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Enduro fahren in Pfungstadt

Griesgram999

Letztes Jahr nutze ich genau dieses Treffen um auszuprobieren, ob der dicke Tiger Explorer überhaupt im Gelände fahrbar ist. Das hat gut geklappt und vor Ort war eine so tolle und zwanglose Atmosphäre, dass ich dieses Jahr wieder gekommen bin, mit der #Hippe.

Organisiert wird das ganze privat von Moto-Tourer.de (vielen Dank dafür) und es findet auf dem Gelände des MSC Pfungstadt statt. Im Fahrerlager kann gezeltet oder gewohnwagend werden, ich bin jedoch mit Bloggerkollege @ErnieTroelf  zu ihm nach Hause gefahren. Die Strecken (hier das Streckenlayout von der Webseite des Vereins) ist auch mit schweren Stelzböcken auf Straßenreifen gut zu befahren, das haben auch dieses Jahr wieder ein paar 12er GS bewiesen. Die meisten Teilnehmer nutzen jedoch leichtere Moppeds oder haben wenigstens geländetaugliche Reifen aufgezogen. Sportenduros möchten bitte auf dem Parkplatz warten, es ist ein Reisenduro Treffen.

Da die #Hippe bisher sowohl ihre Reise- als auch…

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Kawasaki H2 – na und?

Griesgram999

Die neue Kawasaki H2, irgendwie sieht das Gerät wild aus und hat einen Kompressor, na und?
Die Tests, die ich bisher im Netz und in den Zeitschriften gelesen habe, haben bei mir nicht den Wunsch geweckt, damit mal zu fahren, 200 PS haben auch andere.  Mein altes Luxusweibchen hat fast 180 und das Gewicht ist auch ähnlich dem der H2. Dann doch lieber den neuen Yamaha Supersportler, der bei gleichem Hubraum ohne Kompressor auch 200 PS ins Prospekt drückt, dabei aber viel leichter und kompakter ist.
Als die H2 angekündigt war, sah das bei mir noch anders aus, da wollte ich mehr wissen und war auf jede Neuigkeit gespannt, aber irgendwie konnte das echte Mopped bei mir dann kein Interesse mehr wecken.

Doch dann tauchte dieses Bild in meiner Timeline auf:

Hinterreifen H2 Foto: Patrick Sauter

Das ist der Hinterreifen einer H2 nach 35 km Autobahn!

Ein Mopped, das so…

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So ist es, Simsonja!

Keiner von den bekofferten Adventure GS Betreibern war in den Dolomiten da unterwegs wo wir es waren!

Griesgram999

Manchmal schreibe ich hier Antworten auf andere Blogs, wenn die unrecht haben und ich recht. Ich kann und darf das, weil ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe.

Heute schreibe ich , weil jemand anders recht hat und das gar nicht oft genug gesagt werden kann.

Simsonja vom Pegasoreise fordert heute eine Ed-Marchisierung der Motorradfahrer. Für alle, die Ed March nicht kennen hier eine kurze Vorstellung. Er fährt mit mit einer Honda C90 (die hat serienmäßig 90 ccm und 7,5 PS und sieht ein bisschen so aus wie eine Simson Schwalbe oder eher umgekehrt, die Honda ist älter) durch die Welt. Und damit meine ich, er ist damit von Malaysia nach England gefahren, im Winter zum Nordkap und jetzt gerade fährt er von Alaksa nach Feuerland. Und dazu gibt es sehr unterhaltsame Videos (die habe ich oben unter seinem Namen verlinkt) und eine C90 Adventures Website (alles Englisch).

Sonja selbst…

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Für eine Ed-Marchisierung der Motorradfahrer

Oh ja!!!!!

