen, wieder ansteigend bis 100 km/h, Anker werfen bis das ABS eingreift. Wahnsinn, wie sich der Bremsweg verlängert. Auf engem Parcour wurde dann das Kurven-Fahren mit verschiedenen Techniken getestet: Motorrad drücken oder Hanging-Off. Es folgten einige Einlagen durch den Veranstalter. Beispielsweise wurde in einer langen Rechtskurve eine gelbe Holzstange auf die Fahrbahn gelegt.

Sie wurde überfahren und hey…das Motorrad blieb total stabil und überfuhr den Stock ohne Weiteres. Gut zu wissen… Nun tauschte ich mit einem weiteren Tester die 800er gegen die Tiger 1200. Warum nicht?

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Alles muss getestet und probiert werden. Und siehe da, die „große Schwester“ ließ sich ebenso stabil und ruhig durch das enge Geläuf fahren. Natürlich im leichten Hanging-Off. Freu! xcx6 Es folgte ein Kurven-Training mit Ausleger auf der Triumph Street Triple. Der Start war langsam und wurde bis 45 Grad Neigung gesteigert. triple2 Damit es noch schwieriger wurde, setzte der ADAC-Trainer eine hydraulische Rüttelplatte ein. Man fährt hierbei in Schräglage über eine Platte. Diese wird durch einen Impuls in Bewegung gesetzt. Dabei wird das Motorrad versetzt. Übungszweck ist, Kurvenblick und Linie des Motorrades zu halten…und ja, es geht (…oder fährt). triple3 Ich glaube, bei der Marke Triumph ist für jeden etwas dabei. Danke für diesen tollen Tag. So viel Spaß und Abwechslung hatte ich schon lange nicht mehr.

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Danke an Ulrich Bonsels und sein Team und natürlich Triumph Deutschland. Danke auch an das ADAC-Team…..ich hab wieder etwas dazu gelernt. Und…..ein riesiges Danke an den Meister am Fotoapparat Markus Jahn und das Catering-Team vor Ort. Suuuper-lecker! Danke auch an die @ErnieTroelf-Pension. Glücklich, zufrieden und‘ an vielen Erfahrungen reicher ging es nach Hause. Wirklich eine tolle Idee, mit den Moppeds in den Staub und Dreck zu gehen. Zum Schluss noch die technischen Daten der Triumph Tiger 800… * Dreizylindermotor mit 95 PS, 19 Liter Tank * Tourenorientierte Modelle: XR / XRX / XRT * Geländeorientierte Modelle: XC / XCX / XCA * Abschaltbares ABS und Traktionskontrolle * XRX / XRT / XCX / XCA verfügen über 3 Fahrmodi * XR-Modell mit Showa-Fahrwerk / XC-Modell mit WP-Fahrwerk

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Probefahrt Suzuki GSX-S 1000

Bei der Vorstellung der neuen Suzuki GSX-S 1000 im Frühjahr beim S-Team Offingen gelang es mir nicht, die neue Suzi Probe zu fahren. Die Begehrlichkeit an diesem Tag war so groß, dass sich selbst am Ende der Testzeit die Schlange der Wartenden nicht auflösen wollte. An diesem Tag erfolgte deshalb wie bekannt eine Probefahrt mit der Ducati Scrambler.

Allerdings ging mir die nicht erfolgte Probefahrt auch nicht aus dem Kopf. Gestern war es dann soweit. Anlässlich meines Besuches beim Suzuki- und Kawasaki-Vertragshändler Fa. Moto-Rottler in Ingolstadt, sah ich die GSX-S in der Ausstellung stehen. In leuchtendem Blau strahlte sie mir entgegen und rief mir förmlich zu…..fahr mich!

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5 Minuten später und in Lederkleidung konnte die Probefahrt beginnen. Und das an meinem Wohnort auf bekannten Wegen. Also ein echter Test! Schlüssel rein…Startknopf drücken. Mit einem kernigen Grummeln erwachte die Suzi zum Leben. Der erste Soundcheck ist positiv. Obwohl serienmäßig, hört sich der Sound aus Airbox und Auspuff satt und dumpf an. Schon auf den ersten Metern fühle ich mich auf dem Motorrrad sehr wohl. Ich sitze gut hinterm Tank und der Fatbar-Lenker von Renthal unterstützt dies vorteilhaft. Lediglich der Knieabschluß zum Tank ist mir zu breit.

