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TRIDAYS Nr. 10 Neukirchen 2015 #Triumph #Tridays

Nachdem ich zu den Triumph-Media-Days 2015 eingeladen wurde, kam nun per Mail die Einladung zu den 10. Tridays in Neukirchen (Österreich), für die Zeit vom 25.-28. Juni 2015 in meinem Postfach an. Arbeitsbedingt konnte ich leider erst am Samstag anreisen…aber egal…Hauptsache dabei.

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Schon mehrere Kilometer vor Neukirchen begrüßte mich ein Triumph-Fahnenmeer und begleitete mich bis zum Ortsschild. Die Navigation danach war einfach. Jede Menge Pappkameraden in Form der englischen Palastwache wiesen mir mit ausgestrecktem Arm die Richtung. Nach dem Check-in traf ich Ulrich Bonsels samt Anhang. Wir verabredeten uns für 15:00 Uhr zum „Ace-Race“. Auf dem Weg zur Stunt-Arena erblickte ich zum ersten Mal die Mainstreet von Neukirchen. Was war da passiert? Ganz Neukirchen war „very british“ und hatte sich völlig auf die Veranstaltung und die Fahrer der Marke Triumph eingestellt.

Die Hauptstraße war eingesäumt von Ausstellern rund um die englische Marke und fest in den Händen der Biker. Kaum 100 Meter weiter begegnete mir auch schon eine Abordnung der englischen Palastwache auf Segways. Gefolgt von Bikern, die von der Stadt freundlich begrüßt wurden.

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Nach kurzem Fußweg durch die Stadt und den ersten Eindrücken erreichte ich die Stuntarena. Da war alles vorhanden…Tribünen…Boxengasse…Mechaniker…Fahrer…ein kleiner aber feiner Rundkurs…Strohballen…die Start-/Ziellinie.

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Und wo war mein Platz? In der Mitte des Rundkurses! Also mittendrin, statt nur dabei.

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Das nun folgende ACE-Race wurde den Zuschauern von den Kommentatoren in englisch und deutsch vorgestellt. Auf Basis einer Skyteam 125 Ace hatten 10 Teams ein Bike für das Rennen vorbereitet. Es durfte alles verändert werden bis auf den Motor und Rahmen.

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Zuerst wurden die Teams und die Fahrer vorgestellt und unter tosendem Applaus von den Zuschauern begrüßt. Die Fahrer wurden nun auf die Fahrbahn gebeten und mussten schwören, dass die Regeln des Rennens und die erlaubten Modifikationen eingehalten werden. Unter großem Augenzwinkern wurde der Schwur abgeleistet.

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Der Rennmodus war einfach zu verstehen. Das Team besteht aus 2 Fahrern und dauert 24 Minuten. Fahrerwechsel nach der Hälfte der Zeit. Sieger ist, wer in der vorgegebenen Zeit die höchste Anzahl von Runden gefahren hat. Soweit so gut. Es folgte ein fliegender Start. Die Mechaniker warteten auf der Strecke mit den Bikes unter laufendem Motor. Nach dem Startsignal rannten die Fahrer von der Boxengasse los, sprangen über die Heuballen und eilten hin zu ihren Motorrädern. Ein schneller Start gelang nicht jedem Team und bereits in der ersten Kurve hatten die Zuschauer ihren Spaß bei einem Durcheinander von Bikes, Ellenbogen und Beinen.

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Der Rennverlauf wurde professionell kommentiert. Mit gutem Auge und nie versagender Stimme begleitete der Kommentator  in gut verständlichem Englisch die Ereignisse. Zur Halbzeit war der Fahrerwechsel angesagt. Mit Hochgeschwindigkeit…das heißt, was so eine 125er halt hergibt, fuhren die Privatfahrer in die Boxengasse und vollzogen den Fahrerwechsel. Auch hier gab es etliche Verwicklungen und nicht jedes Team kam auch wieder aus der Boxengasse heraus.

