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Triumph Media Day 2015 #Triumph

Im April schneite die Einladung von Triumph in’s Haus. Daraufhin verabredete ich mich mit @ErnieTroelf auf Donnerstag, den 11.06.15 um im Staub und Dreck zu fahren. Die Veranstaltung wurde erstmalig durch Triumph in Zusammenarbeit mit dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main in Gründen angeboten. Am Tag der Tage war es dann soweit. Nach Übernachtung bei ErnieTroelf, 2 Espressi und einer Banane, luden wir unsere Sachen in den Bus und los ging es in Richtung Gründen zum ADAC-Gelände. Nach herzlicher Begrüßung durch den Veranstalter, wurde uns der Tagesablauf erläutert. Kaum eingeteilt in eine Dreck-fahr-gruppe und eine Tour-fahr-Gruppe, ging es mit dem Shuttlebus zum Trainingsgelände. Schon während der Fahrt dorthin, wurde ich immer kleiner und das Herz rutschte mir förmlich in die Hose. Immer mehr wurde mir bewusst, dass ich gleich eine ca. 225 kg schwere Triumph Tiger 800 XCx durch das Enduro-Gelände steuern sollte. Da half es auch nicht, dass die Tiger mit Off-Road-Bereifung, besonderem Fahrwerk, abschaltbaren Fahrhilfen und verschiedenen Fahrmodi angerichtet war. xcxstart Meine Auswahl traf eine 800er in Blau. Ich nahm Platz und es fühlte sich auf Anhieb gut an. Die Sitzbank war auf die unterste Stufe eingestellt worden…der Fahrmodus auf „Road“…und los ging es. Die erste Disziplin war ein Fahren mit ca. 40-50 km/h, nur unter Verwendung der Hinterradbremse. Die Übung wurde wiederholt…und das alles auf Staub und Dreck. xcx1   Wichtig ist dabei, dass der Blick nach vorne gerichtet bleibt, um die Stabilität des Motorrades zu erhalten. Bei diesen Übungen lernte man die Tiger XCx besser kennen und beherrschen, bis die Staubwolken immer größer wurden. xcx3 Das war aber nur der Anfang. Nun ging es auf den Rundkurs. Mächtig steil…rauf und runter und hinein in die Steilkurve. Die XCx und ich meisterten das erstaunlich gut. Von Runde zu Runde steigerte sich das Vertrauen in das Motorrad und die Fahrt wurde immer lockerer. Nächste Disziplin: In einer Fahrrinne wird die Triumph in eine Rechtskurve gedrückt. Zur nächsten Linkskurve wird sich hingesetzt, Gas gegeben und ab in den Drift. Ohhh, wat’n Spaß! xcx4 Die Übung wurde mehrmals in Eigenregie wiederholt. Die 800er und ich waren jetzt richtig eingespielt. Ich zirkelte die XCx immer lockerer um den Kurs. Mit breitem Grinsen ging es mit dem einen oder andern Sprung durch das Gelände. Ich war mächtig stolz auf mich und die Tiger 800 XCx. Unvorstellbar was dieses Motorrad im Dreck alles kann. Wahnsinn! Am besten selbst ausprobieren!xcx7 Zum Glück hatte ich für dieses Event eine gute Vorbereitung. Das Gefühl für Gelände-Fahrten holte ich mir vorher bei einem Trial-Kurs in den Pyrenäen (Spanien). Über eine Woche hinweg besorgte ich mir unter Anleitung die erforderliche Fahrpraxis für das Gelände. Gott-sei-Dank!

Mittagspause!

Und wieder ging es mit dem Shuttle-Bus auf das ADAC-Gelände in Gründau. Nach spontanem Wechsel der Motorrad-Kleidung, war ich leider etwas spät dran und die „kleineren“ Motorräder schon besetzt. Ich entschied mich…..na?…..für die Triumph Tiger 800 mit 34 kW. Es folgte ein Warm-up im Slalom mit den Triumph’s. Danach Bremsübungen, wieder ansteigend bis 100 km/h, Anker werfen bis das ABS eingreift. Wahnsinn, wie sich der Bremsweg verlängert. Auf engem Parcour wurde dann das Kurven-Fahren mit verschiedenen Techniken getestet: Motorrad drücken oder Hanging-Off. Es folgten einige Einlagen durch den Veranstalter. Beispielsweise wurde in einer langen Rechtskurve eine gelbe Holzstange auf die Fahrbahn gelegt.

