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Probefahrt Suzuki GSX-S 1000

Bei der Vorstellung der neuen Suzuki GSX-S 1000 im Frühjahr beim S-Team Offingen gelang es mir nicht, die neue Suzi Probe zu fahren. Die Begehrlichkeit an diesem Tag war so groß, dass sich selbst am Ende der Testzeit die Schlange der Wartenden nicht auflösen wollte. An diesem Tag erfolgte deshalb wie bekannt eine Probefahrt mit der Ducati Scrambler.

Allerdings ging mir die nicht erfolgte Probefahrt auch nicht aus dem Kopf. Gestern war es dann soweit. Anlässlich meines Besuches beim Suzuki- und Kawasaki-Vertragshändler Fa. Moto-Rottler in Ingolstadt, sah ich die GSX-S in der Ausstellung stehen. In leuchtendem Blau strahlte sie mir entgegen und rief mir förmlich zu…..fahr mich!

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5 Minuten später und in Lederkleidung konnte die Probefahrt beginnen. Und das an meinem Wohnort auf bekannten Wegen. Also ein echter Test! Schlüssel rein…Startknopf drücken. Mit einem kernigen Grummeln erwachte die Suzi zum Leben. Der erste Soundcheck ist positiv. Obwohl serienmäßig, hört sich der Sound aus Airbox und Auspuff satt und dumpf an. Schon auf den ersten Metern fühle ich mich auf dem Motorrrad sehr wohl. Ich sitze gut hinterm Tank und der Fatbar-Lenker von Renthal unterstützt dies vorteilhaft. Lediglich der Knieabschluß zum Tank ist mir zu breit.

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Bei langsamer Fahrt wirkt die GSX-S etwas nervös am Vorderrad. Dieses Gefühl setzt sich bis zum Lenker fort. Bei schneller Fahrt löst sich das aber komplett in Luft auf. Richtig gelesen! Je schneller man fährt, um so besser wird die Suzi. In die Kurven fällt das Motorrad nicht von alleine. Also nix mit übern Lenker fahren, sondern aus der Hüfte lenken und den ganzen Körper einsetzen. So gefahren war die Nervosität am Vorderrad weg und die 1000er blieb in den Kurven ruhig und stabil. Die Gasannahme erfolgt etwas ruppig. Ist aber nicht schlimm, da man sich sehr schnell daran gewöhnt. Der Fahrspaß kommt regelmäßig auf, wenn man den Motor auf Drehzahl hält. Bewegt man sich in unteren Drehzahlen, hat man den Eindruck, dass das Motorrad etwas schwach auf der Brust ist. Vielleicht liegt das ja an den wenig gefahrenen km des Vorführers. Die vorhandene Leistung sollte eigentlich reichen.

Die Suzuki GSX-S 1000 ist ein ehrliches Motorrad, das „gefahren werden will“. Sie hat die wichtigsten Dinge an Bord die man braucht…aber eben auch nicht zu viel. Das moderne LCD-Display ist wie immer Geschmackssache. Es zeigt folgende Werte an: Ganganzeige, Tankanzeige, Kühlmitteltemperatur, Uhrzeit und TC-Modus, Geschwindigkeit und Drehzahl. Immer im Blick hat man auch den Durchschnittsverbrauch, Momentverbrauch und Restreichweite.

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Das Fahrwerk am Vorderrad ist voll einstellbar. Das Federbein hinten hat Zugstufe und Vorspannung. Rundherum ist die Suzi ein gelungenes Motorrad. Vor allem der rotzige, fauchende Sound vom Motor ist wie Musik in meinen Ohren. Das Grummeln vom Auspuff ist vor allem in Rechtskurven hörbar. 145 PS sind eine gute Wahl. Angeblich sollen es mehr sein! Hier noch die technischen Daten…

Leistung: 107 kW / 145 PS

Gewicht: 209 kg fahrfertig

Sitzhöhe: 815 mm

Technik: ABS, dreistufige abschaltbare Traktionskontrolle

Zum Motorrad gibt es jede Menge bestellbares Originalzubehör wie … Kotflügel, Windschild, Motorschutz, Seitenverkleidung und Heck in Sichtcarbon, farbige Lenker und Bremszangen, gefräste Fußrasten, Sturzpads, Felgendekor, Blinker, Nummernschildhalterung usw.

Übrigens…der auf den Fotos abgebildete Rucksack gehört nicht zur Serienausstattung der GSX-S. Den gibt es bei der Fa. Radhaus in Ingolstadt.

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Rennstreckenmotorrad – Wenn nicht jetzt, wann dann?