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Das Rennen ging nun in die zweite Rennhälfte. Es ist festzustellen, dass die Fahrer sehr unterschiedliche Vorstellungen von der Ideallinie hatten. Auch machte dem einen oder anderen Fahrer das Verhältnis von Gewicht zu Geschwindigkeit auf der langen Geraden einen Strich durch die Rechnung. Und natürlich rutschte dem einen oder anderen auch mal der Reifen weg und landete im nächstgelegenen Heuballen…samt Motorrad. Alles kein Problem…bei 125 ccm und begrenzter Geschwindigkeit. Die Zuschauer waren voll dabei und belohnten jedes Ereignis mit Applaus. Auch in der letzten Runde wurde noch eifrig der Kampf Mann gegen Mann…Mann gegen Frau…oder gegen Nachwuchsfahrer ausgetragen.

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Die Feststellung der siegreichen Teams erfolgte noch in der Boxengasse. Die Siegerehrung sollte am Abend auf der Haupttribüne in der Ortsmitte stattfinden.

 

Ich nutzte die Zeit bis dahin um nochmal die Mainstreet zu besuchen und weiter zu erkunden. Die Neukirchener hatten sich gut vorbereitet. Der ganze Ort schien aus einer Partymeile zu bestehen, mit allen Genüssen die die Gastronomie hergibt. Von Fish & Chips bis hin zu allen Getränken und Gerichten die in Europa bekannt sind. Das Publikum war begeistert….bis die Veranstaltung kurzfristig mit einem Regenschauer konfrontiert wurde. Der dauerte aber nicht lange. Regenbedingt nutzte ich die Gelegenheit um in Begleitung von @motominya in allen Geschäften auf Shopping-Tour zu gehen. Es ist noch zu erwähnen, dass es ein toller Abend mit ihr wurde. Kurz vor der Siegerehrung traf sich die Triumph-Gemeinde wieder vor der Haupttribüne zur Siegerehrung. Nach diesem offiziellen Teil ging die Party dann richtig los.

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Immer wieder konnte ich feststellen, dass Die Triumph-Biker jede Menge Liebe zum Detail haben. Die auffälligsten zwei Motorräder seien hier vorgestellt. Als erstes „Themen-Bike“, sei hier die Triumph mit Fell erwähnt. Nicht nur ein Betrachter war hier genötigt, das fellige Motorrad in Augenschein zu nehmen und auf Tuchfühlung zu gehen.

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Als zweites Bike fiel mir eine Triumph 900 ins Auge. Sie war auf der Hauptstraße abgestellt und erst auf den zweiten Blick zu erkennen. In seiner Liebe zur Marke und dem englischen Königshaus, war dieses Bike mit einem Bild der Königin-Mutter und einem Blumenstrauß verziert.

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Mit vielen positiven Eindrücken trat ich dann meinen Rückweg zum Hotel an. Am nächsten Tag erwartete mich ein super Frühstück und ein tolles Panorama begleitete mich auf der Heimreise.

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Mein herzlicher Dank gilt Triumph und Ulrich Bonsels für die Einladung zu diesem Event. Die Jubiläums-Veranstaltung trägt Ihren Namen zu recht. Das ACE-Race war für mich das Event des Jahres 2015!

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Triumph Media Day 2015 #Triumph