Sie wurde überfahren und hey…das Motorrad blieb total stabil und überfuhr den Stock ohne Weiteres. Gut zu wissen… Nun tauschte ich mit einem weiteren Tester die 800er gegen die Tiger 1200. Warum nicht?

gross1

gross2

Alles muss getestet und probiert werden. Und siehe da, die „große Schwester“ ließ sich ebenso stabil und ruhig durch das enge Geläuf fahren. Natürlich im leichten Hanging-Off. Freu! xcx6 Es folgte ein Kurven-Training mit Ausleger auf der Triumph Street Triple. Der Start war langsam und wurde bis 45 Grad Neigung gesteigert. triple2 Damit es noch schwieriger wurde, setzte der ADAC-Trainer eine hydraulische Rüttelplatte ein. Man fährt hierbei in Schräglage über eine Platte. Diese wird durch einen Impuls in Bewegung gesetzt. Dabei wird das Motorrad versetzt. Übungszweck ist, Kurvenblick und Linie des Motorrades zu halten…und ja, es geht (…oder fährt). triple3 Ich glaube, bei der Marke Triumph ist für jeden etwas dabei. Danke für diesen tollen Tag. So viel Spaß und Abwechslung hatte ich schon lange nicht mehr.

Tanz

Danke an Ulrich Bonsels und sein Team und natürlich Triumph Deutschland. Danke auch an das ADAC-Team…..ich hab wieder etwas dazu gelernt. Und…..ein riesiges Danke an den Meister am Fotoapparat Markus Jahn und das Catering-Team vor Ort. Suuuper-lecker! Danke auch an die @ErnieTroelf-Pension. Glücklich, zufrieden und‘ an vielen Erfahrungen reicher ging es nach Hause. Wirklich eine tolle Idee, mit den Moppeds in den Staub und Dreck zu gehen. Zum Schluss noch die technischen Daten der Triumph Tiger 800… * Dreizylindermotor mit 95 PS, 19 Liter Tank * Tourenorientierte Modelle: XR / XRX / XRT * Geländeorientierte Modelle: XC / XCX / XCA * Abschaltbares ABS und Traktionskontrolle * XRX / XRT / XCX / XCA verfügen über 3 Fahrmodi * XR-Modell mit Showa-Fahrwerk / XC-Modell mit WP-Fahrwerk

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HONDA Pressetage 2014 #HPT14

Vor geraumer Zeit flatterte Post ins Haus…Honda Pressetage in Weibersbrunn. Perfekt! Natürlich habe ich die Anmeldung gleich ausgefüllt und gefaxt. Jetzt heißt es abwarten … warten … warten … dann ist es soweit. Am 23.04.14 reiste ich zu meiner „Twamilie“ … dort erwartete mich wieder ein Zimmer mit „all inclusive“. An dieser Stelle wieder ein großes „Dankeschööööön“ an @Moppedhexe Nicole und @schrm Ralf.

Tags darauf, am Donnerstag den 24. April war dann Schluß mit lustig. Auf nach Weibersbrunn. Der Wettergott war gut gelaunt … fast wie bestellt! Am Ziel angekommen ging’s erst mal zur Registrierung und der obligatorischen Führerscheinkontrolle. Nach der großen Abschmuserei mit den anderen Twittiods einigten wir uns darauf, den Tag langsam zu beginnen und schnappten uns alle einen der bereitstehenden Roller.

Ich landete zuerst im Sattel der Honda PCX 125. Ein schönes, leichtes Gefährt. Machte Spaß durch den Wald zu düsen. Ist ein sehr leichtfüßiges Fortbewegungsmittel. Auf einem Aussichtspunkt angekommen, war die Zeit gekommen für das erste „Rollergespräch“ und einen Fahrzeugtausch.

Honda 009

Honda PCX 125

Honda Integra mit DCT war der nächste Roller. Schnell auf „S“ gestellt und los ging’s. Toll! Macht Spaß wie Sau und … der grollt irgendwie wie ein Großer!  Ein paar PS mehr und etwas mehr an Gewicht sagen mir deutlich mehr zu, als der PCX. Unebenheiten in der Fahrbahn wurden besser weggefedert. Mit 750 ccm dahingleiten …den kann man sich für’s fortgeschrittenere Alter mal im Hinterkopf behalten.

