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Testsieger: Pannen- und Unfallhilfe-App „ACV Co-Pilot“

Motorradfahrer oder Autofahrer? Das ist ein großer Unterschied wenn man eine Panne hat. Während der Autofahrer in Ruhe auf den Pannendienst im Innern des Fahrzeugs warten kann, ist der Motorradfahrer jeglicher Witterung ausgesetzt. Da ist schnelle Hilfe notwendig!

Die Unfall- und Pannenhilfe-App des ACV Automobil-Club Verkehr, kurz „ACV Co-Pilot“ genannt, ist hier die richtige Wahl. Die Mitgliedschaft im ACV hat ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis und ist nach meiner Meinung ein Geheimtip für jeden Motorradfahrer.

Die ACV Co-Pilot-App ist eine mobile Pannen- und Unfallhilfe. Über die GPS-basierte Pannenhilfsfunktion wird die Notrufzentrale per Knopfdruck informiert. Diese setzt sich dann umgehend mit dem Nutzer in Verbindung. Da ist eine sehr individuelle Hilfestellung möglich.

Mit der integrierten Tankstellensuche können Nutzer nicht nur die nächstgelegene Tankstelle, sondern auch den günstigsten Spritpreis in der Umgebung finden. Besonders wertvoll für Fahrer deren Bike nur einen kleinen Tank bzw. geringere Reichweite hat.

ACVapp

Die App wurde aktuell vom Vergleichsportal Netzsieger.de mit „Sehr gut“ bewertet. Die Mitgliedschaft beim ACV gibt es in allen DEVK-Büros. Da lohnt sich im Frühjahr vielleicht gleichzeitig auch der Vergleich bei der Motorrad-Versicherung.

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Versicherung für Motorrad-Schutzbekleidung

Neben preiswertem Versicherungsschutz für Motorräder, bieten die DEVK Versicherungen seit 2015 nun auch die Mitversicherung von Motorrad-Schutzbekleidung an. Hierzu hat das Kölner Versicherungsunternehmen den Umfang in der Kaskoversicherung (Teil-/Vollkasko) erweitert.

Schutz besteht demnach auch bei Beschädigung, Zerstörung oder Totalschaden der Schutzbekleidung des Bikers bei Sturzschäden. Dies gilt für Fahrer + Mitfahrer:

– Bei bestehender Teilkasko-Versicherung infolge des Zusammenstoßes mit einem Tier

– Bei bestehender Vollkasko-Versicherung infolge eines Unfalls

Voraussetzung ist, dass auch das Motorrad beschädigt wurde.

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Folgende Teile der Schutzausrüstung sind versichert:

– Motorrad-Hose

– Motorrad-Jacke

– Motorrad-Anzug / Regenkombi

– Rückenprotektor

– Protektorenjacke

– Schutzhelm

– Motorrad-Stiefel

– Motorrad-Handschuhe

– Motorrad-Schutzbrille

Die Schutzkleidung muss mit Sicherheitskomponenten versehen sein, die geeignet sind bei einem Sturz vor Körperschäden zu schützen oder diese zu minimieren.

Weitere Informationen findet man auf der Homepage: http://www.devk.de

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#motwunsch – Motorrad 2015 – Detailarbeit

Ich bin in Ingolstadt unterwegs. Es ist Schichtwechsel beim regionalen Autobauer mit den vier Ringen. Auf dem Weg stadtauswärts komme ich zum Stillstand. Viele Autos vor mir, viele Autos hinter mir. Keine Sicht auf die nächste Ampel. Jede Menge Gedanken gehen mir während der Wartezeit durch den Kopf.

Ingolstadt hat Geschichte…erste bayerische Universität…bayerisches Reinheitsgebot…ältester Weihnachtsmarkt…erste bayerische Gesetzgebung…frühere Landesfestung. Fest stecke ich auch im Straßenverkehr. Wäre gut, wenn jetzt mehr Verkehrsteilnehmer auf zwei Rädern unterwegs wären. Die Karawane kommt wieder in Bewegung…und…kurz vor der Ampel wieder zum Halt. Heute ist Ingolstadt eine junge Großstadt. Eingerahmt von Media Markt und Audi AG. Eine Universität gibt’s auch wieder. Und…die Marke Ducati gehört zum Audi-Konzern.

Im Schritttempo geht es weiter auf eine Abbiegespur. Wieder stop! Gar nicht so übel, was Ducati mit der Multistrada und der Hyperstrada auf den Markt gebracht hat. Ein Motorrad für den großen Fahrer und ein Motorrad für den etwas kleineren Fahrer. Die Hyperstrada gibt es gleich in zwei verschiedenen Größen. Und weiter geht’s im Autocorso rund um Ingolstadt. Im Schneckentempo nähere ich mich der nächsten Ampelanlage. Wieder stop!

Irgendwie kommt die Körpergröße der Motorradfahrer bei den Herstellern zu kurz. Da gibt es feststehende Lenker und Fußrasten, ab und zu verschieden hohe Sitzbänke. Das ist bei den Autos viel komfortabler. Vorwärts, rückwärts, nach oben und wieder zurück. Wie gesagt…auf zwei Rädern alles sehr unflexibel. Genauso wie mein Vordermann. Der hat einfach die Grünphase verpennt und ist stehen geblieben. Prompt wird er dafür mit einem lauten Hupkonzert belohnt und es geht in die nächste Wartephase.

Wäre doch super, wenn es viele verstellbare/einstellbare Komponenten am Motorrad gäbe…und das serienmäßig! Lenker, Fußrasten, Sitzbank, Federung, …. Zwischenzeitlich bin ich auf der Rückseite des Autobauers vorbei und am Stadtende. Fast schon freie Sicht auf das Altmühltal. Ich komme zum Ergebnis, daß japanische Hersteller Motorräder für kleine Fahrer bauen und europäische Hersteller Motorräder für große Fahrer. Liegt wohl in der Natur der Sache. Wo ist denn die „kleine“ BMW GS? Wo ist die „große“ 600er?

