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Triple M Rennstreckentraining Sachsenring 20./21.07.2015

Wie im letzten Jahr buchte ich auch für 2015 ein Rennstreckentraining auf dem Sachsenring. Mit Sack + Pack + Suzuki GSX-R 750…inkl. Ronny, Katrin und Werner… ging es nach Oberlungwitz. Hier einige Impressionen aus beiden Tagen…

Gixxer...ready for race

Gixxer…ready for race…

08.15 Uhr...Fahrerbesprechung

…08.15 Uhr…Fahrerbesprechung…

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…der Veranstalter…will dass alle „sitzen bleiben“…

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…die Fahrer…auf dem Sprung…

Letzte Überprüfung vor dem Start

…letzte Durchsicht in der Box…

Nach dem Turn ist vor dem Turn...

…nach dem Turn ist vor dem Turn…

Auch hinter den Boxen ist jede Menge Betrieb...

…auch hinter den Boxen ist jede Menge Betrieb…

Der letzte Turn...

…der letzte Turn…

Mein persönliches Ziel habe ich erreicht: Aufstieg in Gruppe „B“!

Ein Kompliment an den Veranstalter. Es waren zwei tolle Tage in familiärer Atmosphäre. Veranstalter und Ring sehen mich auch in 2016 wieder.

Servus Sachsenring!

…servus Sachsenring!

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Rennstreckenmotorrad – Wenn nicht jetzt, wann dann?

Meine erste Rennstreckenerfahrung sammelte ich mit einer Suzuki SV650S…ein Mopped mit Vollverkleidung aus dem Jahre 2003. Das klappte damals schon relativ gut. Als Einstieg war die Suzi sehr gut, dachte ich. Bis ich mir im Jahre 2008 eine Suzuki GSX-R 750 kaufte. Spätestens dann merkte ich…“Mit dem richtigen Bike geht alles noch viel einfacher!“. Mit der 750er war ich im siebten Himmel und sprang wie verrückt im Fahrerlager auf dem Sachsenring herum. Mit der einen Hand wild nach oben fuchtelnd und gleichzeitig mit der anderen zu den Knieschleifern zeigend…ja…ich hatte es geschafft. Ich gehörte seit diesem Tag zur Knieschleiferfraktion.

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Nach einer Pause…ich wechselte auf eine Honda Crossrunner…ging es 2013 mit meiner nagelneuen Kawaski Z1000 nach Most auf die Renne. Leider machte mir und den anderen Fahrern das Wetter einen Strich durch die Rechnung.Nix war’s mit ausgiebigem testen. Ich wollte ja meine neue Kawa nicht gleich wegwerfen. Zu diesem Zeitpunkt keimte der Gedanke „Rennstreckenmotorrad“ in mir. Die Wetterkapriolen und eine Reihe von beobachteten Stürzen und Besuchen im Kiesbett verstärkten diese Überlegung.

Mein guter Bekannter Ronny, auch Besitzer einer Z1000, hatte die gleichen Gedanken. Einziges Problem…die Kosten! Aber warum kaufen wir uns nicht ein Motorrad zusammen? Voller Spaß bei halben Kosten? Einverstanden! Markentreu suchten wir erst mal eine Kawasaki ZX-6R…mit den „echten“ 636 ccm…ab Baujahr 2002. Nach einer ersten Probefahrt, die uns ein Bekannter ermöglichte, waren wir doch sehr ernüchtert. Mächtig viel Schalterei und irgendwie nicht erwachsen das Motorrad! Nach dieser Erfahrung einigten wir uns auf das Bewährte: Suzuki GSX-R 750. Da wir beide dieses Motorrad schon kannten, war die Suche nach dem geeigneten Bike einfach. Es wurde schließlich eine gebrauchte K7 in schwarz/blau, die wir aus dem Raum Stuttgart holten.

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Ein rennerfahrener Freund gab uns den Reifentipp: Pirelli Superbike Slick, vorne SC1, hinten SC2. Die Mischung hat ein sehr breites Temperatur-Spektrum, verzeiht Fehler und kündigt die Verschleißgrenze „brav“ an. Kurz gesagt, der Reifen ist idiotensicher. Zur weiteren Kosteneinsparung kauften wir uns ein transportables Reifen-Montiergerät. Scheinwerfer, Rücklicht und Blinkergläser wurden mit schwarz-matter Sprühfolie abgedeckt. Die Leuchtmittel wurden entfernt. Rennverkleidung? Erst mal nicht…vielleicht später…wenn sich die Euronen finden.

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Rennstreckenmotorrad – Wenn nicht jetzt, wann dann? Entscheidend war die Überlegung, dass wir alle nicht jünger werden. Wie lange kann man eigentlich auf der Rennstrecke fahren? Wie lange kann man überhaupt Motorrad fahren? Mitentscheidend war auch, dass einige Menschen in meinem Umfeld schon gehen mussten, die jünger waren. Gut dass ich mit Ronny einen Motorradfreund habe, der dieses Hobby mit mir lebt und verwirklicht. Also 100% Spaß bei 50% Kosten. Einen großen Anteil hat  auch meine bessere Hälfte, der mich unterstützt und immer hinter mir steht. Wenn es nach ihm geht, sollte man ein Rennbike aus Italien fahren…das ist allerdings eine andere Geschichte.

Also…wenn es die Zeit und die Finanzen zulässt…verwirklicht eure Träume…solange es geht. Da waren jetzt auch die Mädels gemeint…

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