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Honda (Fest-) Testtage in Weibersbrunn #HondaTT13

Endlich war es soweit! Am Donnerstag, den 25.04.2013 ging es los…rauf auf die Autobahn und ab nach Frankfurt zur @Moppedhexe und zum @Schrm. Das Nest für die nächsten Tage war schnell gebaut und am gleichen Abend stieß auch noch der @Griesgram dazu.

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Nach einem schööönen, feuchten Abend, ging es am nächsten Morgen weiter zum Treffpunkt mit den anderen Bloggern. Im Pulk fuhr die coole Twitter-Gang dann mit ihren Moppeds nach Weibersbrunn zu den Honda-Testtagen.

Nach dem Einchecken und den Formalitäten  ging es auch gleich los. 50 Motorräder und Roller warteten auf ihre Testfahrer. Ich schnappte mir als erstes die Honda CB 1100. Erster Eindruck: Gute Sitzposition und seidenweicher Motor. Dass sich dieses Motorrad absolut handlich fährt, sieht man ihr auf den ersten Blick überhaupt nicht an. Ich werde die 1100er ab sofort „die Senfte“ nennen. Optik und Design wirken sympathisch und  gleichzeitig vertraut….eine typische Honda!

CB1100

CB1100

Die Überraschung des Tages war für mich die Honda CBR 500 R. Sitzposition optimal, sehr drehfreudiger Motor, extrem handlich, eine richtige Kurvenräuberin. Da spielen Hubraum und Motorleistung eine Nebenrolle. Ich stieg mit einem breiten Grinsen ab. Mein Urteil: „Empfehlenswert“.

CBR500R

CBR500R

Nächstes Bike war die CBR 600 F in der Stefan-Bradl-Version. Der erste Eindruck ist positiv. Es handelt sich nicht um einen Extremsportler, die 600er ist aber auch nicht zu brav. Sie kann beides…Sport und Alltag. Auch das Fahrwerk ist positiv zu erwähnen. Was ein bekannter Autobauer als Werbeslogan von seinem Produkt sagt, ist hier im Zweiradbereich festzustellen: Wie auf Schienen!  Die 600er fährt sich sportlich aber nicht zu hart. Auch unebene Strassen können mit ihr gemeistert werden, ohne dass man rumhüpft wie auf einem Gummiball. Das Design ist sicherlich Geschmackssache. Mir persönlich gefällt die Bradl-600er sehr gut!

CBR600F

CBR600F

Auch die Bereiche Marketing und Technik kommen an den Testtagen nicht zu kurz. Wir bekamen Einblick in die angestrebten Verkaufszahlen von Honda, sowie einen kleinen Vorgeschmack von den Zukunftsplänen. Vertiefte Einblicke in das Doppelkupplungsgetriebe von Honda (…dass man nicht Automatik nennen soll!) wurden durch ein DCT-Modell ergänzt.

Nachdem Körper und Geist die ersten Eindrücke gesammelt hatten, stand nun die Mittagspause auf dem Plan. Buffett-Alarm! Super-Lecker! Gesättigt von Allem und wieder frisch (…vielleicht auch vollgefressen)  ging es mit erhöhtem Gewicht weiter mit dem Testen.

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Gemäss meiner Testliste  musste nun die Honda Fireblade her, im Repsol Design. Das Feuerschwert hat alles vom Feinsten:  Motor, Fahrwerk, das ganze Motorrad. Ich für meinen Teil möchte allerdings keinen Super-Sportler mehr haben. Ich bin weg von dieser Droge…oder ist es das Alter? Sicher nicht! Der aktuelle Trend zeigt, dass es die Super-Sportler gerade nicht leicht haben ihre Fangemeinde zu behalten