Das Stadtende ist erreicht und freie Sicht. Schade…Geschwindigkeitsbegrenzung! Und wer hat eigentlich die hässlichen Kennzeichenhalter in grauem Kunststoff bei den Serien-Motorrädern erfunden? Hauptsache man kann die Blinker daran befestigen, oder wie? Es ist soweit, die Geschwindigkeitsbegrenzung ist aufgehoben. Auch die Autokarawane hat sich im Nichts aufgelöst. Ein angenehmes Fahrgefühlt stellt sich ein. Endlich wieder Raum zu den anderen Verkehrsteilnehmern.

Ich hole mir die Eindrücke von der diesjährigen iMot in Köln ins Gedächtnis zurück. Nur einige Highlights, die entweder mit mächtig vielen PS oder Technik zu tun haben. Wenige Innovationen, die die Individualität des Fahrers berücksichtigen. Die Aussage…“Das gibt’s im Zubehör!“…lass ich nicht gelten. Die Übersetzung ist hier oft eine langwierige Suche oder auch mal ein Fehlkauf. Nein, nein…da sind schon die Hersteller ebenso gefordert. Da reicht es nicht, nur eine alternative Auspuffanlage im Sortiment zu haben.

Zwischenzeitlich bin ich fast am Ziel. Zeit für einen Schlussgedanken. Wenn mehr praxisbezogene Wünsche der Biker berücksichtigt werden, findet das Motorrad auch wieder mehr Zugang im Alltag. Mehr Zweiräder im Alltagsbetrieb heißt auch weniger Stau und damit ein fließender Straßenverkehr. Gut für die Stadt und gut für den Menschen. Zum Thema Mensch noch eine Frage an die Hersteller von Motorradbekleidung: Warum muss bei der Frauenklamotte immer mit weiß, pink, Glitzereffekt oder Tribals gearbeitet werden? Wer hat’s erfunden?

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Triumph Media Days 2014 – Vergleich Street Triple / Speed Triple

Es war wieder soweit….Triumph lud mich Blogger zum Test ihrer Motorräder ein. Ist für mich schon etwas besonderes, zu diesem Kreis zählen zu dürfen. Man bekommt exklusiv die Gelegenheit, die ganze Palette an Motorrädern von Triumph zu bewegen. Nebenbei erfährt man noch Wissenswertes über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Marke aus Hinckley. Schon jetzt muss gesagt werden, dass ich während der gesamten Veranstaltung super verköstigt und versorgt wurde. Inklusive eigener Fotograf und Tour-Guide.

Steve McQueen Edition

Steve McQueen Edition

Bei den geplanten Ausfahrten entschied ich mich für die langsamste Gruppe, da ich 2 Tage vorher schon auf der Rennstrecke am Sachsenring war. Wie sich herausstellte, war das die richtige Entscheidung. Warum? Spaß ohne Ende!

Mein erstes Objekt der Begierde war die Triumph Thruxton 900 in Brooklands Green. Heute leistet der 865 ccm Parallel-Zweizylindermotor kraftvolle 68 PS und liefert ein maximales Drehmoment von 68 Nm. Für einen Cafe Racer reicht das vollkommen aus. Unser Guide führte uns in den Hochtaunus. Die Thruxton ließ sich hier super durch die Kurven dirigieren. Die Sitzposition hat einen ausgeprägten Wohlfühlcharakter. Grund genug es auch mal etwas sportlicher mit ihr fliegen zu lassen.

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Mein Hauptinteresse an diesem Tag lag im Vergleich der Triumph Speed Triple und der Triumph Street Triple. Als erste schnappte ich mir die Street Triple in der Ausführung „R“. Die R-Version hat eine einstellbare High-End-Aufhängung und radial montierte 4-Kolben-Bremsen, die Geometrie wurde geschärft und ein paar optische Details hinzugefügt. Man soll ja auch sehen, dass es die „R“ ist. Der Dreizylinder-Motor leistet 106 PS bei einem Drehmoment von 68 Nm…und das bei einem Gewicht von nur 183 kg. Beim Losfahren dachte ich mir, ich sitze auf einem Mountain-Bike! Gefühlstechnisch sitzt man „im“ Motorrad, der Lenker ist schön breit und die leicht nach vorne geneigte Sitzposition ist sehr angenehm. Die Street Triple lässt sich zielgenau durch die Kurven ziehen. Das Fahrwerk ist nahezu perfekt und arbeitet auch bei Unebenheiten sehr gut. Kein Lenkerschlagen, kein Aufstellen beim Bremsen in den Kurven. Vorbildlich! Das ist stressfreies Fahren und Spaß pur.

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Da ich ab und zu auch mal schaltfaul unterwegs bin, wollte ich auch sehen wie der Motor mit 675 ccm reagiert. Also…schnell hochschalten in den 6. Gang und Gas geben bei geringer Geschwindigkeit. Die Airbox brüllt (Gänsehaut!) und ab geht die Street Triple. Wow, die „kleine“ meistert auch das. Die Bremsen sind zudem der Hammer. Mit wenig Kraftaufwand (2-Finger-Bremser) und gut dosierbar bringt man die Triumph zum stehen.

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Fahrzeugwechsel. Ab auf die große Schwester, die Triumph Speed Triple. Hier erst mal einige Daten: …der Motor hat 1050 ccm, 135 PS bei einem Drehmoment von 111 Nm. Gewicht fahrbereit 214 kg. Bei der Sitzprobe kann festgestellt werden, dass die Sitzbank etwas breiter ist und meine Beine nicht so recht am Tank bleiben wollten. Die Speedy ließ sich gut durch den Taunus treiben. Der Motor ist bärig, die Airbox brüllt und es ist in jedem Gang genug Power vorhanden. Die Bremsen sind erste Sahne. Im Vergleich zur Street Triple muss man etwas mehr Kraft aufwenden um die dickere Speed Triple um die Ecken zu werfen.