Im April schneite die Einladung von Triumph in’s Haus. Daraufhin verabredete ich mich mit @ErnieTroelf auf Donnerstag, den 11.06.15 um im Staub und Dreck zu fahren. Die Veranstaltung wurde erstmalig durch Triumph in Zusammenarbeit mit dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Rhein-Main in Gründen angeboten. Am Tag der Tage war es dann soweit. Nach Übernachtung bei ErnieTroelf, 2 Espressi und einer Banane, luden wir unsere Sachen in den Bus und los ging es in Richtung Gründen zum ADAC-Gelände. Nach herzlicher Begrüßung durch den Veranstalter, wurde uns der Tagesablauf erläutert. Kaum eingeteilt in eine Dreck-fahr-gruppe und eine Tour-fahr-Gruppe, ging es mit dem Shuttlebus zum Trainingsgelände. Schon während der Fahrt dorthin, wurde ich immer kleiner und das Herz rutschte mir förmlich in die Hose. Immer mehr wurde mir bewusst, dass ich gleich eine ca. 225 kg schwere Triumph Tiger 800 XCx durch das Enduro-Gelände steuern sollte. Da half es auch nicht, dass die Tiger mit Off-Road-Bereifung, besonderem Fahrwerk, abschaltbaren Fahrhilfen und verschiedenen Fahrmodi angerichtet war. xcxstart Meine Auswahl traf eine 800er in Blau. Ich nahm Platz und es fühlte sich auf Anhieb gut an. Die Sitzbank war auf die unterste Stufe eingestellt worden…der Fahrmodus auf „Road“…und los ging es. Die erste Disziplin war ein Fahren mit ca. 40-50 km/h, nur unter Verwendung der Hinterradbremse. Die Übung wurde wiederholt…und das alles auf Staub und Dreck. xcx1   Wichtig ist dabei, dass der Blick nach vorne gerichtet bleibt, um die Stabilität des Motorrades zu erhalten. Bei diesen Übungen lernte man die Tiger XCx besser kennen und beherrschen, bis die Staubwolken immer größer wurden. xcx3 Das war aber nur der Anfang. Nun ging es auf den Rundkurs. Mächtig steil…rauf und runter und hinein in die Steilkurve. Die XCx und ich meisterten das erstaunlich gut. Von Runde zu Runde steigerte sich das Vertrauen in das Motorrad und die Fahrt wurde immer lockerer. Nächste Disziplin: In einer Fahrrinne wird die Triumph in eine Rechtskurve gedrückt. Zur nächsten Linkskurve wird sich hingesetzt, Gas gegeben und ab in den Drift. Ohhh, wat’n Spaß! xcx4 Die Übung wurde mehrmals in Eigenregie wiederholt. Die 800er und ich waren jetzt richtig eingespielt. Ich zirkelte die XCx immer lockerer um den Kurs. Mit breitem Grinsen ging es mit dem einen oder andern Sprung durch das Gelände. Ich war mächtig stolz auf mich und die Tiger 800 XCx. Unvorstellbar was dieses Motorrad im Dreck alles kann. Wahnsinn! Am besten selbst ausprobieren!xcx7 Zum Glück hatte ich für dieses Event eine gute Vorbereitung. Das Gefühl für Gelände-Fahrten holte ich mir vorher bei einem Trial-Kurs in den Pyrenäen (Spanien). Über eine Woche hinweg besorgte ich mir unter Anleitung die erforderliche Fahrpraxis für das Gelände. Gott-sei-Dank!

Mittagspause!

Und wieder ging es mit dem Shuttle-Bus auf das ADAC-Gelände in Gründau. Nach spontanem Wechsel der Motorrad-Kleidung, war ich leider etwas spät dran und die „kleineren“ Motorräder schon besetzt. Ich entschied mich…..na?…..für die Triumph Tiger 800 mit 34 kW. Es folgte ein Warm-up im Slalom mit den Triumph’s. Danach Bremsübungen, wieder ansteigend bis 100 km/h, Anker werfen bis das ABS eingreift. Wahnsinn, wie sich der Bremsweg verlängert. Auf engem Parcour wurde dann das Kurven-Fahren mit verschiedenen Techniken getestet: Motorrad drücken oder Hanging-Off. Es folgten einige Einlagen durch den Veranstalter. Beispielsweise wurde in einer langen Rechtskurve eine gelbe Holzstange auf die Fahrbahn gelegt.

Sie wurde überfahren und hey…das Motorrad blieb total stabil und überfuhr den Stock ohne Weiteres. Gut zu wissen… Nun tauschte ich mit einem weiteren Tester die 800er gegen die Tiger 1200. Warum nicht?

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Alles muss getestet und probiert werden. Und siehe da, die „große Schwester“ ließ sich ebenso stabil und ruhig durch das enge Geläuf fahren. Natürlich im leichten Hanging-Off. Freu! xcx6 Es folgte ein Kurven-Training mit Ausleger auf der Triumph Street Triple. Der Start war langsam und wurde bis 45 Grad Neigung gesteigert. triple2 Damit es noch schwieriger wurde, setzte der ADAC-Trainer eine hydraulische Rüttelplatte ein. Man fährt hierbei in Schräglage über eine Platte. Diese wird durch einen Impuls in Bewegung gesetzt. Dabei wird das Motorrad versetzt. Übungszweck ist, Kurvenblick und Linie des Motorrades zu halten…und ja, es geht (…oder fährt). triple3 Ich glaube, bei der Marke Triumph ist für jeden etwas dabei. Danke für diesen tollen Tag. So viel Spaß und Abwechslung hatte ich schon lange nicht mehr.