PegasoReise

Horizons Unlimited – Unbegrenzte Horizonte, so hieß das Motorradreisetreffen, auf dem ich am vergangenen Wochenende war. Auf diesem Treffen kommen Menschen zusammen, die die Welt hauptsächlich mit dem Motorrad bereisen, sich austauschen oder inspirieren lassen wollen. Erschreckenderweise haben viele dieser Motorradreisenden einen sehr begrenzten, ja konservativen Horizont, wenn es um die Auswahl des Motorrades geht. Natürlich muß es ein „richtiges“ Adventurebike sein, so wie eine Yamaha Ténéré oder eine BMW R 1200 GS. Motorräder unter 600 Kubik werden belächelt oder rufen Unverständnis hervor. Auch dürfen selbstverständlich all die teuren Zubehörfeatures nicht fehlen, die das Mopped angeblich erst abenteuertauglich machen und mit denen in Wirklichkeit einige Ausstatter so richtig viel Geld verdienen. Aber wenn „Adventure“ draufsteht und ich dafür bezahle, dann muß ja auch „Adventure“ drin sein! Auch wenn mich mein aufgerüstetes Fahrzeug nur bis zur nächsten Cafebude in die Eifel bringt. Ted Simon schreibt im Vorwort seines Bildbandes, daß die…

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Endurofahren mit den Dirtgirls statt #BajaD

Wir „müssten“ eigentlich öfter Enduro Fahren! Für was hab ich den ganzen Mist zu Hause stehen?!?! 😂😁😇😝😏

Griesgram999

Aufmerksamen Blog-Lesern wird nicht entgangen sein, dass ich schon länger nichts mehr zur Baja Deutschland #BajaD geschrieben habe. Aufmerksame Twitter-Leser wissen warum, denn die Baja wurde verschoben. Aus Umweltschutzgründen findet das Rennen jetzt vom 23. bis zum 25. Oktober statt. Eigentlich hätte das Rennen am verlängerten vergangenen Wochenende stattfinden sollen.

Ich wäre mit dem Dirtgirls Rallye Team gestartet und von daher wurde ich als Fast-Mädchen von den Damen zu einem konspirativen Treffen mit Enduro nach Schleswig Holstein eingeladen. Also zögerte ich nicht lange und sprang gleich auf die Hippe mit den gut angefahrenen TKC80 und reiste los. Vor Ort traf ich dann auf eine ganze Armada EXCs, den Wettbewerbs-Enduros aus dem Hause KTM, von 250 ccm bis 450 ccm war alles vertreten.

Der Laie wird nun beginnen Mitleid mit mir zu haben und denken, dass ich die KTMs brutal aufhalten würde. War natürlich nicht so, denn ich habe einen…

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Keiner von Euch ist Batman – Honda NM4 Vultus gefahren #HPT15

Dann bin ich halt Robin(e)! So!!!!!! 😂😇😁☺️

Griesgram999

Gerade komme ich von einem phantastischen Enduro-Wochenende mit den Dirt Girls zurück und sortiere meine Eindrücke um die in einen Blogbeitrag zu pressen, da erreicht mich eine Dringende Muppet-Blitznachricht, es muss also dringend sein.

Sie kommt aus Gotham und ich übersetze kurz:

Hallo Griesi,

ich habe gesehen, dass einige Pinguine in Eurer Bloggosphäre behaupten, sie seien Batman. Wie Du weißt, halte ich meine wahre Identität geheim und würde sie niemals in die Welt hinausposaunen.

Aber das Mopped was die da fahren finde ich interessant. Kannst Du mir mal ein bisschen was dazu schreiben?

Dein Kumpel

B.

P.S.

Facebook hat meinen Accout auch gesperrt, weil Sie mir nicht glauben, dass ich so heiße. Die wollen eine Kopie meines Führerscheins um ihn wieder freizuschalten. Du weißt ja, wie ich fahre, als ob ich da noch einen Führerschein hätte.

Na gut, wenn der Dunkle Ritter fragt, wer bin ich um nicht zu…

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Vorschau Alpenblitz 2015

Da bin ich mal gespannt!

Kettenritzel.cc

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Diejenigen unter Euch, die hier schon etwas länger mitlesen erinnern sich vielleicht, daß ich die Alpentour bereits für den letzten Sommer geplant hatte. Aus Gründen mussten wir diese dann auf dieses Jahr verschieben. In der Zwischenzeit konnte ich noch hier und da etwas an den Details der Tour planen.