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Mein Herz schlägt für die Triumph Street Triple. Obwohl auf dem Papier die vermeintlich Schwächere, war der Spaßfaktor größer. Gerade im Testgelände Hochtaunus konnte sie ihre Stärken ausspielen. Sie hat zwar weniger PS…aber ihr Fliegengewicht…die tolle Sitzposition…der perfekte Lenker…der Motor mit genügend Power…wären für mich die Kaufentscheidung. „Das ganze Paket bitte in der R-Version!“

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HONDA Pressetage 2014 #HPT14

Vor geraumer Zeit flatterte Post ins Haus…Honda Pressetage in Weibersbrunn. Perfekt! Natürlich habe ich die Anmeldung gleich ausgefüllt und gefaxt. Jetzt heißt es abwarten … warten … warten … dann ist es soweit. Am 23.04.14 reiste ich zu meiner „Twamilie“ … dort erwartete mich wieder ein Zimmer mit „all inclusive“. An dieser Stelle wieder ein großes „Dankeschööööön“ an @Moppedhexe Nicole und @schrm Ralf.

Tags darauf, am Donnerstag den 24. April war dann Schluß mit lustig. Auf nach Weibersbrunn. Der Wettergott war gut gelaunt … fast wie bestellt! Am Ziel angekommen ging’s erst mal zur Registrierung und der obligatorischen Führerscheinkontrolle. Nach der großen Abschmuserei mit den anderen Twittiods einigten wir uns darauf, den Tag langsam zu beginnen und schnappten uns alle einen der bereitstehenden Roller.

Ich landete zuerst im Sattel der Honda PCX 125. Ein schönes, leichtes Gefährt. Machte Spaß durch den Wald zu düsen. Ist ein sehr leichtfüßiges Fortbewegungsmittel. Auf einem Aussichtspunkt angekommen, war die Zeit gekommen für das erste „Rollergespräch“ und einen Fahrzeugtausch.

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Honda PCX 125

Honda Integra mit DCT war der nächste Roller. Schnell auf „S“ gestellt und los ging’s. Toll! Macht Spaß wie Sau und … der grollt irgendwie wie ein Großer!  Ein paar PS mehr und etwas mehr an Gewicht sagen mir deutlich mehr zu, als der PCX. Unebenheiten in der Fahrbahn wurden besser weggefedert. Mit 750 ccm dahingleiten …den kann man sich für’s fortgeschrittenere Alter mal im Hinterkopf behalten.

Honda Integra

Honda Integra

Als nächstes schnappten wir drei Mädels uns die 500er. Es waren zwei CB 500 R und eine CB 500 F vorbereitet. Die „F“ hatte auch den Akra Endtopf. Zuerst dirigierte ich die etwas sportlichere „R“ durch den Spessart. Ich fühlte mich sofort wohl auf der kleinen 500er. Kein Wunder, sie läßt sich zielgenau durch die Kurven treiben. Das vermittelt dem Fahrer ein sehr gutes Gefühl. Ich kann mir gut vorstellen, daß man mit der 500er die größeren und schwereren Motorräder in diesem engen Geläuf sehr gut ärgern kann. Yeah! Die Akrapovic-Anlage machte sich leider nicht so bemerkbar (hörbar) wie erwartet. Auf der Rückfahrt testete ich auch die F-Version. Auch die vermittelt absoluten Spaßfaktor. Im Vergleich hat für mich aber die CB 500 eine Nasenlänge Vorsprung.

Honda CBR 500 R

Honda CBR 500 R

Honda CB 500 F

Honda CB 500 F

Jetzt zum absoluten Spaßmobil. Die Honda CRF 250 steht zur Testfahrt bereit. Schon die Optik ruft dir laut zu: Raufsetzen, wohlfühlen, Spaß haben! Die Supermoto hält im Fahrbetrieb auch, was sie verspricht. Unter dem Helm zogen sich meine Mundwinkel immer weiter auseinander. So einfach und genußvoll kann Motorradfahren sein … und das mit nur 23 PS. Kaum zu glauben!

Honda CRF 250

Honda CRF 250

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Sehr gelungen fand ich auch die Honda CB 650 F. Mit seinen 87 PS und 650 ccm ist sie sehr ausgewogen. Nicht zu viel und nicht zu wenig Motorrad. Ein Bike für viele Gelegenheiten. Ich fühlte mich auf der „nicht Hornet“ in jeder Situation gut aufgehoben. Mit einer erstklassigen Sitzposition kann man es auch ohne Red Bull fliegen lassen. Ich kann mir gut vorstellen, daß man mit der CB 650 F auch auf längere Reisen gehen kann. Ein tolles Bike!

Honda CB 650 F

Honda CB 650 F

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MittagJetzt erfahren wir auch mehr über das DCT (Dual Clutch Transmission) oder einfach gesagt das Doppelkupplungsgetriebe. Zudem technische Einzelheiten über die neuen Modelle und eine Vorschau, was Honda in der Zukunft geplant hat.Nach dem Mittagessen, das in Form eines leckeren Buffets auf uns wartete, ging es gut gestärkt weiter mit dem Testen.

Nun war die Gang unterwegs. 7 Biker fuhren mit 7 Bikes durch ein Wildgehege. In der Gruppe machte das mal richtig Spaß. Es wurde immer wieder angehalten … Erfahrungen ausgetauscht … und dann die Bikes durchgetauscht. Von der Honda CB 1000 R, stieg ich um auf die sehr interessante Honda CTX 700 N mit DCT! Ich fühlte mich wie auf einem Cruiser. Die Lenkerposition überraschend, aber nicht unangenehm. Auch hier stellte sich schnell ein angenehmes Fahrgefühl ein. Vor allem wenn man sich an’s Sitzpolster anlehnt. Und ab ging die Luzi! Mit einer gewissen Leichtigkeit sitzt man hinter dem Lenker und kann super genau die Ecken der Straße anpeilen. Einmal die Richtung vorgegeben, folgte die CTX brav meinem Befehl. Mir sagte dieses Konzept total zu. Diese 700er sollte man unbedingt einmal gefahren haben.