Meine erste Rennstreckenerfahrung sammelte ich mit einer Suzuki SV650S…ein Mopped mit Vollverkleidung aus dem Jahre 2003. Das klappte damals schon relativ gut. Als Einstieg war die Suzi sehr gut, dachte ich. Bis ich mir im Jahre 2008 eine Suzuki GSX-R 750 kaufte. Spätestens dann merkte ich…“Mit dem richtigen Bike geht alles noch viel einfacher!“. Mit der 750er war ich im siebten Himmel und sprang wie verrückt im Fahrerlager auf dem Sachsenring herum. Mit der einen Hand wild nach oben fuchtelnd und gleichzeitig mit der anderen zu den Knieschleifern zeigend…ja…ich hatte es geschafft. Ich gehörte seit diesem Tag zur Knieschleiferfraktion.

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Nach einer Pause…ich wechselte auf eine Honda Crossrunner…ging es 2013 mit meiner nagelneuen Kawaski Z1000 nach Most auf die Renne. Leider machte mir und den anderen Fahrern das Wetter einen Strich durch die Rechnung.Nix war’s mit ausgiebigem testen. Ich wollte ja meine neue Kawa nicht gleich wegwerfen. Zu diesem Zeitpunkt keimte der Gedanke „Rennstreckenmotorrad“ in mir. Die Wetterkapriolen und eine Reihe von beobachteten Stürzen und Besuchen im Kiesbett verstärkten diese Überlegung.

Mein guter Bekannter Ronny, auch Besitzer einer Z1000, hatte die gleichen Gedanken. Einziges Problem…die Kosten! Aber warum kaufen wir uns nicht ein Motorrad zusammen? Voller Spaß bei halben Kosten? Einverstanden! Markentreu suchten wir erst mal eine Kawasaki ZX-6R…mit den „echten“ 636 ccm…ab Baujahr 2002. Nach einer ersten Probefahrt, die uns ein Bekannter ermöglichte, waren wir doch sehr ernüchtert. Mächtig viel Schalterei und irgendwie nicht erwachsen das Motorrad! Nach dieser Erfahrung einigten wir uns auf das Bewährte: Suzuki GSX-R 750. Da wir beide dieses Motorrad schon kannten, war die Suche nach dem geeigneten Bike einfach. Es wurde schließlich eine gebrauchte K7 in schwarz/blau, die wir aus dem Raum Stuttgart holten.

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Ein rennerfahrener Freund gab uns den Reifentipp: Pirelli Superbike Slick, vorne SC1, hinten SC2. Die Mischung hat ein sehr breites Temperatur-Spektrum, verzeiht Fehler und kündigt die Verschleißgrenze „brav“ an. Kurz gesagt, der Reifen ist idiotensicher. Zur weiteren Kosteneinsparung kauften wir uns ein transportables Reifen-Montiergerät. Scheinwerfer, Rücklicht und Blinkergläser wurden mit schwarz-matter Sprühfolie abgedeckt. Die Leuchtmittel wurden entfernt. Rennverkleidung? Erst mal nicht…vielleicht später…wenn sich die Euronen finden.

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Rennstreckenmotorrad – Wenn nicht jetzt, wann dann? Entscheidend war die Überlegung, dass wir alle nicht jünger werden. Wie lange kann man eigentlich auf der Rennstrecke fahren? Wie lange kann man überhaupt Motorrad fahren? Mitentscheidend war auch, dass einige Menschen in meinem Umfeld schon gehen mussten, die jünger waren. Gut dass ich mit Ronny einen Motorradfreund habe, der dieses Hobby mit mir lebt und verwirklicht. Also 100% Spaß bei 50% Kosten. Einen großen Anteil hat  auch meine bessere Hälfte, der mich unterstützt und immer hinter mir steht. Wenn es nach ihm geht, sollte man ein Rennbike aus Italien fahren…das ist allerdings eine andere Geschichte.

Also…wenn es die Zeit und die Finanzen zulässt…verwirklicht eure Träume…solange es geht. Da waren jetzt auch die Mädels gemeint…

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Neu: Videofragen bei Führerscheinprüfung

Bereits seit 2010 beantworten die Prüflinge bei der theoretischen Führerscheinprüfung die Fragen nicht mehr auf Papier, sondern am Computer. Neu ist seit dem 01. April 2014, dass nicht nur reine Wissensfragen gefordert werden, auch zu den Inhalten von kurzen Videos müssen die Prüflinge künftig Stellung nehmen. Die rund 20 Sekunden langen Filme dürfen sich die Prüflinge bis zu fünfmal anschauen und müssen anschließend eine von drei Antwortmöglichkeiten auswählen. Die Gesamtzahl von 30 Prüfungsaufgaben bleibt unverändert. Zwei der bisherigen Textfragen werden durch Videos ersetzt.