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Bei langsamer Fahrt wirkt die GSX-S etwas nervös am Vorderrad. Dieses Gefühl setzt sich bis zum Lenker fort. Bei schneller Fahrt löst sich das aber komplett in Luft auf. Richtig gelesen! Je schneller man fährt, um so besser wird die Suzi. In die Kurven fällt das Motorrad nicht von alleine. Also nix mit übern Lenker fahren, sondern aus der Hüfte lenken und den ganzen Körper einsetzen. So gefahren war die Nervosität am Vorderrad weg und die 1000er blieb in den Kurven ruhig und stabil. Die Gasannahme erfolgt etwas ruppig. Ist aber nicht schlimm, da man sich sehr schnell daran gewöhnt. Der Fahrspaß kommt regelmäßig auf, wenn man den Motor auf Drehzahl hält. Bewegt man sich in unteren Drehzahlen, hat man den Eindruck, dass das Motorrad etwas schwach auf der Brust ist. Vielleicht liegt das ja an den wenig gefahrenen km des Vorführers. Die vorhandene Leistung sollte eigentlich reichen.

Die Suzuki GSX-S 1000 ist ein ehrliches Motorrad, das „gefahren werden will“. Sie hat die wichtigsten Dinge an Bord die man braucht…aber eben auch nicht zu viel. Das moderne LCD-Display ist wie immer Geschmackssache. Es zeigt folgende Werte an: Ganganzeige, Tankanzeige, Kühlmitteltemperatur, Uhrzeit und TC-Modus, Geschwindigkeit und Drehzahl. Immer im Blick hat man auch den Durchschnittsverbrauch, Momentverbrauch und Restreichweite.

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Das Fahrwerk am Vorderrad ist voll einstellbar. Das Federbein hinten hat Zugstufe und Vorspannung. Rundherum ist die Suzi ein gelungenes Motorrad. Vor allem der rotzige, fauchende Sound vom Motor ist wie Musik in meinen Ohren. Das Grummeln vom Auspuff ist vor allem in Rechtskurven hörbar. 145 PS sind eine gute Wahl. Angeblich sollen es mehr sein! Hier noch die technischen Daten…

Leistung: 107 kW / 145 PS

Gewicht: 209 kg fahrfertig

Sitzhöhe: 815 mm

Technik: ABS, dreistufige abschaltbare Traktionskontrolle

Zum Motorrad gibt es jede Menge bestellbares Originalzubehör wie … Kotflügel, Windschild, Motorschutz, Seitenverkleidung und Heck in Sichtcarbon, farbige Lenker und Bremszangen, gefräste Fußrasten, Sturzpads, Felgendekor, Blinker, Nummernschildhalterung usw.

Übrigens…der auf den Fotos abgebildete Rucksack gehört nicht zur Serienausstattung der GSX-S. Den gibt es bei der Fa. Radhaus in Ingolstadt.

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Enduro fahren in Pfungstadt

Griesgram999

Letztes Jahr nutze ich genau dieses Treffen um auszuprobieren, ob der dicke Tiger Explorer überhaupt im Gelände fahrbar ist. Das hat gut geklappt und vor Ort war eine so tolle und zwanglose Atmosphäre, dass ich dieses Jahr wieder gekommen bin, mit der #Hippe.

Organisiert wird das ganze privat von Moto-Tourer.de (vielen Dank dafür) und es findet auf dem Gelände des MSC Pfungstadt statt. Im Fahrerlager kann gezeltet oder gewohnwagend werden, ich bin jedoch mit Bloggerkollege @ErnieTroelf  zu ihm nach Hause gefahren. Die Strecken (hier das Streckenlayout von der Webseite des Vereins) ist auch mit schweren Stelzböcken auf Straßenreifen gut zu befahren, das haben auch dieses Jahr wieder ein paar 12er GS bewiesen. Die meisten Teilnehmer nutzen jedoch leichtere Moppeds oder haben wenigstens geländetaugliche Reifen aufgezogen. Sportenduros möchten bitte auf dem Parkplatz warten, es ist ein Reisenduro Treffen.

Da die #Hippe bisher sowohl ihre Reise- als auch…

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