Tanz

Danke an Ulrich Bonsels und sein Team und natürlich Triumph Deutschland. Danke auch an das ADAC-Team…..ich hab wieder etwas dazu gelernt. Und…..ein riesiges Danke an den Meister am Fotoapparat Markus Jahn und das Catering-Team vor Ort. Suuuper-lecker! Danke auch an die @ErnieTroelf-Pension. Glücklich, zufrieden und‘ an vielen Erfahrungen reicher ging es nach Hause. Wirklich eine tolle Idee, mit den Moppeds in den Staub und Dreck zu gehen. Zum Schluss noch die technischen Daten der Triumph Tiger 800… * Dreizylindermotor mit 95 PS, 19 Liter Tank * Tourenorientierte Modelle: XR / XRX / XRT * Geländeorientierte Modelle: XC / XCX / XCA * Abschaltbares ABS und Traktionskontrolle * XRX / XRT / XCX / XCA verfügen über 3 Fahrmodi * XR-Modell mit Showa-Fahrwerk / XC-Modell mit WP-Fahrwerk

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Triumph Media Days 2014 – Vergleich Street Triple / Speed Triple

Es war wieder soweit….Triumph lud mich Blogger zum Test ihrer Motorräder ein. Ist für mich schon etwas besonderes, zu diesem Kreis zählen zu dürfen. Man bekommt exklusiv die Gelegenheit, die ganze Palette an Motorrädern von Triumph zu bewegen. Nebenbei erfährt man noch Wissenswertes über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Marke aus Hinckley. Schon jetzt muss gesagt werden, dass ich während der gesamten Veranstaltung super verköstigt und versorgt wurde. Inklusive eigener Fotograf und Tour-Guide.

Steve McQueen Edition

Steve McQueen Edition

Bei den geplanten Ausfahrten entschied ich mich für die langsamste Gruppe, da ich 2 Tage vorher schon auf der Rennstrecke am Sachsenring war. Wie sich herausstellte, war das die richtige Entscheidung. Warum? Spaß ohne Ende!

Mein erstes Objekt der Begierde war die Triumph Thruxton 900 in Brooklands Green. Heute leistet der 865 ccm Parallel-Zweizylindermotor kraftvolle 68 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 68 Nm. Für einen Cafe Racer reicht das vollkommen aus. Unser Guide führte uns in den Hochtaunus. Die Thruxton ließ sich hier super durch die Kurven dirigieren. Die Sitzposition hat einen ausgeprägten Wohlfühlcharakter. Grund genug es auch mal etwas sportlicher mit ihr fliegen zu lassen.

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Mein Hauptinteresse an diesem Tag lag im Vergleich der Triumph Speed Triple und der Triumph Street Triple. Als erste schnappte ich mir die Street Triple in der Ausführung „R“. Die R-Version hat eine einstellbare High-End-Aufhängung und radial montierte 4-Kolben-Bremsen, die Geometrie wurde geschärft und ein paar optische Details hinzugefügt. Man soll ja auch sehen, dass es die „R“ ist. Der Dreizylinder-Motor leistet 106 PS bei einem Drehmoment von 68 Nm…und das bei einem Gewicht von nur 183 kg. Beim Losfahren dachte ich mir, ich sitze auf einem Mountain-Bike! Gefühlstechnisch sitzt man „im“ Motorrad, der Lenker ist schön breit und die leicht nach vorne geneigte Sitzposition ist sehr angenehm. Die Street Triple lässt sich zielgenau durch die Kurven ziehen. Das Fahrwerk ist nahezu perfekt und arbeitet auch bei Unebenheiten sehr gut. Kein Lenkerschlagen, kein Aufstellen beim Bremsen in den Kurven. Vorbildlich! Das ist stressfreies Fahren und Spaß pur.

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Da ich ab und zu auch mal schaltfaul unterwegs bin, wollte ich auch sehen wie der Motor mit 675 ccm reagiert. Also…schnell hochschalten in den 6. Gang und Gas geben bei geringer Geschwindigkeit. Die Airbox brüllt (Gänsehaut!) und ab geht die Street Triple. Wow, die „kleine“ meistert auch das. Die Bremsen sind zudem der Hammer. Mit wenig Kraftaufwand (2-Finger-Bremser) und gut dosierbar bringt man die Triumph zum stehen.

