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TRIDAYS Nr. 10 Neukirchen 2015 #Triumph #Tridays

Nachdem ich zu den Triumph-Media-Days 2015 eingeladen wurde, kam nun per Mail die Einladung zu den 10. Tridays in Neukirchen (Österreich), für die Zeit vom 25.-28. Juni 2015 in meinem Postfach an. Arbeitsbedingt konnte ich leider erst am Samstag anreisen…aber egal…Hauptsache dabei.

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Schon mehrere Kilometer vor Neukirchen begrüßte mich ein Triumph-Fahnenmeer und begleitete mich bis zum Ortsschild. Die Navigation danach war einfach. Jede Menge Pappkameraden in Form der englischen Palastwache wiesen mir mit ausgestrecktem Arm die Richtung. Nach dem Check-in traf ich Ulrich Bonsels samt Anhang. Wir verabredeten uns für 15:00 Uhr zum „Ace-Race“. Auf dem Weg zur Stunt-Arena erblickte ich zum ersten Mal die Mainstreet von Neukirchen. Was war da passiert? Ganz Neukirchen war „very british“ und hatte sich völlig auf die Veranstaltung und die Fahrer der Marke Triumph eingestellt.

Die Hauptstraße war eingesäumt von Ausstellern rund um die englische Marke und fest in den Händen der Biker. Kaum 100 Meter weiter begegnete mir auch schon eine Abordnung der englischen Palastwache auf Segways. Gefolgt von Bikern, die von der Stadt freundlich begrüßt wurden.

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Nach kurzem Fußweg durch die Stadt und den ersten Eindrücken erreichte ich die Stuntarena. Da war alles vorhanden…Tribünen…Boxengasse…Mechaniker…Fahrer…ein kleiner aber feiner Rundkurs…Strohballen…die Start-/Ziellinie.

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Und wo war mein Platz? In der Mitte des Rundkurses! Also mittendrin, statt nur dabei.

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Das nun folgende ACE-Race wurde den Zuschauern von den Kommentatoren in englisch und deutsch vorgestellt. Auf Basis einer Skyteam 125 Ace hatten 10 Teams ein Bike für das Rennen vorbereitet. Es durfte alles verändert werden bis auf den Motor und Rahmen.

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Zuerst wurden die Teams und die Fahrer vorgestellt und unter tosendem Applaus von den Zuschauern begrüßt. Die Fahrer wurden nun auf die Fahrbahn gebeten und mussten schwören, dass die Regeln des Rennens und die erlaubten Modifikationen eingehalten werden. Unter großem Augenzwinkern wurde der Schwur abgeleistet.

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Der Rennmodus war einfach zu verstehen. Das Team besteht aus 2 Fahrern und dauert 24 Minuten. Fahrerwechsel nach der Hälfte der Zeit. Sieger ist, wer in der vorgegebenen Zeit die höchste Anzahl von Runden gefahren hat. Soweit so gut. Es folgte ein fliegender Start. Die Mechaniker warteten auf der Strecke mit den Bikes unter laufendem Motor. Nach dem Startsignal rannten die Fahrer von der Boxengasse los, sprangen über die Heuballen und eilten hin zu ihren Motorrädern. Ein schneller Start gelang nicht jedem Team und bereits in der ersten Kurve hatten die Zuschauer ihren Spaß bei einem Durcheinander von Bikes, Ellenbogen und Beinen.

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Der Rennverlauf wurde professionell kommentiert. Mit gutem Auge und nie versagender Stimme begleitete der Kommentator  in gut verständlichem Englisch die Ereignisse. Zur Halbzeit war der Fahrerwechsel angesagt. Mit Hochgeschwindigkeit…das heißt, was so eine 125er halt hergibt, fuhren die Privatfahrer in die Boxengasse und vollzogen den Fahrerwechsel. Auch hier gab es etliche Verwicklungen und nicht jedes Team kam auch wieder aus der Boxengasse heraus.

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Das Rennen ging nun in die zweite Rennhälfte. Es ist festzustellen, dass die Fahrer sehr unterschiedliche Vorstellungen von der Ideallinie hatten. Auch machte dem einen oder anderen Fahrer das Verhältnis von Gewicht zu Geschwindigkeit auf der langen Geraden einen Strich durch die Rechnung. Und natürlich rutschte dem einen oder anderen auch mal der Reifen weg und landete im nächstgelegenen Heuballen…samt Motorrad. Alles kein Problem…bei 125 ccm und begrenzter Geschwindigkeit. Die Zuschauer waren voll dabei und belohnten jedes Ereignis mit Applaus. Auch in der letzten Runde wurde noch eifrig der Kampf Mann gegen Mann…Mann gegen Frau…oder gegen Nachwuchsfahrer ausgetragen.