Honda Integra

Honda Integra

Als nächstes schnappten wir drei Mädels uns die 500er. Es waren zwei CB 500 R und eine CB 500 F vorbereitet. Die „F“ hatte auch den Akra Endtopf. Zuerst dirigierte ich die etwas sportlichere „R“ durch den Spessart. Ich fühlte mich sofort wohl auf der kleinen 500er. Kein Wunder, sie läßt sich zielgenau durch die Kurven treiben. Das vermittelt dem Fahrer ein sehr gutes Gefühl. Ich kann mir gut vorstellen, daß man mit der 500er die größeren und schwereren Motorräder in diesem engen Geläuf sehr gut ärgern kann. Yeah! Die Akrapovic-Anlage machte sich leider nicht so bemerkbar (hörbar) wie erwartet. Auf der Rückfahrt testete ich auch die F-Version. Auch die vermittelt absoluten Spaßfaktor. Im Vergleich hat für mich aber die CB 500 eine Nasenlänge Vorsprung.

Honda CBR 500 R

Honda CBR 500 R

Honda CB 500 F

Honda CB 500 F

Jetzt zum absoluten Spaßmobil. Die Honda CRF 250 steht zur Testfahrt bereit. Schon die Optik ruft dir laut zu: Raufsetzen, wohlfühlen, Spaß haben! Die Supermoto hält im Fahrbetrieb auch, was sie verspricht. Unter dem Helm zogen sich meine Mundwinkel immer weiter auseinander. So einfach und genußvoll kann Motorradfahren sein … und das mit nur 23 PS. Kaum zu glauben!

Honda CRF 250

Honda CRF 250

Honda 033

Sehr gelungen fand ich auch die Honda CB 650 F. Mit seinen 87 PS und 650 ccm ist sie sehr ausgewogen. Nicht zu viel und nicht zu wenig Motorrad. Ein Bike für viele Gelegenheiten. Ich fühlte mich auf der „nicht Hornet“ in jeder Situation gut aufgehoben. Mit einer erstklassigen Sitzposition kann man es auch ohne Red Bull fliegen lassen. Ich kann mir gut vorstellen, daß man mit der CB 650 F auch auf längere Reisen gehen kann. Ein tolles Bike!

Honda CB 650 F

Honda CB 650 F

Honda 017

MittagJetzt erfahren wir auch mehr über das DCT (Dual Clutch Transmission) oder einfach gesagt das Doppelkupplungsgetriebe. Zudem technische Einzelheiten über die neuen Modelle und eine Vorschau, was Honda in der Zukunft geplant hat.Nach dem Mittagessen, das in Form eines leckeren Buffets auf uns wartete, ging es gut gestärkt weiter mit dem Testen.

Nun war die Gang unterwegs. 7 Biker fuhren mit 7 Bikes durch ein Wildgehege. In der Gruppe machte das mal richtig Spaß. Es wurde immer wieder angehalten … Erfahrungen ausgetauscht … und dann die Bikes durchgetauscht. Von der Honda CB 1000 R, stieg ich um auf die sehr interessante Honda CTX 700 N mit DCT! Ich fühlte mich wie auf einem Cruiser. Die Lenkerposition überraschend, aber nicht unangenehm. Auch hier stellte sich schnell ein angenehmes Fahrgefühl ein. Vor allem wenn man sich an’s Sitzpolster anlehnt. Und ab ging die Luzi! Mit einer gewissen Leichtigkeit sitzt man hinter dem Lenker und kann super genau die Ecken der Straße anpeilen. Einmal die Richtung vorgegeben, folgte die CTX brav meinem Befehl. Mir sagte dieses Konzept total zu. Diese 700er sollte man unbedingt einmal gefahren haben.