Den ursprünglichen Plan, meine GS mit dem Autozug über Nacht von Berlin nach München zu bringen musste ich knicken, denn die Verbindung wird nicht mehr angeboten. Plan B war, nach München zu fliegen und mir von Siggi seine von mir bereits einmal zum Kesselberg und Walchensee ausgeführte Suzuki RF900 R auszuleihen. Als ich dann aber auf der Intermot mit den BMW-Leuten plauschte und wir auf meine Tourenpläne zu sprechen kamen, meinten die ganz selbstverständlich „Aber wieso ein Motorrad ausleihen? Wir haben doch einen Fuhrpark!“ Bei dem Angebot konnte ich nicht nein sagen und überlegte, welches Motorrad wohl am besten zu der…

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Versicherung für Motorrad-Schutzbekleidung

Neben preiswertem Versicherungsschutz für Motorräder, bieten die DEVK Versicherungen seit 2015 nun auch die Mitversicherung von Motorrad-Schutzbekleidung an. Hierzu hat das Kölner Versicherungsunternehmen den Umfang in der Kaskoversicherung (Teil-/Vollkasko) erweitert.

Schutz besteht demnach auch bei Beschädigung, Zerstörung oder Totalschaden der Schutzbekleidung des Bikers bei Sturzschäden. Dies gilt für Fahrer + Mitfahrer:

– Bei bestehender Teilkasko-Versicherung infolge des Zusammenstoßes mit einem Tier

– Bei bestehender Vollkasko-Versicherung infolge eines Unfalls

Voraussetzung ist, dass auch das Motorrad beschädigt wurde.

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Folgende Teile der Schutzausrüstung sind versichert:

– Motorrad-Hose

– Motorrad-Jacke

– Motorrad-Anzug / Regenkombi

– Rückenprotektor

– Protektorenjacke

– Schutzhelm

– Motorrad-Stiefel

– Motorrad-Handschuhe

– Motorrad-Schutzbrille

Die Schutzkleidung muss mit Sicherheitskomponenten versehen sein, die geeignet sind bei einem Sturz vor Körperschäden zu schützen oder diese zu minimieren.

Weitere Informationen findet man auf der Homepage: http://www.devk.de

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Honda Pressetage in Weibersbrunn – 06.05.2015 #HPT15

Rechtzeitig zum Saisonstart 2015 präsentierte Honda das aktuelle Motorrad-Programm in Weibersbrunn. Die Anreise am Vortag endete in einem Willkommensbier inklusive Übernachtung. Nach einem leckeren Frühstück am nächsten Tag, war ich gespannt auf den Erstkontakt mit den Motorrädern der roten Marke. Aus dem Verkaufsprospekt gingen mir folgende Gedanken durch den Kopf: “ The Power of Dreams „, “ Freiheit Unlimited „, “ Motorräder von Honda – faszinierendes Design, überragende Technik „. So eingestimmt ging es zum Treffpunkt.

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Nach einem herzlichen „Hallo“ erwartete mich eine riesige Fahrzeugflotte. Nach einer kurzen Einführung ging es endlich auf Tuchfühlung mit den Motorrädern für das Jahr 2015.

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Honda CBR 300 R

Mit der 300 R bietet Honda den kleinen Einstieg in die Fahrmaschinen. 164 kg vollgetankt werden durch 31 PS bewegt. Es wird angegeben, dass mit dem 13 Liter Tank eine Reichweite von bis zu 390 km erzielt wird. Das ist wirklich ein vorbildlicher Wert. Aufsitzen! Ich fühle mich sofort in das Motorrad integriert. Dieses Gefühl ist für mich ein wichtiges Kriterium.

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Honda CBR 300 R

Die ersten Fahreindrücke machen sofort Lust auf mehr. Super Handling, gutes Drehmoment des Motors. Im Parallelflug mit dem Herrn @Griesgram kommt da sofort der „Supersportler“ in der 300er zum Vorschein. Bei geringem Spritverbrauch und fahrbar mit der Führerscheinklasse A2…das richtige Fahrzeug um die Großen zu ärgern. Das Testergebnis: Eine klare Verbesserung zur bisherigen CBR 250 R !

Honda MSX 125

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Honda MSX 125

Die Testfahrt mit der MSX fällt nur kurz aus. In Tradition der altbekannten DAX ist die MSX zu einem modernen Spaßgerät geworden. Es reicht der Führerschein A1. Bei 102 kg und 5,5 Litern Tankinhalt bleibt es allerdings beim Spaß. Ich würde mich allerdings für ein anderes Fahrzeug der Marke entscheiden, das mehr Einsatzmöglichkeiten bietet.