Für einen meiner Arbeitskollegen sollte ich auch die Honda Crosstourer testen. Vor dem Motorrad stehend dachte ich erst mal nicht, dass das gut geht. Problem: Sitzhöhe! Also rauf auf die Dicke und…kein Problem. Erst mal auf der Dicken oben gibt’s kein halten mehr. Leinen los und auf und davon. Trotz ihres Gesamtgewichtes ist die Crosstourer sehr wendig. Der Schwerpunkt liegt weit unten und selbst enge Kehren im Honda-Innenhof sind kein Problem. Die Sitzposition ist entspannt und bequem. Damit ideal für Kurz- und Urlaubsreisen. Auch den Wind- und Regenschutz konnte ich in der Praxis testen. Mit Unterstützung von Petrus und kräftig Wasser von oben konnte der Schutz seine Wirkung zeigen.  Trotz des Gewichtes ist der Motor sehr durchzugsstark und der Kardanantrieb arbeitet unauffällig. Ja, wenn ich mal „älter“ bin, was ja so schnell nicht passiert, wäre das eine Alternative. Wann ist man eigentlich älter? Nachdem diese Frage so schnell nicht zu klären ist, weiter mit meinen Testeindrücken.

Crosstourer

Crosstourer

Leider war die Crosstourer mit dem DCT Getriebe ständig unterwegs. Deshalb nahm ich das Doppelkupplungsgetriebe mit der Honda NC 700 X etwas genauer unter die Lupe. Als erstes ging es im Normal-Modus los, aber nicht lange. Ich drückte kurzerhand in den S-(Sport)Modus und siehe da, jetzt kommt wirklich Freude auf! Der Motor dreht weiter nach oben, bevor butterweich in den nächsten Gang gewechselt wird. Fun pur!

NC700X

NC700X

Was ich eigentlich nicht freiwillig testen wollte, war die Verzögerung und Wirkung des ABS von Honda im Stassenverkehr. Dazu kam es, als ich mit der Honda NC 700 X auf meiner Testfahrt hinter einem Auto herfuhr. Beide fuhren wir vorschriftsmässig mit 60 km/h auf eine Kreuzung zu. Der Fahrbahnbelag war neu und durch den vorangegangen Regen nass. Plötzlich sah ich die Bremslichter des Autos vor mir, welches ohne Vorwarnung verzögerte. Eigentlich bereitete ich mich schon auf den Einschlag vor. Ich zog die Bremse, das Vorderrad rutschte sogar kurz, ehe das ABS seine Wirkung zeigte. Ich kam hinter dem Pkw zum stehen, ehe dieser ohne zu blinken links abbog und in der Seitenstraße verschwand. Gut gegangen,  dachte ich mir und war ganz erstaunt, dass es im Jahr 2013 immer noch Autos ohne Blinker gibt. Nix wie weiter und nach einer kleinen Tour zurück zum Ausgangspunkt.

Jetzt gab es Kaffee und Kuchen vom Veranstalter und eine willkommene Pause um sich auszutauschen. Zwischenzeitlich wurde der Regen immer stärker und ich konnte die Honda Goldwing leider nicht mehr testen. Bei der Größe und dem Gewicht glaube ich war das die richtige Entscheidung. Was ich testen wollte, aber leider nicht zur Verfügung stand, war die Honda MSX 125. Auf den legitimen Nachfolger der Dax war nicht nur ich sehr gespannt. Auch die CRF 250 L konnte ich nicht registrieren bzw. testen.  Eine Testfahrt mit diesen Motorrädern werde ich aber bestimmt noch nachholen.

MSX125

MSX125

Die Rückfahrt zum Nest von @Moppedhexe und @Schrm erfolte im Regen. Kurz frisch machen und dann auf in die Schanz mit „kleinem“ Salat und einem Radler. Zeit für einen tollen Tagesausklang und die erlebten Eindrücke nochmal in Erinnerung zu rufen: Honda setzt im Zweiradbereich einiges in Bewegung. Neue Modelle, neue Technik, Design das nicht nur modern sondern auch an die erfolgreiche Vergangenheit der Marke erinnert.

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Ich danke Honda für die Einladung und die Verpflegung. Der Testtag hat mir riesigen Spass gemacht und Lust auf mehr.