Honda CB 1000 R

Honda CB 1000 R

Honda CTX 700 N

Honda CTX 700 N

Soll ich … soll ich nicht … soll ich … soll ich nicht? O.K., wenn die Honda CBR 1000 RR SP schon mal dasteht, wird sie auch probe gefahren. Nach kurzem Check dachte ich:  Na ja, gar nicht so schlecht! Bin mal gespannt wie die CBR weiter oben auf dem schlechten Teil der Straße das Terrain „erfährt“. Der Wahnsinn! Kein hartes bocken und rumgespringe, wie man es von Supersportlern gewohnt ist. Was passiert da? Ob Bitumen oder unterschiedlich hohe Flecken auf der Straße. Das Öhlins-Fahrwerk bügelt alles weg, daß es eine wahre Freude ist. Der Spaßfaktor steigert sich enorm mit zunehmender Fahrdauer. Mein Grinsen im Gesicht ist mittlerweile so breit, wie das vom Joker im Batman-Film. Die Honda SP vermittelt sehr schnell ein Fahrgefühl. Die Gewöhnungszeit an das Bike ist deshalb sehr kurz. Eigentlich bin ich traurig als unsere Fahrrunde zu Ende war. Sollte ich mal unverhofft zu einem Sack Euros kommen, wäre das ein Mopped für die Renne! Probefahren! Unbedingt! Das ist ein Befehl!

Honda CBR 1000 RR SP

Honda CBR 1000 RR SP

Anmerkung: „Lieber Weihnachtsmann … es ist zwar erst April und ich habe dir schon lange nicht mehr geschrieben … dieses Jahr ist es aber soweit. Ich wünsche mir eine Honda CBR 1000 RR SP. Du brauchst auch nicht bis Dezember warten, sondern kannst sie mir gerne vor der Zeit vorbeibringen … oder vorbeifahren?

Zuletzt schnappte ich mir die Honda VFR 800. Den Motor kenne ich schon von der Honda Crossrunner. Auf den ersten Blick wirkte die Optik sportlich, aber auch irgendwie plump. Also erst mal rauf auf das Bike und … der plumpe Eindruck war schnell verflogen. Die 800er machte doch Lust auf mehr. Auf der Strecke ließ ich den sechsten Gang komplett weg und den fünften benutzte ich nur ab und zu. Dann brüllte der V4, daß es eine wahre Freude war. Ja, der erste Eindruck täuschte … der Fahrtest brachte das echte Wesen der 800er zum Vorschein.

Honda VFR 800

Honda VFR 800

Jeder Tag geht einmal zu Ende. Die schönen Tage leider umso schneller. Mit der RR im Kopf trat ich (wir) die Heimreise an. Ich mit einem Leihmotorrad vom @schrm Ralf, das er mir zur Verfügung stellte. Honda XL 250! Mit ihren 25 PS cruiste ich total entspannt der Gruppe hinterher. Diese kleine, in die Tage gekommene Enduro machte zum Tagesabschluß nochmal richtig Laune. Total stressfrei und tiefenentspannt kam ich zu Hause an. Ich glaubte sogar hin und wieder kurz einen neidischen Blick vom @schrm Ralf bemerkt zu haben.

Honda XL 250

Honda XL 250

Herzlich bedanken möchte ich mich bei Honda und Oliver Franz für die Einladung. Ein toller Tag mit den Motorrädern von Honda bei optimaler Verpflegung und Betreuung. Hoffe auf das nächste Jahr …

 

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Triumph Pressetage 05./06. Juni 2013 in Rosbach v.d. Höhe

Jetzt aber…..habe eine Einladung per E-Mail für die Triumph Pressetage erhalten. Super! Obwohl mich einige Bikes der Marke sehr interessieren, hat sich eine Testfahrt bis heute noch nicht ergeben. Jetzt war die Gelegenheit da, dies zu ändern. Eins musste noch geklärt werden: Ich brauche Urlaub! Mit 2 Freitagen versehen, stand der Teilnahme nichts mehr im Wege.

Am Mittwoch, den 05. Juni packte ich das kleine Sturmgepäck und machte mich auf zwei Rädern auf in Richtung Mühlheim. Ein grosses Dankeschön an @Moppedhexe und @schrm die mich zum wiederholten Male aufgenommen haben. Nach kurzer Pause, trafen wir uns mit @Griesgram999 in einem Biergarten zum wohlverdienten Steak. @Griesgram999 hatte schon am ersten Tag der Veranstaltung teilgenommen und machte uns mit seinen Eindrücken richtig heiss! Schliesslich trafen auch noch die @Banditin und der @Kutze ein und wir verbrachten gemeinsam einen schönen Abend im Biergarten.