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Fahrzeugwechsel. Ab auf die große Schwester, die Triumph Speed Triple. Hier erst mal einige Daten: …der Motor hat 1050 ccm, 135 PS bei einem Drehmoment von 111 Nm. Gewicht fahrbereit 214 kg. Bei der Sitzprobe kann festgestellt werden, dass die Sitzbank etwas breiter ist und meine Beine nicht so recht am Tank bleiben wollten. Die Speedy ließ sich gut durch den Taunus treiben. Der Motor ist bärig, die Airbox brüllt und es ist in jedem Gang genug Power vorhanden. Die Bremsen sind erste Sahne. Im Vergleich zur Street Triple muss man etwas mehr Kraft aufwenden um die dickere Speed Triple um die Ecken zu werfen.

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Mein Herz schlägt für die Triumph Street Triple. Obwohl auf dem Papier die vermeintlich Schwächere, war der Spaßfaktor größer. Gerade im Testgelände Hochtaunus konnte sie ihre Stärken ausspielen. Sie hat zwar weniger PS…aber ihr Fliegengewicht…die tolle Sitzposition…der perfekte Lenker…der Motor mit genügend Power…wären für mich die Kaufentscheidung. „Das ganze Paket bitte in der R-Version!“

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Neu: Videofragen bei Führerscheinprüfung

Bereits seit 2010 beantworten die Prüflinge bei der theoretischen Führerscheinprüfung die Fragen nicht mehr auf Papier, sondern am Computer. Neu ist seit dem 01. April 2014, dass nicht nur reine Wissensfragen gefordert werden, auch zu den Inhalten von kurzen Videos müssen die Prüflinge künftig Stellung nehmen. Die rund 20 Sekunden langen Filme dürfen sich die Prüflinge bis zu fünfmal anschauen und müssen anschließend eine von drei Antwortmöglichkeiten auswählen. Die Gesamtzahl von 30 Prüfungsaufgaben bleibt unverändert. Zwei der bisherigen Textfragen werden durch Videos ersetzt.

Hintergrund ist die realistische Darstellung von Verkehrssituationen. So lassen sich beispielsweise Radfahrer im toten Winkel, Verzögerungen, Beschleunigungen, Spurwechsel, unterschiedliche Geschwindigkeiten, Wetterverhältnisse und verschiedene Tageszeiten besser vermitteln. Es geht dabei meist um Alltagsszenen, die sich in der praktischen Ausbildung nur selten trainieren lassen.

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Reisegepäck für die Kawasaki Z1000

…nach einer Saison mit der Honda Crossrunner inkl. Koffersystem (Givi V35), habe ich für mich entschieden, dass diese Kombination nichts mehr für mich ist. Auch wenn die praktischen Eigenschaften von Koffersystemen durchaus nachzuvollziehen sind, lässt die Optik gerade bei sportlichen Motorrädern meist zu wünschen übrig. Grösster Kritikpunkt war der Umstand, dass mein Motorrad mit Koffern am Heck breiter als der Lenker vorne war. Kann da schon mal passieren, dass die Schrankwand hinter einem hängen  bleibt, wenn’s eng wird…

Zwischenzeitlich habe ich einen Motorrad- und Markenwechsel vollzogen. Für meine Kawasaki Z 1000 musste nun eine gute praktische wie optische Lösung her, um auf Tour zu gehen. Hierzu stöberte ich bereits in der kalten Jahreszeit im Net, um Lösungen für mich und meine Dicke zu finden. Die Entscheidung ist zwischenzeitlich gefallen:

Auf den Tank kam der Tankring von SW-Motech, damit der Lack geschützt ist. Für Tagesausflüge reicht hier der kleine Tankrucksack von SW-Motech mit 11-15 Liter (Quick Lock Evo City). Da passt das Wichtigste rein wie Regenkombi, Geldbeutel, Handy, was zum Trinken und für die kühlere Jahreszeit wärmere Handschuhe. Ist schon ne ganze Menge, oder?