Honda Motorroller

Ich steige ein in die Roller Sparte. Mit weiteren Testern bin ich in der 125er Klasse unterwegs. Am ersten Berg stellen sich sofort Unterschiede heraus. Während meine Mitstreiter sich schon in GP-Manier klein hinter dem Lenker machen, überhole ich sie alle zügig in aufrechter Haltung. Im nächsten Ort, als wieder 50 km/h angesagt sind, holt mich der @Griesgram wieder ein. Er stellt fest, dass ich auf einem 300er Roller sitze und schreit: „Du schummelst!“ Ich lache und fahre wieder auf und davon. Den Rest der Roller-Fahrer haben wir schon längst abgehängt. Sie gingen bei einem Überholvorgang verloren. Zwischenzeitlich hängt auch der @Griesgram hinter einem Auto fest. Ich überhole ihn und das Auto mühelos mit einem fetten Grinsen im Gesicht.

Honda SH 300 i

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Honda SH 300i

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Honda SH 300i

Mit 27 PS und 279 ccm Hubraum hat der SH gegenüber der 125er Fraktion natürlich ein gewaltiges Leistungsplus. Die kompakte Karosserie macht ihn sehr agil und überschaubar….und Spaß!

Honda NM4 Vultus

Mit einer Optik wie vom anderen Stern wartet die Vultus auf. Sie kann in keine Schublade eingeordnet werden. Für mich eines der Zweiräder, auf die ich am meisten gespannt war. 745 ccm, 55 PS, Doppelkupplungsgetriebe, ABS und ein Auftritt als wenn sie aus dem Fuhrpark von BATMAN kommt.

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Das erste Fahrgefühl im „Raumgleiter“ ist überraschend. Nicht vergleichbar mit einem Motorrad oder einem Motorroller. Erst dachte ich: „Hoffentlich bringe ich das Gerät überhaupt durch die Kurven.“ Aber falsch gedacht. Trotz neuartiger Sitzposition lässt sich die Vultus perfekt durch die Straßen dirigieren…nein…man gleitet. Der Motor fühlt sich stärker an, als die vorhandenen 55 PS. Das DCT-Getriebe tut das Übrige. Ich sag es mal kurz und bündig: Einfach nur geil! Das Teil würde gut in meine Garage passen…..ich bin BATMAN.

Testpause

Nach einer kurzen Trinkpause, oder war es Kaffee und Kuchen?…geht es zum nächsten Testobjekt:

Honda CB 125 F  / Honda SH Mode 125

Das Motorrad wurde in der Zwischenzeit nachgeliefert. Rauf auf das schneeweiße Modell! Die ersten Eindrücke…etwas klein…etwas ungewohnt…eher wie ein größeres Fahrrad. Ist jetzt nicht abwertend gemeint.

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Honda CBF 125 F

Mein Schatten, der @Griesgram, war natürlich auch wieder mit von der Partie. Er schnappte sich den „rosa“ Roller Honda SH Mode 125. Nun sollte das Rennen beginnen. Sollte ich erwähnen, dass der rosa Reiter ca. 1,90 m groß ist und während der Fahrt lässig den Gegenverkehr grüßte? Ich fiel vor Lachen beinahe von meinem Testgerät. Die Honda CB 125 F mit ihren 10,6 PS und nur 128 kg, lässt sich natürlich „leicht“ fahren. Wir wählte für den Test eine sehr enge Strecke mit wechselndem Belag. Etwas ungewohnt, mit wenig Gewicht und PS macht die kleine Honda richtig Spaß. Der Motor dreht in jedem Gang sehr gut hoch. Im fünften Gang angekommen, ließ ich das Gas stehen und konzentrierte mich nur noch auf’s Fahren. Ich kurvte auf dem Tank liegend durch den Wald. Erstaunlicherweise schluckte das kleine Bike auch die schlechte Straße sehr gut. Und wo war der rosarote Panther? Er lag ebenfalls auf dem Lenker und versuchte mich einzuholen. Ich sage nur: Leistungsgewicht! Grins! Also erster am Wendepunkt! Es folgte ein Tausch der Testobjekte. Ich glaube der alte Griesgram dachte bei sich…jetzt kann ich sie schlagen! Nun bin ich am Lenker dieses rosa Bonbons…das so nicht im Honda-Prospekt zu finden ist. Schade! Der SH Mode 125 in dieser außergewöhnlichen Farbe (rosa), war am Testtag ständig in Betrieb.