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Donnerstag morgen…..endlich war es soweit! Rein in die zweite Haut und auf ging es nach Rosbach v.d. Höhe zu den Triumph Pressetagen mit @Moppedhexe und @Schrm. Der Empfang durch den Veranstalter war herzlich und wurde begleitet durch Kaffee und einem kleinen Snack. Nach Erledigung der Formalitäten begann der Tag offiziell mit einer Einführung in die Geschichte von Triumph. Eine lange Tradition…..von der Entstehung der Fahrräder bis hin zu den Motorrädern.

Nach dieser Einstimmung wurden drei Gruppen gebildet und es ging zum testen mit unserem Guide in die Praxis. Freu!

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Als erstes Motorrad schnappte ich mir die Triumph Bonneville. Erst mal entspannt anfangen mit einem schönen Classic-Bike dachte ich mir. Die Kombination Triumph Bonneville + meine Person im Lederkombi ergab allerdings eine besondere Optik, die manchen Teilnehmer zum schmunzeln brachte. Wenn man  vom Sportler kommt und so ein klassisches Motorrad vor sich stehen sieht, hat man natürlich eine Erwartungshaltung was das Fahrgefühl betrifft.  Ich war gespannt wie die Bonneville sich fahren würde. Also Aufsitzen und…..Überraschung…..wohlfühlen! Die Bonneville liess sich super bewegen. Auf der Geraden wie auch in den Kurven. Die Fussrasten setzten zwar etwas auf, aber das machte der Bonnie nix aus. Sie hielt ihren  Kurs in der Schräglage und blieb immer sehr gutmütig. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht fuhr ich durch den Taunus. Ich…..die Bonnie…..das super Wetter…..der Taunus…..einfach froh in diesem Moment hier zu sein. Hier noch ein paar Eckdaten zur Triumph Bonneville:

MJ3_4078

Nennleistung: 68 PS / 50 kW bei 7.500 U/min…..reicht völlig aus!

Max. Drehmoment: 68 Nm bei 5.800 U/min…..reicht völlig aus!

Sitzhöhe: 740 mm…..angenehm!

Hubraum: 865 ccm…..fehlt nix!

Leergewicht Vollgetankt: 225 kg…..genau richtig!

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Nach den ersten Fahreindrücken eine kurze Pause. Bei entsprechenden Temperaturen darf die Flüssigkeit nicht vergessen werden. Auf zur zweiten Runde. Die Auswahl traf nun die Triumph Street Triple in einem schönen blauen Farbton. Die Sitzposition…..wie für mich gemacht. Ich fühlte mich gleich in’s Motorrad integriert. Lenker und Fussrasten waren am richtigen Platz. Gemeinsam mit anderen Testern rollten ich und die Triple vom Hof und ein erstes Herantasten begann. Oh Mann! Ist das ein Fahrrad unter mir? Das Handling ist irre! Das Einlenken sehr präzise! Die Street folgte genau der Vorgabe. Wenn man die Triple im 6. Gang am Gashahn zog, machte sie sich hörbar bemerkbar….hörenswert! Hinzu kommt noch, dass das Fahrwerk des Testmotorrades für mich optimal eingestellt war. Selbst das bremsen in Kurven bereitete der Triple kein Problem. Aufstellen und aufbäumen waren für sie Fremdwörter. War das der Beginn einer neuen Liebe? Zur Vervollständigung noch die Eckdaten der Triumph Street Triple:

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Nennleistung: 106 PS /78 kW bei 11.850 U/min…..gefühlt 120 PS!

Max. Drehmoment: 68 Nm bei 9.750 U/min…..geht irre!

Sitzhöhe: 800 mm…..ideal!

Hubraum: 675 ccm…..gefühlt 750 ccm!

Leergewicht Vollgetankt: 182 kg…..perfekt!

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Nächster Turn….neues Glück! Die Triumph Tiger 800 stand auf dem Plan. Wieder stellte sich sofort ein Wohlfühlgefühl ein. Keine Wiederholung, sondern echte Emotion. Der Fahrer wird super in’s Motorrad integriert. Eine große Hilfe ist hier natürlich die höhenverstellbare Sitzbank. 810 mm waren für meine 168 cm genau das Richtige. Grössere Fahrer können die Sitzbank bis 830 mm hochschrauben.