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Für Wochenendausflüge reicht mir zum beschriebenen Tankrucksack dazu noch die Hecktasche (Rearbag) von SW-Motech. Die befestige ich nicht wie beschrieben an den Soziusfussrasten + Nummernschild, sondern ganz einfach mit den Riemen über Kreuz unter der Soziusabdeckung. Einfach festzurren, fertig! Hält nach meiner Erfahrung auch bei 220 km/h. Ist wie ich finde eine super saubere Lösung, gerade für Sportmotorräder.

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Die Hecktasche (Rearbag) von SW-Motech hat 24-36 Liter Volumen, eine zuverlässige 4-Punkt-Spanngurt-Befestigung und Spritzwasserschutz durch überlappende Deckel. Da könnte man auch einen Helm unterbringen! Zudem ist sie ausgetattet mit Reflektoren, hat eine wasserdichte Innentasche und 2 Rucksackgurte. Einzig die mitgelieferte Lackschutzfolie gefiel mir gar nicht. Hier hab ich auf eine bewährte 3M-Folie zurückgegriffen und damit das Heck meiner Z 1000 geschützt.

Für den Urlaub brauche ich natürlich noch etwas mehr Stauraum. Hier fiel meine Wahl auf das Satteltaschen-Set (Blaze) von SW-Motech.

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Das Volumen mit 2 x 14-21 Litern ist vernünftig und passt zur Optik meines Motorrades. Folgende Highlights waren für mich überzeugend:

* Material aus hochwertigem 1680 Ballistic-Nylon

* Keine Gefahr durch unkontrolliert flatternde Taschen im Heck- und Felgenbereich

* Abstandsbügel verhindert Kontakt zwischen Taschen und Reifen

* Schnelle Montage/Aufrüstung zum Reisefahrzeug

* Quick Lock Abstandsbügel-Halter (Wird einmalig montiert!)

* Abstandsbügel ist beliebig oft arretierbar

* Geringes Gewicht bei formschönem Design

* Volumen satt…einzeln variabel von 14-21 Liter, paarweise variabel bis zu 42 Liter

* Haupttasche von oben zu beladen, Aussentasche von der Seite

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Bei den Satteltaschen sind 2 Innentaschen, 2 Abstandsbügel, das Montagematerial und die Anbauanleitung mit dabei. Als optionales Zubehör gibt es noch einen Motorradtaschen-Kabelschloss.

Mit diesem 3-teiligen „Reisesystem“ habe ich für mich die ideale Lösung gefunden. Die 3 vorgestellten Taschen können variiert werden, je nachdem wie weit bzw. wie lange man auf Tour ist.

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Den Tankrucksack gibt’s natürlich in verschiedenen Grössen, je nach Bedarf. Die Heck- und Seitentaschen sind ruck-zuck montiert und haben jede Menge sinnvolle Details. Alles in allem passen die Taschen perfekt zu meiner Kawasaki Z 1000 und erhalten die sportliche Optik. Kann mir gut vorstellen, dass mein System auch zu anderen Sportlern passt. Ich bin dann erst mal weg…auf Tour…mit meiner Dicken.

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Triumph Pressetage 05./06. Juni 2013 in Rosbach v.d. Höhe

Jetzt aber…..habe eine Einladung per E-Mail für die Triumph Pressetage erhalten. Super! Obwohl mich einige Bikes der Marke sehr interessieren, hat sich eine Testfahrt bis heute noch nicht ergeben. Jetzt war die Gelegenheit da, dies zu ändern. Eins musste noch geklärt werden: Ich brauche Urlaub! Mit 2 Freitagen versehen, stand der Teilnahme nichts mehr im Wege.

Am Mittwoch, den 05. Juni packte ich das kleine Sturmgepäck und machte mich auf zwei Rädern auf in Richtung Mühlheim. Ein grosses Dankeschön an @Moppedhexe und @schrm die mich zum wiederholten Male aufgenommen haben. Nach kurzer Pause, trafen wir uns mit @Griesgram999 in einem Biergarten zum wohlverdienten Steak. @Griesgram999 hatte schon am ersten Tag der Veranstaltung teilgenommen und machte uns mit seinen Eindrücken richtig heiss! Schliesslich trafen auch noch die @Banditin und der @Kutze ein und wir verbrachten gemeinsam einen schönen Abend im Biergarten.