Honda CB 1000 R

Honda CB 1000 R

Honda CTX 700 N

Honda CTX 700 N

Soll ich … soll ich nicht … soll ich … soll ich nicht? O.K., wenn die Honda CBR 1000 RR SP schon mal dasteht, wird sie auch probe gefahren. Nach kurzem Check dachte ich:  Na ja, gar nicht so schlecht! Bin mal gespannt wie die CBR weiter oben auf dem schlechten Teil der Straße das Terrain „erfährt“. Der Wahnsinn! Kein hartes bocken und rumgespringe, wie man es von Supersportlern gewohnt ist. Was passiert da? Ob Bitumen oder unterschiedlich hohe Flecken auf der Straße. Das Öhlins-Fahrwerk bügelt alles weg, daß es eine wahre Freude ist. Der Spaßfaktor steigert sich enorm mit zunehmender Fahrdauer. Mein Grinsen im Gesicht ist mittlerweile so breit, wie das vom Joker im Batman-Film. Die Honda SP vermittelt sehr schnell ein Fahrgefühl. Die Gewöhnungszeit an das Bike ist deshalb sehr kurz. Eigentlich bin ich traurig als unsere Fahrrunde zu Ende war. Sollte ich mal unverhofft zu einem Sack Euros kommen, wäre das ein Mopped für die Renne! Probefahren! Unbedingt! Das ist ein Befehl!

Honda CBR 1000 RR SP

Honda CBR 1000 RR SP

Anmerkung: „Lieber Weihnachtsmann … es ist zwar erst April und ich habe dir schon lange nicht mehr geschrieben … dieses Jahr ist es aber soweit. Ich wünsche mir eine Honda CBR 1000 RR SP. Du brauchst auch nicht bis Dezember warten, sondern kannst sie mir gerne vor der Zeit vorbeibringen … oder vorbeifahren?

Zuletzt schnappte ich mir die Honda VFR 800. Den Motor kenne ich schon von der Honda Crossrunner. Auf den ersten Blick wirkte die Optik sportlich, aber auch irgendwie plump. Also erst mal rauf auf das Bike und … der plumpe Eindruck war schnell verflogen. Die 800er machte doch Lust auf mehr. Auf der Strecke ließ ich den sechsten Gang komplett weg und den fünften benutzte ich nur ab und zu. Dann brüllte der V4, daß es eine wahre Freude war. Ja, der erste Eindruck täuschte … der Fahrtest brachte das echte Wesen der 800er zum Vorschein.

Honda VFR 800

Honda VFR 800

Jeder Tag geht einmal zu Ende. Die schönen Tage leider umso schneller. Mit der RR im Kopf trat ich (wir) die Heimreise an. Ich mit einem Leihmotorrad vom @schrm Ralf, das er mir zur Verfügung stellte. Honda XL 250! Mit ihren 25 PS cruiste ich total entspannt der Gruppe hinterher. Diese kleine, in die Tage gekommene Enduro machte zum Tagesabschluß nochmal richtig Laune. Total stressfrei und tiefenentspannt kam ich zu Hause an. Ich glaubte sogar hin und wieder kurz einen neidischen Blick vom @schrm Ralf bemerkt zu haben.

Honda XL 250

Honda XL 250

Herzlich bedanken möchte ich mich bei Honda und Oliver Franz für die Einladung. Ein toller Tag mit den Motorrädern von Honda bei optimaler Verpflegung und Betreuung. Hoffe auf das nächste Jahr …

 

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Neu: Videofragen bei Führerscheinprüfung

Bereits seit 2010 beantworten die Prüflinge bei der theoretischen Führerscheinprüfung die Fragen nicht mehr auf Papier, sondern am Computer. Neu ist seit dem 01. April 2014, dass nicht nur reine Wissensfragen gefordert werden, auch zu den Inhalten von kurzen Videos müssen die Prüflinge künftig Stellung nehmen. Die rund 20 Sekunden langen Filme dürfen sich die Prüflinge bis zu fünfmal anschauen und müssen anschließend eine von drei Antwortmöglichkeiten auswählen. Die Gesamtzahl von 30 Prüfungsaufgaben bleibt unverändert. Zwei der bisherigen Textfragen werden durch Videos ersetzt.

Hintergrund ist die realistische Darstellung von Verkehrssituationen. So lassen sich beispielsweise Radfahrer im toten Winkel, Verzögerungen, Beschleunigungen, Spurwechsel, unterschiedliche Geschwindigkeiten, Wetterverhältnisse und verschiedene Tageszeiten besser vermitteln. Es geht dabei meist um Alltagsszenen, die sich in der praktischen Ausbildung nur selten trainieren lassen.

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Trial-Training in Großheubach März 2014

Vor einigen Wochen, als die Temperaturen langsam zu klettern begannen, erhielt ich eine E-Mail vom Patrick (@ernietroelf). Es ging um die Teilnahme an einem 2-tägigen Trial-Training. Na klar…her damit! Ausgehungert von der Winterzeit will man natürlich alles  mitmachen, was man mit oder auf einem Motorrad üben kann.

Da der Wochenendkurs schon voll war, bot uns Elmal Heuer http://trialschule.de (Veranstalter) einen alternativen Termin an. Am Donnerstag 20.03. und Freitag 21.03. sollte der Erstkontakt stattfinden. Gebongt! Mit dabei im Gelände sollten sein: @ernietroelf (Patrick), @spacemuck (Boris), @schrm (Ralf), @Griesgram (Marc) und natürlich ich @edigixxer (Sabine). Nach kurzer Nachfrage beim Wettergott stellte auch dieser die Ampel auf grün. Ausgerechnet an den geplanten Übungstagen sollte es strahlenden Sonnenschein und angenehme Temperaturen geben. Gut so!