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Die Feststellung der siegreichen Teams erfolgte noch in der Boxengasse. Die Siegerehrung sollte am Abend auf der Haupttribüne in der Ortsmitte stattfinden.

 

Ich nutzte die Zeit bis dahin um nochmal die Mainstreet zu besuchen und weiter zu erkunden. Die Neukirchener hatten sich gut vorbereitet. Der ganze Ort schien aus einer Partymeile zu bestehen, mit allen Genüssen die die Gastronomie hergibt. Von Fish & Chips bis hin zu allen Getränken und Gerichten die in Europa bekannt sind. Das Publikum war begeistert….bis die Veranstaltung kurzfristig mit einem Regenschauer konfrontiert wurde. Der dauerte aber nicht lange. Regenbedingt nutzte ich die Gelegenheit um in Begleitung von @motominya in allen Geschäften auf Shopping-Tour zu gehen. Es ist noch zu erwähnen, dass es ein toller Abend mit ihr wurde. Kurz vor der Siegerehrung traf sich die Triumph-Gemeinde wieder vor der Haupttribüne zur Siegerehrung. Nach diesem offiziellen Teil ging die Party dann richtig los.

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Immer wieder konnte ich feststellen, dass Die Triumph-Biker jede Menge Liebe zum Detail haben. Die auffälligsten zwei Motorräder seien hier vorgestellt. Als erstes „Themen-Bike“, sei hier die Triumph mit Fell erwähnt. Nicht nur ein Betrachter war hier genötigt, das fellige Motorrad in Augenschein zu nehmen und auf Tuchfühlung zu gehen.

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Als zweites Bike fiel mir eine Triumph 900 ins Auge. Sie war auf der Hauptstraße abgestellt und erst auf den zweiten Blick zu erkennen. In seiner Liebe zur Marke und dem englischen Königshaus, war dieses Bike mit einem Bild der Königin-Mutter und einem Blumenstrauß verziert.

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Mit vielen positiven Eindrücken trat ich dann meinen Rückweg zum Hotel an. Am nächsten Tag erwartete mich ein super Frühstück und ein tolles Panorama begleitete mich auf der Heimreise.

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Mein herzlicher Dank gilt Triumph und Ulrich Bonsels für die Einladung zu diesem Event. Die Jubiläums-Veranstaltung trägt Ihren Namen zu recht. Das ACE-Race war für mich das Event des Jahres 2015!

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Triumph Media Day 2015 #Triumph

Im April schneite die Einladung von Triumph in’s Haus. Daraufhin verabredete ich mich mit @ErnieTroelf auf Donnerstag, den 11.06.15 um im Staub und Dreck zu fahren. Die Veranstaltung wurde erstmalig durch Triumph in Zusammenarbeit mit dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main in Gründen angeboten. Am Tag der Tage war es dann soweit. Nach Übernachtung bei ErnieTroelf, 2 Espressi und einer Banane, luden wir unsere Sachen in den Bus und los ging es in Richtung Gründen zum ADAC-Gelände. Nach herzlicher Begrüßung durch den Veranstalter, wurde uns der Tagesablauf erläutert. Kaum eingeteilt in eine Dreck-fahr-gruppe und eine Tour-fahr-Gruppe, ging es mit dem Shuttlebus zum Trainingsgelände. Schon während der Fahrt dorthin, wurde ich immer kleiner und das Herz rutschte mir förmlich in die Hose. Immer mehr wurde mir bewusst, dass ich gleich eine ca. 225 kg schwere Triumph Tiger 800 XCx durch das Enduro-Gelände steuern sollte. Da half es auch nicht, dass die Tiger mit Off-Road-Bereifung, besonderem Fahrwerk, abschaltbaren Fahrhilfen und verschiedenen Fahrmodi angerichtet war. xcxstart Meine Auswahl traf eine 800er in Blau. Ich nahm Platz und es fühlte sich auf Anhieb gut an. Die Sitzbank war auf die unterste Stufe eingestellt worden…der Fahrmodus auf „Road“…und los ging es. Die erste Disziplin war ein Fahren mit ca. 40-50 km/h, nur unter Verwendung der Hinterradbremse. Die Übung wurde wiederholt…und das alles auf Staub und Dreck. xcx1   Wichtig ist dabei, dass der Blick nach vorne gerichtet bleibt, um die Stabilität des Motorrades zu erhalten. Bei diesen Übungen lernte man die Tiger XCx besser kennen und beherrschen, bis die Staubwolken immer größer wurden. xcx3 Das war aber nur der Anfang. Nun ging es auf den Rundkurs. Mächtig steil…rauf und runter und hinein in die Steilkurve. Die XCx und ich meisterten das erstaunlich gut. Von Runde zu Runde steigerte sich das Vertrauen in das Motorrad und die Fahrt wurde immer lockerer. Nächste Disziplin: In einer Fahrrinne wird die Triumph in eine Rechtskurve gedrückt. Zur nächsten Linkskurve wird sich hingesetzt, Gas gegeben und ab in den Drift. Ohhh, wat’n Spaß! xcx4 Die Übung wurde mehrmals in Eigenregie wiederholt. Die 800er und ich waren jetzt richtig eingespielt. Ich zirkelte die XCx immer lockerer um den Kurs. Mit breitem Grinsen ging es mit dem einen oder andern Sprung durch das Gelände. Ich war mächtig stolz auf mich und die Tiger 800 XCx. Unvorstellbar was dieses Motorrad im Dreck alles kann. Wahnsinn! Am besten selbst ausprobieren!xcx7 Zum Glück hatte ich für dieses Event eine gute Vorbereitung. Das Gefühl für Gelände-Fahrten holte ich mir vorher bei einem Trial-Kurs in den Pyrenäen (Spanien). Über eine Woche hinweg besorgte ich mir unter Anleitung die erforderliche Fahrpraxis für das Gelände. Gott-sei-Dank!