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Donnerstag morgen…..endlich war es soweit! Rein in die zweite Haut und auf ging es nach Rosbach v.d. Höhe zu den Triumph Pressetagen mit @Moppedhexe und @Schrm. Der Empfang durch den Veranstalter war herzlich und wurde begleitet durch Kaffee und einem kleinen Snack. Nach Erledigung der Formalitäten begann der Tag offiziell mit einer Einführung in die Geschichte von Triumph. Eine lange Tradition…..von der Entstehung der Fahrräder bis hin zu den Motorrädern.

Nach dieser Einstimmung wurden drei Gruppen gebildet und es ging zum testen mit unserem Guide in die Praxis. Freu!

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Als erstes Motorrad schnappte ich mir die Triumph Bonneville. Erst mal entspannt anfangen mit einem schönen Classic-Bike dachte ich mir. Die Kombination Triumph Bonneville + meine Person im Lederkombi ergab allerdings eine besondere Optik, die manchen Teilnehmer zum schmunzeln brachte. Wenn man  vom Sportler kommt und so ein klassisches Motorrad vor sich stehen sieht, hat man natürlich eine Erwartungshaltung was das Fahrgefühl betrifft.  Ich war gespannt wie die Bonneville sich fahren würde. Also Aufsitzen und…..Überraschung…..wohlfühlen! Die Bonneville liess sich super bewegen. Auf der Geraden wie auch in den Kurven. Die Fussrasten setzten zwar etwas auf, aber das machte der Bonnie nix aus. Sie hielt ihren  Kurs in der Schräglage und blieb immer sehr gutmütig. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht fuhr ich durch den Taunus. Ich…..die Bonnie…..das super Wetter…..der Taunus…..einfach froh in diesem Moment hier zu sein. Hier noch ein paar Eckdaten zur Triumph Bonneville:

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Nennleistung: 68 PS / 50 kW bei 7.500 U/min…..reicht völlig aus!

Max. Drehmoment: 68 Nm bei 5.800 U/min…..reicht völlig aus!

Sitzhöhe: 740 mm…..angenehm!

Hubraum: 865 ccm…..fehlt nix!

Leergewicht Vollgetankt: 225 kg…..genau richtig!

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Nach den ersten Fahreindrücken eine kurze Pause. Bei entsprechenden Temperaturen darf die Flüssigkeit nicht vergessen werden. Auf zur zweiten Runde. Die Auswahl traf nun die Triumph Street Triple in einem schönen blauen Farbton. Die Sitzposition…..wie für mich gemacht. Ich fühlte mich gleich in’s Motorrad integriert. Lenker und Fussrasten waren am richtigen Platz. Gemeinsam mit anderen Testern rollten ich und die Triple vom Hof und ein erstes Herantasten begann. Oh Mann! Ist das ein Fahrrad unter mir? Das Handling ist irre! Das Einlenken sehr präzise! Die Street folgte genau der Vorgabe. Wenn man die Triple im 6. Gang am Gashahn zog, machte sie sich hörbar bemerkbar….hörenswert! Hinzu kommt noch, dass das Fahrwerk des Testmotorrades für mich optimal eingestellt war. Selbst das bremsen in Kurven bereitete der Triple kein Problem. Aufstellen und aufbäumen waren für sie Fremdwörter. War das der Beginn einer neuen Liebe? Zur Vervollständigung noch die Eckdaten der Triumph Street Triple:

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Nennleistung: 106 PS /78 kW bei 11.850 U/min…..gefühlt 120 PS!

Max. Drehmoment: 68 Nm bei 9.750 U/min…..geht irre!

Sitzhöhe: 800 mm…..ideal!

Hubraum: 675 ccm…..gefühlt 750 ccm!

Leergewicht Vollgetankt: 182 kg…..perfekt!

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Nächster Turn….neues Glück! Die Triumph Tiger 800 stand auf dem Plan. Wieder stellte sich sofort ein Wohlfühlgefühl ein. Keine Wiederholung, sondern echte Emotion. Der Fahrer wird super in’s Motorrad integriert. Eine große Hilfe ist hier natürlich die höhenverstellbare Sitzbank. 810 mm waren für meine 168 cm genau das Richtige. Grössere Fahrer können die Sitzbank bis 830 mm hochschrauben.