Hintergrund ist die realistische Darstellung von Verkehrssituationen. So lassen sich beispielsweise Radfahrer im toten Winkel, Verzögerungen, Beschleunigungen, Spurwechsel, unterschiedliche Geschwindigkeiten, Wetterverhältnisse und verschiedene Tageszeiten besser vermitteln. Es geht dabei meist um Alltagsszenen, die sich in der praktischen Ausbildung nur selten trainieren lassen.

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Kawasaki wieder in Ingolstadt

Das Warten hat endlich ein Ende…seit dem 05. April gibt es die Marke Kawasaki wieder in Ingolstadt. Tief war die Trauer der Biker, da es seit dem letzten Jahr keinen Händler mehr in der Region 10 gab.  Seit Beginn des Jahres lief dann die Gerüchteküche heiss… bis zu diesem Wochenende. Am 5. + 6. April gab es dann wieder ein Drachenfest . Die Firma Rottler in der Manchinger Straße in Ingolstadt stellte sich als neuer Kawasaki-Händler vor. Bereits bekannt als langjähriger Suzuki-Händler, kümmert sich die Firma nun auch um das „Team Green“. Neben dem Verkauf von Motorrädern verfügt die Firma über eine jahrelange Erfahrung im Werkstattbereich.

Viele Biker machten sich an den beiden Tagen auf, um sich die neuen Modelle der Marke Kawasaki vor Ort anzusehen und probe zu fahren. Natürlich wollte man auch die Firma Rottler kennenlernen. Schnell war klar, dass die Veranstaltung einen positiven Verlauf nehmen würde. Auch ehemaligen Kawa-Fahrern, die in Ermangelung eines Händlers auf eine andere Marke gewechselt hatten, stand ein breites Grinsen im Gesicht.

Mit dem Frühling sind nun auch die Drachen wieder nach Ingolstadt zurückgekommen.  Die Marke Kawasaki hat ein neues „Nest“ gefunden und die Kunden einen versierten Partner, wenn es um Motorräder geht. Übrigens…natürlich war ich an beiden Tagen mit meiner „Dicken“ bei den Drachen und durfte als erste die neue Z 1000 fahren.

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Reisegepäck für die Kawasaki Z1000

…nach einer Saison mit der Honda Crossrunner inkl. Koffersystem (Givi V35), habe ich für mich entschieden, dass diese Kombination nichts mehr für mich ist. Auch wenn die praktischen Eigenschaften von Koffersystemen durchaus nachzuvollziehen sind, lässt die Optik gerade bei sportlichen Motorrädern meist zu wünschen übrig. Grösster Kritikpunkt war der Umstand, dass mein Motorrad mit Koffern am Heck breiter als der Lenker vorne war. Kann da schon mal passieren, dass die Schrankwand hinter einem hängen  bleibt, wenn’s eng wird…

Zwischenzeitlich habe ich einen Motorrad- und Markenwechsel vollzogen. Für meine Kawasaki Z 1000 musste nun eine gute praktische wie optische Lösung her, um auf Tour zu gehen. Hierzu stöberte ich bereits in der kalten Jahreszeit im Net, um Lösungen für mich und meine Dicke zu finden. Die Entscheidung ist zwischenzeitlich gefallen:

Auf den Tank kam der Tankring von SW-Motech, damit der Lack geschützt ist. Für Tagesausflüge reicht hier der kleine Tankrucksack von SW-Motech mit 11-15 Liter (Quick Lock Evo City). Da passt das Wichtigste rein wie Regenkombi, Geldbeutel, Handy, was zum Trinken und für die kühlere Jahreszeit wärmere Handschuhe. Ist schon ne ganze Menge, oder?

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Für Wochenendausflüge reicht mir zum beschriebenen Tankrucksack dazu noch die Hecktasche (Rearbag) von SW-Motech. Die befestige ich nicht wie beschrieben an den Soziusfussrasten + Nummernschild, sondern ganz einfach mit den Riemen über Kreuz unter der Soziusabdeckung. Einfach festzurren, fertig! Hält nach meiner Erfahrung auch bei 220 km/h. Ist wie ich finde eine super saubere Lösung, gerade für Sportmotorräder.

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Die Hecktasche (Rearbag) von SW-Motech hat 24-36 Liter Volumen, eine zuverlässige 4-Punkt-Spanngurt-Befestigung und Spritzwasserschutz durch überlappende Deckel. Da könnte man auch einen Helm unterbringen! Zudem ist sie ausgetattet mit Reflektoren, hat eine wasserdichte Innentasche und 2 Rucksackgurte. Einzig die mitgelieferte Lackschutzfolie gefiel mir gar nicht. Hier hab ich auf eine bewährte 3M-Folie zurückgegriffen und damit das Heck meiner Z 1000 geschützt.