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Honda SH Mode 125

Ich fühlte mich erstaunlich wohl auf dem 125er. Alles ist da, wo man es erwartet. Los geht’s zurück zum Treffpunkt. Der Abzug war schon mal nicht schlecht. Kein Wunder: 11,4 PS, 8.500 U/min, 116 kg, Tankinhalt 5,5 Liter. Gleich bergauf schnappte ich mir meinen Kontrahenten und winkte ihm zu bei der Vorbeifahrt. Natürlich auf dem Lenker liegend…durch den Wald…über Bitumen, Flicken und Unebenheiten. Mit Vollgas macht der Mode ebenso Spaß wie die CB. Wieder Erster! Beide kleine Hondas kann man mit dem A1-Führerschein bewegen.

Honda VFR 800 F  /  Honda VFR 800 X

Eine halbe Stunde hatten wir nun noch übrig um zu testen. Wie sollte es anders sein…..der @Griesgram wählte nun die VFR 800 F und ich entschied mich für die VFR 800 X Crossrunner. Nachdem ich das Vorgängermodell mein eigen nannte, war die Neugier groß. Wie gesagt ist mir das „im Motorrad“ sitzen wichtig. Also nicht obendrauf, sondern mittendrin. Bei der neuen Crossrunner ist das der Fall.

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Honda VFR 800 X Crossrunner

Obwohl ich kein besonders großer Fan von Reisedingsmoppeds bin, fühlte ich mich sehr gut aufgehoben…und sicher. Der V4-Motor mit seinen 106 PS und 782 ccm macht Spaß. Die vorhandenen 242 kg sind nicht spürbar. Hervorragend ist die höhenverstellbare Sitzbank (815 mm bis 835 mm). Das Fahrwerk packt jeden Fahrbahnbelag. Geil!

Moppedtausch! Rauf auf die VFR 800 F! Ich empfand als erstes die Sitzbank zu breit. Der Motor fühlt sich nicht so agil an wie der der Crossrunner.

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Honda VFR 800 F

Vorne war mir die VFR zu „schwer“ und „plump“. Mit dem schlechten Straßenbelag hatte die 800 F zu kämpfen und gab alle Schläge an den Lenker und mich weiter. Die anderen Blogger waren von der F begeistert. Leider kann ich diese Meinung nicht teilen. Vielleicht lag es daran, dass die Fahrzeit zu kurz war, oder ich frisch von der Rennstrecke kam  und meine GSX-R 750 noch in den Beinen hatte. Aber wenn Honda dem @Griesgram und mir nochmal eine VFR 800 F zur Verfügung stellt…dann fahren wir nach Gibraltar…testen ausgiebig…und berichten ausführlich !!!

FAZIT

Highlight des Tages war eindeutig die NM4 Vultus. Überraschend gut die Crossrunner…und wie im letzten Jahr die CB 650 F.

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Honda CB 650 F

Mein Tip: Honda CB 650 F

Dieses Motorrad kann einfach „Alles“…und bei ihr passt einfach „Alles“. Egal ob Einsteiger bei FSK A, oder Wiedereinsteiger oder, oder, …diese 650er hat „Alles“. Stadt, Land, Reise…„Fun Unlimited“

Ein herzliches Dankeschön an den Veranstalter Honda Deutschland und das Team vor Ort um Oliver Franz. Bei nächster Gelegenheit wäre dann mal ein Test in der Cruiser-Klasse angesagt. In diesem Segment hat Honda einiges zu bieten. Weitere Berichte findet ihr hier: http://griesgram999.wordpress.com/ http://www.bike-addicted.de/ http://moppedfahren.wordpress.com/

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#motwunsch – Motorrad 2015 – Detailarbeit

Ich bin in Ingolstadt unterwegs. Es ist Schichtwechsel beim regionalen Autobauer mit den vier Ringen. Auf dem Weg stadtauswärts komme ich zum Stillstand. Viele Autos vor mir, viele Autos hinter mir. Keine Sicht auf die nächste Ampel. Jede Menge Gedanken gehen mir während der Wartezeit durch den Kopf.