Ich war dabei - 2013

Ich war dabei-April 2013

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Ab 2017 ABS bei Motorrädern Pflicht

Die pflichtgemäße Einführung des ABS bei Motorrädern steht kurz bevor. Das Europa-Parlament und der EU-Ministerrat haben bereits formell zugestimmt. Durch die Einführung erhofft man sich eine Senkung der Unfallzahlen bei Motorradfahrern. Und so wird es aussehen: Alle Motorräder mit über 125 ccm Hubraum, deren Typenzulassung ab Januar 2016 erfolgt, müssen mit dem ABS-System ausgestattet sein. Ab Januar 2017 gilt dann die Regelung für alle neu zugelassenen Motorräder. Kleinere Zweiräder ab 50 ccm haben es etwas leichter. Sie benötigen entweder ein ABS oder ein kombiniertes Bremssystem. Das heißt, Vorder- und Rückbremse haben eine mechanische Verbindung und bremsen immer gemeinsam. Damit werden ebenfalls beide Räder verzögert. Eine effektive Regelung des Bremsdrucks wie beim ABS erfolgt hier leider nicht. Somit können die Räder dennoch blockieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Hersteller nicht auf die preiswerte Lösung setzen, sondern auf das ABS-System.

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Honda Crossrunner geht – Kawasaki Z 1000 kommt

Ja, es ist leider so! Ich habe mich nach nur einer Saison von meiner Honda Crossrunner getrennt! Warum? Es lag nicht am Motorrad, sondern an mir. Näher möchte ich nicht darauf eingehen……

Mein neues Bike wurde eine Kawasaki Z 1000, Baujahr 2012 in schwarz metallic! Letztes Jahr Anfang Dezember kaufte ich sie. Im Januar holte ich die schwarze Dicke mit dem Bus zu mir nach Hause. Die Honda Crossrunner brachte der Sprinter dem Kawa Dealer!

Gut dass ich im Erdgeschoss wohne, so landete die ‚Z‘ im Wohnzimmer und ich konnte einige Änderungen bei angenehmen Temperaturen vornehmen.

Geändert wurde der Kupplungs- und Bremshebel  auf grün und kurz (Firma V-Trec). Mein Lieblingsauspuff IXIL Hyperlow rechts und links. Das Teil habe ich schon an meiner Suzuki GSX-R geliebt. Natürlich auch der Kennzeichenhalter auf ABM samt LED Blinker. Eine leicht dezent höhere Scheibe von Kawasaki, Felgenringe im motoGP Style in grün! Ein Tankpad Z 1000 und Stomp Grip für die Tankseiten zum Schutz gegen Kratzer. Ich entfernte auch noch alle original Aufkleber und Felgenringe, da alles in silber war und ich mehr pepp haben wollte. Die Aufkleber wurden alle in Grüne ausgetauscht mit freundlicher Unterstützung vom ‚Schrägermeister.de‘ oder auf Twitter ‚@schrm!‘ Danke dafür!

Mir gefällt sie jetzt viel besser. Aber das ist wie bei allem….Geschmacksache! Bis jetzt konnte ich wetterbedingt noch nicht viel fahren, aber meine Entscheidung bereue ich nicht! Schon beim Anlassen bekomm ich Gänsehaut, wenn die ‚Z‘ losbrabbelt! Beim Aufsteigen sitzt man „im“ Motorrad und das liegt mir einfach! Die Rauhheit vom Motor ist bärig! Gestern bin ich zu Zweit gefahren. Super! Beim Überholen mal kurz am Gas gezogen….die Airbox brüllt dich an…. und ab geht die Post! Wieder Gänsehaut! Wow! Schalten? Ist bei dem Mopped kein muß……

Wenn es endlich wärmer wird, werde ich über die Kurvenlage berichten. Und jetzt noch vorher, nachher Fotos.KawaFoto 006KawaFoto 005KawaFoto 004

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