Donnerstag, 09:30 Uhr in Großheubach…es ist soweit! Die Motorräder der Marke Honda Montesa 250 wurden erklärt.  Es handelt sich um Maschinen mit 19 PS, Einspritzanlage und Wasserkühlung. Die Sitzhöhe beträgt 67 cm, bei einem Gewicht von 73,5 kg. Es wurden nicht nur die Funktionen erklärt, sondern auch was man besser lassen sollte. Nach kurzer Einweisung fuhren wir los und absolvierten die ersten Übungen. Diese wurden im Verlauf kontinuierlich gesteigert. Laut Elmar klappte  bei uns allen ganz gut, besser als erwartet von „Straßenfahrern“!

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Die Zeit verging schnell und schon war die Mittagspause da. Es gab eine kräftige Rindersuppe mit Brot und Joghurt als Nachtisch. Das sollte uns Kraft für den Nachmittag geben. Getränke und Obst standen in der Folge den ganzen Tag zur Verfügung. Natürlich wurde der Mittag zu vielen Benzingesprächen genutzt.

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Gestärkt ging es im Programm weiter. Elmar ging nach dem Grundlagentraining vom Vormittag auf jeden Einzelnen ein und erklärte die individuellen Verbesserungsmöglichkeiten. Lob und Tadel hielten sich hierbei realistisch die Waage. Auf Grund der erzielten Leistungssteigerung kam es zu einer Abschlussfahrt im Gelände. Hinter Elmar als Führungsfahrzeug navigierten wir Steilhänge rauf und runter, die wir in der Alleinfahrt nie bewältigt hätten. Ein guter Tagesabschluß!

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Nach dem ersten Tag war das Fazit eindeutig…wir hatten mehr geschafft bzw. gelernt, als erwartet! Positiv gestimmt ging’s zu meinem mittlerweile „zweiten Wohnsitz“ bei @Moppedhexe (Nicole) und @schrm. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür.

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Tag 2! Dieser Tag begann damit, dass einer unserer 5 Musketiere dass Trainingsgelände nur mit dem Auto erreichen konnte. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Grins! Nach 2 Tassen Kaffee und einem morgendlichen hallo-wach, fragte uns Elmar nach dem heutigen Tagesziel. Auf Grund der Erfahrungen des ersten Tages, waren wir der Meinung, dass wir das Trainingsziel schon erreicht haben…weit gefehlt!

Nach den ersten Aufwärmübungen und Wiederholungen, wurde der Schwierigkeitsgrad nochmals erhöht. Wir fuhren selbständig durch das Gelände und wurden mit jedem Meter sicherer. Alle hielten mit. Da wurden eingestampfte Wege gefahren…Berge hoch…Steil- und Felshänge rauf und runter gefahren. Das Grinsen ging uns nicht mehr aus dem Gesicht.

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Alles in allem war das Trialfahren eine tolle Erfahrung. Unseren Veranstalter und damit unseren Elmar Heuer kann ich nur empfehlen. Er behandelte jeden Teilnehmer  individuell, so dass jeder die Gelegenheit erhielt zu lernen und  sich weiterzuentwickeln. Ich bin mir auch sicher…egal welches Training Elmar veranstaltet…der Spass und die Effektivität kommen nicht zu kurz. Mein Fazit: Rote Backen, schweißgetränkte Helme und Gesichter…aber glücklich! Das Trial-Training bringt auch den „Straßenfahrer“ weiter…und mit etwas Kondition klappt’s auch im Gelände. Grins!

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Spartip: Alte Motorradstiefel auf neuen Sohlen

Mein Stolz sind 2 Paar Motorradstiefel. Ein Paar für den Sommer und ein Paar für die Rennstrecke. Die sind etwas robuster, haben einen höheren Schaft und sind wasserdicht. Beide Paare sind von der Firma SIDI.

Mit dem Modell SIDI Vertigo hatte ich ein Problem! Der Stiefel selbst ist in gutem Zustand, was sicherlich auch mit meiner Pflege zu tun hat. Aber die Sohle ist nun fast durch. Was ist zu tun? Man kann eine neue Sohle bei SIDI bestellen, muss sich aber einen Schuhmacher suchen, der diese dann vielleicht auf den Stiefel drauf macht. Eigentlich wollte ich die bisherige Form der Sohle nicht mehr haben. Mit dieser hatte ich immer das Gefühl barfuss zu laufen.

Also machte ich mich auf das Problem zu lösen. In der Altstadt von Ingolstadt gibt es einen Schuhmacher und einen „Mister Minit“. Zuerst besuchte ich den Meister der Minute. Dieser erklärte mir, er könne die neue Sohle nur verkleben, aber mir keine Garantie geben, dass sie auch hält (…die Sohle). Toll…2. Versuch…ab zum Schuhmacher! Den gibt es nicht mehr…der hat aufgehört…war das Ergebnis. Wieder toll! Mit dem Handy in der Hand navigierte ich in den Ingolstäedter Süden zur nächsten Schuhwerkstatt. Dort angekommen stellte ich fest…Montag geschlossen! Für diesen Tag gab ich entnervt auf.

Am Tag darauf (Dienstag) setzte ich mich wieder in Bewegung Richtung Süden. Dort angekommen, musste ich mir von der Dame der Schuhwerkstatt sagen lassen…“Wir können das nicht machen!“. Aber…und jetzt kommt’s…“Der Schuh-Deiser in der Innenstadt pimpt seine Motorradstiefel oft selbst.“ Also wieder los in die Ingolstädter Altstadt zur Firma Schuh-Deiser. Meine Motorradstiefel hab ich abgegeben…weil…“Wir können da was machen!“. Gleichzeitig äusserte ich den Wunsch nach einer höheren Sohle. „Kein Problem.  Am Freitag sind die Stiefel fertig!“.

Freitag! Endlich! Ich war gespannt. Sollten meine Motorradstiefel wirklich eine neue Laufsohle bekommen? Voller Vorfreude und Neugier ging’s ab in die Ingolstaedter City. Rein in den Laden und…meine SIDI Vertigo sind genauso besohlt worden, wie ich das haben wollte. Ein Lob an das Handwerk! Die ganze Fahrerei hat sich also gelohnt. Meine Stiefel haben neuen Gummi und das für kleines Geld. Freu!