Gang rein und auf und davon! Ja was soll ich sagen…..ein Traum! Die Tiger macht genau das, was der Fahrer ihr vorgibt. Egal wie die Fahrbahn beschaffen war. Kaputt, kurvenreich, Kehren, Stadt, Land. Einfach ein tolles Motorrad. In jeder Situation fühlte sich die Tiger 800 gut an. Bei 95 PS war das Kurvenräubern kein Problem für sie. Ich konnte mir gut vorstellen, mit der Tiger 800 auf Reisen zu gehn. Das Beste zu letzt: Das Motorrad gab Feedback von der Fahrbahn. Bei vielen Konkurrenten hat man eher das Gefühl losgelöst vom Motorrad durch die Gegend geschaukelt zu werden. Die Tiger 800 vermittelte hier einen guten Kontakt zur Strasse und hebt sich damit positiv von anderen Marken ab. Hier die Daten zur Triumph Tiger 800:

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Nennleistung: 95 PS /70 kW bei 9.300 U/min…..perfekt…..1*

Max. Drehmoment: 79 Nm bei 7.850 U/min…..geil…..1*

Sitzhöhe: 810 mm bis 830 mmm…..passt immer…..1*

Hubraum: 799 ccm…..ideal…..1*

Leergewicht vollgetankt: 210 kg…..richtig…..1*

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In der Fotokurve erfolgte der nächste Wechsel auf ein neues Motorrad, die Triumph Tiger Sport. Mit dem  1000er hatte ich mich bereits in der Vorbereitung beschäftigt. Vor allem die Fotos in der Presse zeigten ein optisch sehr ansprechendes Motorrad. Es folgte nun der Test in der Realität. Rauf auf den Sattel der Tiger Sport, rein in die erste Schräglage mit Kurs auf den Fotografen. Ich muss sagen, es dauerte doch zwei bis drei Kurven um mich auf das Motorrad einzustellen. Ist man erst mal auf Augenhöhe, kann man dann aber den Tiger laufen lassen. Der kräftige Motor erinnert eher an einen Bären als an einen Tiger. Im 6. Gang angekommen, kann man sehr schaltfaul kurven. Das Fahrwerk ist top, genauso wie das Einlenkverhalten. Allerdings fehlt etwas die Rückmeldung von der Fahrbahn und die Integration in das Motorrad. Ist da vielleicht der kleinere Tiger der Bessere? Hier noch die Eckdaten zur Triumph Tiger Sport:

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Nennleistung: 125 PS /92 kW bei 4.300 U/min…..überragend!

Max. Drehmoment: 104 Nm bei 4.300 U/min……porno!

Sitzhöhe: 830 mm…..o.k.!

Hubraum: 1050 ccm…..genial!

Leergewicht vollgetankt: 235 kg…..gut!

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Und hier mein persönliches Fazit:

Die Marke Triumph bietet ein interessantes Spektrum von Motorrädern an. Das Gesamtkonzept ist stimmig. Die Highlights sind für mich die Triumph Street Triple sowie die Tiger 800.

Die Tiger 800 ist für mich auch das Motorrad, das mich am meisten überrascht hat. Optik, Motor, Preis und Gesamtpaket verdienen ein Lob. Wer nicht unbedingt auf die 1000 ccm oder eine Leistung jenseits der 100 PS fixiert ist, findet in der Tiger 800 ein Top-Motorrad. Von Frau zu Frau gesagt…..bei Triumph ist die Tiger 800 der Wolf im Schafspelz!

Ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle bei Triumph Deutschland für die Einladung bedanken. Mein besonderer Dank gilt Uli Bonsels für eine tolle Veranstaltung und seiner Frau für das leckere Catering. Ein Dankeschön auch an den Fotografen Markus Jahn für die „schnellen“ Bilder. Die Entstehung unter permanenter Sonnenbestahlung war bestimmt nicht einfach. Ein Danke an unseren Guide, der uns sicher geführt und gelotst hat. Schließlich auch ein Dankeschön an die Leute der Werkstatt, die jederzeit die Sicherheit der Motorräder gewährleistet haben. Respekt! Alles super Triumph!

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