Mittagspause!

Und wieder ging es mit dem Shuttle-Bus auf das ADAC-Gelände in Gründau. Nach spontanem Wechsel der Motorrad-Kleidung, war ich leider etwas spät dran und die „kleineren“ Motorräder schon besetzt. Ich entschied mich…..na?…..für die Triumph Tiger 800 mit 34 kW. Es folgte ein Warm-up im Slalom mit den Triumph’s. Danach Bremsübungen, wieder ansteigend bis 100 km/h, Anker werfen bis das ABS eingreift. Wahnsinn, wie sich der Bremsweg verlängert. Auf engem Parcour wurde dann das Kurven-Fahren mit verschiedenen Techniken getestet: Motorrad drücken oder Hanging-Off. Es folgten einige Einlagen durch den Veranstalter. Beispielsweise wurde in einer langen Rechtskurve eine gelbe Holzstange auf die Fahrbahn gelegt.

Sie wurde überfahren und hey…das Motorrad blieb total stabil und überfuhr den Stock ohne Weiteres. Gut zu wissen… Nun tauschte ich mit einem weiteren Tester die 800er gegen die Tiger 1200. Warum nicht?

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Alles muss getestet und probiert werden. Und siehe da, die „große Schwester“ ließ sich ebenso stabil und ruhig durch das enge Geläuf fahren. Natürlich im leichten Hanging-Off. Freu! xcx6 Es folgte ein Kurven-Training mit Ausleger auf der Triumph Street Triple. Der Start war langsam und wurde bis 45 Grad Neigung gesteigert. triple2 Damit es noch schwieriger wurde, setzte der ADAC-Trainer eine hydraulische Rüttelplatte ein. Man fährt hierbei in Schräglage über eine Platte. Diese wird durch einen Impuls in Bewegung gesetzt. Dabei wird das Motorrad versetzt. Übungszweck ist, Kurvenblick und Linie des Motorrades zu halten…und ja, es geht (…oder fährt). triple3 Ich glaube, bei der Marke Triumph ist für jeden etwas dabei. Danke für diesen tollen Tag. So viel Spaß und Abwechslung hatte ich schon lange nicht mehr.

Tanz

Danke an Ulrich Bonsels und sein Team und natürlich Triumph Deutschland. Danke auch an das ADAC-Team…..ich hab wieder etwas dazu gelernt. Und…..ein riesiges Danke an den Meister am Fotoapparat Markus Jahn und das Catering-Team vor Ort. Suuuper-lecker! Danke auch an die @ErnieTroelf-Pension. Glücklich, zufrieden und‘ an vielen Erfahrungen reicher ging es nach Hause. Wirklich eine tolle Idee, mit den Moppeds in den Staub und Dreck zu gehen. Zum Schluss noch die technischen Daten der Triumph Tiger 800… * Dreizylindermotor mit 95 PS, 19 Liter Tank * Tourenorientierte Modelle: XR / XRX / XRT * Geländeorientierte Modelle: XC / XCX / XCA * Abschaltbares ABS und Traktionskontrolle * XRX / XRT / XCX / XCA verfügen über 3 Fahrmodi * XR-Modell mit Showa-Fahrwerk / XC-Modell mit WP-Fahrwerk

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