Gang rein und auf und davon! Ja was soll ich sagen…..ein Traum! Die Tiger macht genau das, was der Fahrer ihr vorgibt. Egal wie die Fahrbahn beschaffen war. Kaputt, kurvenreich, Kehren, Stadt, Land. Einfach ein tolles Motorrad. In jeder Situation fühlte sich die Tiger 800 gut an. Bei 95 PS war das Kurvenräubern kein Problem für sie. Ich konnte mir gut vorstellen, mit der Tiger 800 auf Reisen zu gehn. Das Beste zu letzt: Das Motorrad gab Feedback von der Fahrbahn. Bei vielen Konkurrenten hat man eher das Gefühl losgelöst vom Motorrad durch die Gegend geschaukelt zu werden. Die Tiger 800 vermittelte hier einen guten Kontakt zur Strasse und hebt sich damit positiv von anderen Marken ab. Hier die Daten zur Triumph Tiger 800:

MJ1_9996

Nennleistung: 95 PS /70 kW bei 9.300 U/min…..perfekt…..1*

Max. Drehmoment: 79 Nm bei 7.850 U/min…..geil…..1*

Sitzhöhe: 810 mm bis 830 mmm…..passt immer…..1*

Hubraum: 799 ccm…..ideal…..1*

Leergewicht vollgetankt: 210 kg…..richtig…..1*

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In der Fotokurve erfolgte der nächste Wechsel auf ein neues Motorrad, die Triumph Tiger Sport. Mit dem  1000er hatte ich mich bereits in der Vorbereitung beschäftigt. Vor allem die Fotos in der Presse zeigten ein optisch sehr ansprechendes Motorrad. Es folgte nun der Test in der Realität. Rauf auf den Sattel der Tiger Sport, rein in die erste Schräglage mit Kurs auf den Fotografen. Ich muss sagen, es dauerte doch zwei bis drei Kurven um mich auf das Motorrad einzustellen. Ist man erst mal auf Augenhöhe, kann man dann aber den Tiger laufen lassen. Der kräftige Motor erinnert eher an einen Bären als an einen Tiger. Im 6. Gang angekommen, kann man sehr schaltfaul kurven. Das Fahrwerk ist top, genauso wie das Einlenkverhalten. Allerdings fehlt etwas die Rückmeldung von der Fahrbahn und die Integration in das Motorrad. Ist da vielleicht der kleinere Tiger der Bessere? Hier noch die Eckdaten zur Triumph Tiger Sport:

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Nennleistung: 125 PS /92 kW bei 4.300 U/min…..überragend!

Max. Drehmoment: 104 Nm bei 4.300 U/min……porno!

Sitzhöhe: 830 mm…..o.k.!

Hubraum: 1050 ccm…..genial!

Leergewicht vollgetankt: 235 kg…..gut!

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Und hier mein persönliches Fazit:

Die Marke Triumph bietet ein interessantes Spektrum von Motorrädern an. Das Gesamtkonzept ist stimmig. Die Highlights sind für mich die Triumph Street Triple sowie die Tiger 800.

Die Tiger 800 ist für mich auch das Motorrad, das mich am meisten überrascht hat. Optik, Motor, Preis und Gesamtpaket verdienen ein Lob. Wer nicht unbedingt auf die 1000 ccm oder eine Leistung jenseits der 100 PS fixiert ist, findet in der Tiger 800 ein Top-Motorrad. Von Frau zu Frau gesagt…..bei Triumph ist die Tiger 800 der Wolf im Schafspelz!

Ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle bei Triumph Deutschland für die Einladung bedanken. Mein besonderer Dank gilt Uli Bonsels für eine tolle Veranstaltung und seiner Frau für das leckere Catering. Ein Dankeschön auch an den Fotografen Markus Jahn für die „schnellen“ Bilder. Die Entstehung unter permanenter Sonnenbestahlung war bestimmt nicht einfach. Ein Danke an unseren Guide, der uns sicher geführt und gelotst hat. Schließlich auch ein Dankeschön an die Leute der Werkstatt, die jederzeit die Sicherheit der Motorräder gewährleistet haben. Respekt! Alles super Triumph!

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