Ingolstadt hat Geschichte…erste bayerische Universität…bayerisches Reinheitsgebot…ältester Weihnachtsmarkt…erste bayerische Gesetzgebung…frühere Landesfestung. Fest stecke ich auch im Straßenverkehr. Wäre gut, wenn jetzt mehr Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern unterwegs wären. Die Karawane kommt wieder in Bewegung…und…kurz vor der Ampel wieder zum Halt. Heute ist Ingolstadt eine junge Großstadt. Eingerahmt von Media Markt und Audi AG. Eine Universität gibt’s auch wieder. Und…die Marke Ducati gehört zum Audi-Konzern.

Im Schritttempo geht es weiter auf eine Abbiegespur. Wieder stop! Gar nicht so übel, was Ducati mit der Multistrada und der Hyperstrada auf den Markt gebracht hat. Ein Motorrad für den großen Fahrer und ein Motorrad für den etwas kleineren Fahrer. Die Hyperstrada gibt es gleich in zwei verschiedenen Größen. Und weiter geht’s im Autocorso rund um Ingolstadt. Im Schneckentempo nähere ich mich der nächsten Ampelanlage. Wieder stop!

Irgendwie kommt die Körpergröße der Motorradfahrer bei den Herstellern zu kurz. Da gibt es feststehende Lenker und Fußrasten, ab und zu verschieden hohe Sitzbänke. Das ist bei den Autos viel komfortabler. Vorwärts, rückwärts, nach oben und wieder zurück. Wie gesagt…auf zwei Rädern alles sehr unflexibel. Genauso wie mein Vordermann. Der hat einfach die Grünphase verpennt und ist stehen geblieben. Prompt wird er dafür mit einem lauten Hupkonzert belohnt und es geht in die nächste Wartephase.

Wäre doch super, wenn es viele verstellbare/einstellbare Komponenten am Motorrad gäbe…und das serienmäßig! Lenker, Fußrasten, Sitzbank, Federung, …. Zwischenzeitlich bin ich auf der Rückseite des Autobauers vorbei und am Stadtende. Fast schon freie Sicht auf das Altmühltal. Ich komme zum Ergebnis, daß japanische Hersteller Motorräder für kleine Fahrer bauen und europäische Hersteller Motorräder für große Fahrer. Liegt wohl in der Natur der Sache. Wo ist denn die „kleine“ BMW GS? Wo ist die „große“ 600er?

Das Stadtende ist erreicht und freie Sicht. Schade…Geschwindigkeitsbegrenzung! Und wer hat eigentlich die hässlichen Kennzeichenhalter in grauem Kunststoff bei den Serien-Motorrädern erfunden? Hauptsache man kann die Blinker daran befestigen, oder wie? Es ist soweit, die Geschwindigkeitsbegrenzung ist aufgehoben. Auch die Autokarawane hat sich im Nichts aufgelöst. Ein angenehmes Fahrgefühlt stellt sich ein. Endlich wieder Raum zu den anderen Verkehrsteilnehmern.

Ich hole mir die Eindrücke von der diesjährigen iMot in Köln ins Gedächtnis zurück. Nur einige Highlights, die entweder mit mächtig vielen PS oder Technik zu tun haben. Wenige Innovationen, die die Individualität des Fahrers berücksichtigen. Die Aussage…“Das gibt’s im Zubehör!“…lass ich nicht gelten. Die Übersetzung ist hier oft eine langwierige Suche oder auch mal ein Fehlkauf. Nein, nein…da sind schon die Hersteller ebenso gefordert. Da reicht es nicht, nur eine alternative Auspuffanlage im Sortiment zu haben.

Zwischenzeitlich bin ich fast am Ziel. Zeit für einen Schlussgedanken. Wenn mehr praxisbezogene Wünsche der Biker berücksichtigt werden, findet das Motorrad auch wieder mehr Zugang im Alltag. Mehr Zweiräder im Alltagsbetrieb heißt auch weniger Stau und damit ein fließender Straßenverkehr. Gut für die Stadt und gut für den Menschen. Zum Thema Mensch noch eine Frage an die Hersteller von Motorradbekleidung: Warum muss bei der Frauenklamotte immer mit weiß, pink, Glitzereffekt oder Tribals gearbeitet werden? Wer hat’s erfunden?

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