Das Ergebnis finde ich gelungen…auf den Beweisfotos kann man das gut erkennen. Und noch einen Vorteil hat die Handwerkskunst. Mit der etwas höheren Sohle komme ich besser auf den Boden.

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Triumph Pressetage 05./06. Juni 2013 in Rosbach v.d. Höhe

Jetzt aber…..habe eine Einladung per E-Mail für die Triumph Pressetage erhalten. Super! Obwohl mich einige Bikes der Marke sehr interessieren, hat sich eine Testfahrt bis heute noch nicht ergeben. Jetzt war die Gelegenheit da, dies zu ändern. Eins musste noch geklärt werden: Ich brauche Urlaub! Mit 2 Freitagen versehen, stand der Teilnahme nichts mehr im Wege.

Am Mittwoch, den 05. Juni packte ich das kleine Sturmgepäck und machte mich auf zwei Rädern auf in Richtung Mühlheim. Ein grosses Dankeschön an @Moppedhexe und @schrm die mich zum wiederholten Male aufgenommen haben. Nach kurzer Pause, trafen wir uns mit @Griesgram999 in einem Biergarten zum wohlverdienten Steak. @Griesgram999 hatte schon am ersten Tag der Veranstaltung teilgenommen und machte uns mit seinen Eindrücken richtig heiss! Schliesslich trafen auch noch die @Banditin und der @Kutze ein und wir verbrachten gemeinsam einen schönen Abend im Biergarten.

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Donnerstag morgen…..endlich war es soweit! Rein in die zweite Haut und auf ging es nach Rosbach v.d. Höhe zu den Triumph Pressetagen mit @Moppedhexe und @Schrm. Der Empfang durch den Veranstalter war herzlich und wurde begleitet durch Kaffee und einem kleinen Snack. Nach Erledigung der Formalitäten begann der Tag offiziell mit einer Einführung in die Geschichte von Triumph. Eine lange Tradition…..von der Entstehung der Fahrräder bis hin zu den Motorrädern.

Nach dieser Einstimmung wurden drei Gruppen gebildet und es ging zum testen mit unserem Guide in die Praxis. Freu!

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Als erstes Motorrad schnappte ich mir die Triumph Bonneville. Erst mal entspannt anfangen mit einem schönen Classic-Bike dachte ich mir. Die Kombination Triumph Bonneville + meine Person im Lederkombi ergab allerdings eine besondere Optik, die manchen Teilnehmer zum schmunzeln brachte. Wenn man  vom Sportler kommt und so ein klassisches Motorrad vor sich stehen sieht, hat man natürlich eine Erwartungshaltung was das Fahrgefühl betrifft.  Ich war gespannt wie die Bonneville sich fahren würde. Also Aufsitzen und…..Überraschung…..wohlfühlen! Die Bonneville liess sich super bewegen. Auf der Geraden wie auch in den Kurven. Die Fussrasten setzten zwar etwas auf, aber das machte der Bonnie nix aus. Sie hielt ihren  Kurs in der Schräglage und blieb immer sehr gutmütig. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht fuhr ich durch den Taunus. Ich…..die Bonnie…..das super Wetter…..der Taunus…..einfach froh in diesem Moment hier zu sein. Hier noch ein paar Eckdaten zur Triumph Bonneville:

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Nennleistung: 68 PS / 50 kW bei 7.500 U/min…..reicht völlig aus!

Max. Drehmoment: 68 Nm bei 5.800 U/min…..reicht völlig aus!

Sitzhöhe: 740 mm…..angenehm!

Hubraum: 865 ccm…..fehlt nix!

Leergewicht Vollgetankt: 225 kg…..genau richtig!

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Nach den ersten Fahreindrücken eine kurze Pause. Bei entsprechenden Temperaturen darf die Flüssigkeit nicht vergessen werden. Auf zur zweiten Runde. Die Auswahl traf nun die Triumph Street Triple in einem schönen blauen Farbton. Die Sitzposition…..wie für mich gemacht. Ich fühlte mich gleich in’s Motorrad integriert. Lenker und Fussrasten waren am richtigen Platz. Gemeinsam mit anderen Testern rollten ich und die Triple vom Hof und ein erstes Herantasten begann. Oh Mann! Ist das ein Fahrrad unter mir? Das Handling ist irre! Das Einlenken sehr präzise! Die Street folgte genau der Vorgabe. Wenn man die Triple im 6. Gang am Gashahn zog, machte sie sich hörbar bemerkbar….hörenswert! Hinzu kommt noch, dass das Fahrwerk des Testmotorrades für mich optimal eingestellt war. Selbst das bremsen in Kurven bereitete der Triple kein Problem. Aufstellen und aufbäumen waren für sie Fremdwörter. War das der Beginn einer neuen Liebe? Zur Vervollständigung noch die Eckdaten der Triumph Street Triple:

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Nennleistung: 106 PS /78 kW bei 11.850 U/min…..gefühlt 120 PS!

Max. Drehmoment: 68 Nm bei 9.750 U/min…..geht irre!

Sitzhöhe: 800 mm…..ideal!

Hubraum: 675 ccm…..gefühlt 750 ccm!

Leergewicht Vollgetankt: 182 kg…..perfekt!

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Nächster Turn….neues Glück! Die Triumph Tiger 800 stand auf dem Plan. Wieder stellte sich sofort ein Wohlfühlgefühl ein. Keine Wiederholung, sondern echte Emotion. Der Fahrer wird super in’s Motorrad integriert. Eine große Hilfe ist hier natürlich die höhenverstellbare Sitzbank. 810 mm waren für meine 168 cm genau das Richtige. Grössere Fahrer können die Sitzbank bis 830 mm hochschrauben.