Für den Urlaub brauche ich natürlich noch etwas mehr Stauraum. Hier fiel meine Wahl auf das Satteltaschen-Set (Blaze) von SW-Motech.

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Das Volumen mit 2 x 14-21 Litern ist vernünftig und passt zur Optik meines Motorrades. Folgende Highlights waren für mich überzeugend:

* Material aus hochwertigem 1680 Ballistic-Nylon

* Keine Gefahr durch unkontrolliert flatternde Taschen im Heck- und Felgenbereich

* Abstandsbügel verhindert Kontakt zwischen Taschen und Reifen

* Schnelle Montage/Aufrüstung zum Reisefahrzeug

* Quick Lock Abstandsbügel-Halter (Wird einmalig montiert!)

* Abstandsbügel ist beliebig oft arretierbar

* Geringes Gewicht bei formschönem Design

* Volumen satt…einzeln variabel von 14-21 Liter, paarweise variabel bis zu 42 Liter

* Haupttasche von oben zu beladen, Aussentasche von der Seite

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Bei den Satteltaschen sind 2 Innentaschen, 2 Abstandsbügel, das Montagematerial und die Anbauanleitung mit dabei. Als optionales Zubehör gibt es noch einen Motorradtaschen-Kabelschloss.

Mit diesem 3-teiligen „Reisesystem“ habe ich für mich die ideale Lösung gefunden. Die 3 vorgestellten Taschen können variiert werden, je nachdem wie weit bzw. wie lange man auf Tour ist.

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Den Tankrucksack gibt’s natürlich in verschiedenen Grössen, je nach Bedarf. Die Heck- und Seitentaschen sind ruck-zuck montiert und haben jede Menge sinnvolle Details. Alles in allem passen die Taschen perfekt zu meiner Kawasaki Z 1000 und erhalten die sportliche Optik. Kann mir gut vorstellen, dass mein System auch zu anderen Sportlern passt. Ich bin dann erst mal weg…auf Tour…mit meiner Dicken.

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Mein erster Blog!

Mitte des Jahres fuhren wir zu unserem Hondahändler nach Ingolstadt wegen Kettensatzwechsel an der Hond Magna und da stand sie! Die neue Honda Crossrunner. Mir gefiehl sie sau gut, aber ich machte mir weiterhin keine Gedanken darüber, weil ich hatte ja schon mein Traummopped!

Wir fuhren zu Dritt, Vater, Mutter, Kindi, nach Galtür in Österreich! Auch kein Problem mit Gepäck oder sonstigen Sachen. Mit der Suzuki GSXR 750 K8 kann man alles machen was man so einem Supersportler nicht zutrauen würde! Vor allem die bessere Sitzposition anderen Sportlern gegenüber, kommt einem entgegen. Übrigens, das Hotel ist zu empfehlen und erstaunlicher Weise war in dem Ort und drum herum sehr wenig los! Gut für uns! Hier der Link zum Hotel, das wir bestimmt wieder besuchen werden.

Nach dem Urlaub holten wir die Magna ab und die Crossrunner stand draussen auf dem Parkplatz. Mein Göttergatte und der Hondamitarbeiter, mitlerweile guter Bekannter, überredeten mich auf dem Parkplatz ein paar Runden zu drehen! Na Bravo! Ich entschloss, sofort nach Hause zu fahren, meine Moppedklamotten zu holen und das Ding zu testen.

Auf gings Richtung Hausstrecke. Wow! Das Ding war so einfach zu fahren, peilte genau die Kurven an die ich ihr vorgab und vor allem in Schrittgeschwindigkeit balancierst du so easy ohne rumzueiern! Grandios! Eine Mischung aus Supermoto und Supersportler! Eigentlich genau das, was ich vielleicht schon in mir suchte?!

Wieder angekommen, beschloss ich die Honda Crossrunner zu mir nach Hause zu holen. Ich habs nicht bereut, obwohl meine heissgeliebte und treue Gixxer mir leid getan hat, aber das grössere Potenzial hat die X-Runner. Vor allem, weil wir immer mehr Touren fahren wollen.

Über das Aussehen streiten sich die Leute und verschreien die Crossrunner als Jetski! Das ist mir wurscht! Mir gefällt sie optisch und fahrerisch auch wenn ich, glaub ich, wahrscheinlich die Einzige bin, die das Ding gekauft hat….   🙂

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