Gang rein und auf und davon! Ja was soll ich sagen…..ein Traum! Die Tiger macht genau das, was der Fahrer ihr vorgibt. Egal wie die Fahrbahn beschaffen war. Kaputt, kurvenreich, Kehren, Stadt, Land. Einfach ein tolles Motorrad. In jeder Situation fühlte sich die Tiger 800 gut an. Bei 95 PS war das Kurvenräubern kein Problem für sie. Ich konnte mir gut vorstellen, mit der Tiger 800 auf Reisen zu gehn. Das Beste zu letzt: Das Motorrad gab Feedback von der Fahrbahn. Bei vielen Konkurrenten hat man eher das Gefühl losgelöst vom Motorrad durch die Gegend geschaukelt zu werden. Die Tiger 800 vermittelte hier einen guten Kontakt zur Strasse und hebt sich damit positiv von anderen Marken ab. Hier die Daten zur Triumph Tiger 800:

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Nennleistung: 95 PS /70 kW bei 9.300 U/min…..perfekt…..1*

Max. Drehmoment: 79 Nm bei 7.850 U/min…..geil…..1*

Sitzhöhe: 810 mm bis 830 mmm…..passt immer…..1*

Hubraum: 799 ccm…..ideal…..1*

Leergewicht vollgetankt: 210 kg…..richtig…..1*

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In der Fotokurve erfolgte der nächste Wechsel auf ein neues Motorrad, die Triumph Tiger Sport. Mit dem  1000er hatte ich mich bereits in der Vorbereitung beschäftigt. Vor allem die Fotos in der Presse zeigten ein optisch sehr ansprechendes Motorrad. Es folgte nun der Test in der Realität. Rauf auf den Sattel der Tiger Sport, rein in die erste Schräglage mit Kurs auf den Fotografen. Ich muss sagen, es dauerte doch zwei bis drei Kurven um mich auf das Motorrad einzustellen. Ist man erst mal auf Augenhöhe, kann man dann aber den Tiger laufen lassen. Der kräftige Motor erinnert eher an einen Bären als an einen Tiger. Im 6. Gang angekommen, kann man sehr schaltfaul kurven. Das Fahrwerk ist top, genauso wie das Einlenkverhalten. Allerdings fehlt etwas die Rückmeldung von der Fahrbahn und die Integration in das Motorrad. Ist da vielleicht der kleinere Tiger der Bessere? Hier noch die Eckdaten zur Triumph Tiger Sport:

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Nennleistung: 125 PS /92 kW bei 4.300 U/min…..überragend!

Max. Drehmoment: 104 Nm bei 4.300 U/min……porno!

Sitzhöhe: 830 mm…..o.k.!

Hubraum: 1050 ccm…..genial!

Leergewicht vollgetankt: 235 kg…..gut!

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Und hier mein persönliches Fazit:

Die Marke Triumph bietet ein interessantes Spektrum von Motorrädern an. Das Gesamtkonzept ist stimmig. Die Highlights sind für mich die Triumph Street Triple sowie die Tiger 800.

Die Tiger 800 ist für mich auch das Motorrad, das mich am meisten überrascht hat. Optik, Motor, Preis und Gesamtpaket verdienen ein Lob. Wer nicht unbedingt auf die 1000 ccm oder eine Leistung jenseits der 100 PS fixiert ist, findet in der Tiger 800 ein Top-Motorrad. Von Frau zu Frau gesagt…..bei Triumph ist die Tiger 800 der Wolf im Schafspelz!

Ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle bei Triumph Deutschland für die Einladung bedanken. Mein besonderer Dank gilt Uli Bonsels für eine tolle Veranstaltung und seiner Frau für das leckere Catering. Ein Dankeschön auch an den Fotografen Markus Jahn für die „schnellen“ Bilder. Die Entstehung unter permanenter Sonnenbestahlung war bestimmt nicht einfach. Ein Danke an unseren Guide, der uns sicher geführt und gelotst hat. Schließlich auch ein Dankeschön an die Leute der Werkstatt, die jederzeit die Sicherheit der Motorräder gewährleistet haben. Respekt! Alles super Triumph!

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Honda (Fest-) Testtage in Weibersbrunn #HondaTT13

Endlich war es soweit! Am Donnerstag, den 25.04.2013 ging es los…rauf auf die Autobahn und ab nach Frankfurt zur @Moppedhexe und zum @Schrm. Das Nest für die nächsten Tage war schnell gebaut und am gleichen Abend stieß auch noch der @Griesgram dazu.

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Nach einem schööönen, feuchten Abend, ging es am nächsten Morgen weiter zum Treffpunkt mit den anderen Bloggern. Im Pulk fuhr die coole Twitter-Gang dann mit ihren Moppeds nach Weibersbrunn zu den Honda-Testtagen.

Nach dem Einchecken und den Formalitäten  ging es auch gleich los. 50 Motorräder und Roller warteten auf ihre Testfahrer. Ich schnappte mir als erstes die Honda CB 1100. Erster Eindruck: Gute Sitzposition und seidenweicher Motor. Dass sich dieses Motorrad absolut handlich fährt, sieht man ihr auf den ersten Blick überhaupt nicht an. Ich werde die 1100er ab sofort „die Senfte“ nennen. Optik und Design wirken sympathisch und  gleichzeitig vertraut….eine typische Honda!

CB1100

CB1100

Die Überraschung des Tages war für mich die Honda CBR 500 R. Sitzposition optimal, sehr drehfreudiger Motor, extrem handlich, eine richtige Kurvenräuberin. Da spielen Hubraum und Motorleistung eine Nebenrolle. Ich stieg mit einem breiten Grinsen ab. Mein Urteil: „Empfehlenswert“.

CBR500R

CBR500R

Nächstes Bike war die CBR 600 F in der Stefan-Bradl-Version. Der erste Eindruck ist positiv. Es handelt sich nicht um einen Extremsportler, die 600er ist aber auch nicht zu brav. Sie kann beides…Sport und Alltag. Auch das Fahrwerk ist positiv zu erwähnen. Was ein bekannter Autobauer als Werbeslogan von seinem Produkt sagt, ist hier im Zweiradbereich festzustellen: Wie auf Schienen!  Die 600er fährt sich sportlich aber nicht zu hart. Auch unebene Strassen können mit ihr gemeistert werden, ohne dass man rumhüpft wie auf einem Gummiball. Das Design ist sicherlich Geschmackssache. Mir persönlich gefällt die Bradl-600er sehr gut!

CBR600F

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Auch die Bereiche Marketing und Technik kommen an den Testtagen nicht zu kurz. Wir bekamen Einblick in die angestrebten Verkaufszahlen von Honda, sowie einen kleinen Vorgeschmack von den Zukunftsplänen. Vertiefte Einblicke in das Doppelkupplungsgetriebe von Honda (…dass man nicht Automatik nennen soll!) wurden durch ein DCT-Modell ergänzt.

Nachdem Körper und Geist die ersten Eindrücke gesammelt hatten, stand nun die Mittagspause auf dem Plan. Buffett-Alarm! Super-Lecker! Gesättigt von Allem und wieder frisch (…vielleicht auch vollgefressen)  ging es mit erhöhtem Gewicht weiter mit dem Testen.

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Gemäss meiner Testliste  musste nun die Honda Fireblade her, im Repsol Design. Das Feuerschwert hat alles vom Feinsten:  Motor, Fahrwerk, das ganze Motorrad. Ich für meinen Teil möchte allerdings keinen Super-Sportler mehr haben. Ich bin weg von dieser Droge…oder ist es das Alter? Sicher nicht! Der aktuelle Trend zeigt, dass es die Super-Sportler gerade nicht leicht haben ihre Fangemeinde zu behalten

Für einen meiner Arbeitskollegen sollte ich auch die Honda Crosstourer testen. Vor dem Motorrad stehend dachte ich erst mal nicht, dass das gut geht. Problem: Sitzhöhe! Also rauf auf die Dicke und…kein Problem. Erst mal auf der Dicken oben gibt’s kein halten mehr. Leinen los und auf und davon. Trotz ihres Gesamtgewichtes ist die Crosstourer sehr wendig. Der Schwerpunkt liegt weit unten und selbst enge Kehren im Honda-Innenhof sind kein Problem. Die Sitzposition ist entspannt und bequem. Damit ideal für Kurz- und Urlaubsreisen. Auch den Wind- und Regenschutz konnte ich in der Praxis testen. Mit Unterstützung von Petrus und kräftig Wasser von oben konnte der Schutz seine Wirkung zeigen.  Trotz des Gewichtes ist der Motor sehr durchzugsstark und der Kardanantrieb arbeitet unauffällig. Ja, wenn ich mal „älter“ bin, was ja so schnell nicht passiert, wäre das eine Alternative. Wann ist man eigentlich älter? Nachdem diese Frage so schnell nicht zu klären ist, weiter mit meinen Testeindrücken.

Crosstourer

Crosstourer

Leider war die Crosstourer mit dem DCT Getriebe ständig unterwegs. Deshalb nahm ich das Doppelkupplungsgetriebe mit der Honda NC 700 X etwas genauer unter die Lupe. Als erstes ging es im Normal-Modus los, aber nicht lange. Ich drückte kurzerhand in den S-(Sport)Modus und siehe da, jetzt kommt wirklich Freude auf! Der Motor dreht weiter nach oben, bevor butterweich in den nächsten Gang gewechselt wird. Fun pur!

NC700X

NC700X

Was ich eigentlich nicht freiwillig testen wollte, war die Verzögerung und Wirkung des ABS von Honda im Stassenverkehr. Dazu kam es, als ich mit der Honda NC 700 X auf meiner Testfahrt hinter einem Auto herfuhr. Beide fuhren wir vorschriftsmässig mit 60 km/h auf eine Kreuzung zu. Der Fahrbahnbelag war neu und durch den vorangegangen Regen nass. Plötzlich sah ich die Bremslichter des Autos vor mir, welches ohne Vorwarnung verzögerte. Eigentlich bereitete ich mich schon auf den Einschlag vor. Ich zog die Bremse, das Vorderrad rutschte sogar kurz, ehe das ABS seine Wirkung zeigte. Ich kam hinter dem Pkw zum stehen, ehe dieser ohne zu blinken links abbog und in der Seitenstraße verschwand. Gut gegangen,  dachte ich mir und war ganz erstaunt, dass es im Jahr 2013 immer noch Autos ohne Blinker gibt. Nix wie weiter und nach einer kleinen Tour zurück zum Ausgangspunkt.

Jetzt gab es Kaffee und Kuchen vom Veranstalter und eine willkommene Pause um sich auszutauschen. Zwischenzeitlich wurde der Regen immer stärker und ich konnte die Honda Goldwing leider nicht mehr testen. Bei der Größe und dem Gewicht glaube ich war das die richtige Entscheidung. Was ich testen wollte, aber leider nicht zur Verfügung stand, war die Honda MSX 125. Auf den legitimen Nachfolger der Dax war nicht nur ich sehr gespannt. Auch die CRF 250 L konnte ich nicht registrieren bzw. testen.  Eine Testfahrt mit diesen Motorrädern werde ich aber bestimmt noch nachholen.

MSX125

MSX125

Die Rückfahrt zum Nest von @Moppedhexe und @Schrm erfolte im Regen. Kurz frisch machen und dann auf in die Schanz mit „kleinem“ Salat und einem Radler. Zeit für einen tollen Tagesausklang und die erlebten Eindrücke nochmal in Erinnerung zu rufen: Honda setzt im Zweiradbereich einiges in Bewegung. Neue Modelle, neue Technik, Design das nicht nur modern sondern auch an die erfolgreiche Vergangenheit der Marke erinnert.

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Ich danke Honda für die Einladung und die Verpflegung. Der Testtag hat mir riesigen Spass gemacht und Lust auf mehr.

Ich war dabei - 2013

Ich war dabei-April 2013

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