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Yamaha Track Day 2015 – Nürburgring GP Strecke – Die neue Yamaha R1

Mein Rennstrecken-Motorrad ist derzeit eine Suzuki GSX-R 750 mit Baujahr 2007. Natürlich hat sich zwischenzeitlich viel getan in Sachen Elektronik. Eine Vielzahl von praktischen Helferlein haben Eingang in die Motorrad-Technik gefunden. Deshalb bewegte mich schon lange ein Gedanke: Wie fährt sich ein Motorrad mit neuester Technik auf der Rennstrecke? Ist die Elektronik notwendig? Bringt sie mehr Sicherheit? Oder kommt es doch auf den Fahrer bzw. die Fahrerin an? Meine Gixxer hat nichts an Bord…außer einer Anti-Hopping-Kupplung. Also fast nichts! Die Chance zum Vergleichstest ermöglichte mir Yamaha Deutschland auf der GP-Strecke des Nürburgring, im Rahmen des Yamaha Track Day.

Dienstag, 07. Juli 2015…da steht sie nun…die neue Yamaha R1…in Box 1. Erstes beschnuppern und probesitzen. Ich fühle mich gleich wohl und integriert auf „meiner blauen Yamaha“. Gerade noch die Zehenspitzen berühren den Boden…aber egal…ich will ja fahren und nicht rumstehen.

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Den ersten Turn verbringen wir hinter dem Instruktor. Wir, das sind @moppedblog und ich. Peter aus dem R1-Club ist zwischenzeitlich verschollen. Erster Eindruck: Sehr leicht…sehr handlich…Mann/Frau hat sofort Vertrauen zum Motorrad. Mehr kann man erst mal nicht feststellen. Wir rollen eine fließende Runde um den Ring, ohne Benutzung der Bremse, um ein Gefühl für die Strecke zu bekommen. Jeweils bei der Ankunft bei Start/Ziel wird die Position gewechselt um eine Runde direkt hinter dem Instruktor zu fahren. Dabei wird die optimale Fahrlinie immer transparenter. Macht sehr viel Spaß und schwupps…da sind die ca. 20 Minuten auch schon wieder vorbei.

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Zweiter Turn: Nochmal mit dem Instruktor, um die Strecke endgültig auf die Festplatte im Kopf zu brennen. Mit dabei…@moppedblog, @Griesgram und Peter vom R1-Club. Der hat seine eigene R1M mitgebracht. Auch in diesem Turn vereinbaren wir wieder einen Positionswechsel bei Start/Ziel. Los geht’s! Ich bin als erster hinter dem Instruktor und bleibe gut an ihm dran. Daran könnte ich mich gewöhnen. Die Yamaha R1 macht brav, was ich ihr vorgebe. Sie lässt sich total leicht von einer zur andere Kurve umlegen…zieht genau die Linie, die ich anvisiere. Die Bremsen, die nunmehr benutzt werden dürfen, sind allererste Sahne…eine wahre Pracht! Ich sag nur…ABS mit schräglagenabhängigem Kombibremssystem! Wow! Wie immer sehe ich kein einziges Mal auf das Cockpit…bin eben eine „nach-Gefühl-Fahrerin“. Aus diesem Grund sehe ich erstmal weder das Lämpchen der Traktionskontrolle noch die Anzeigen der anderen Helferlein. Ob die Elektronik da eingreift oder etwas regelt?…alles funktioniert völlig unauffällig…ich merke nichts davon.

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Natürlich gehe ich nicht ans Limit. Schließlich ist es nicht mein Motorrad und ich habe mir vorgenommen, die R1 wieder unversehrt abzugeben. Die Fahrt absolviere ich mit guter Sitzposition, total entspannt und unverkrampft auf der schönen Blauen. Auch in den Kurven liegt der äußere Arm immer locker auf dem Tank. Da kommt Freude auf…“…ich wär so gerne Millionär…dann wär mein Konto niemals leer…sing…

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Die Wechsel auf der Start/Ziel-Linie klappen super. Der Fahrer direkt hinter dem Instruktor fährt links raus und lässt sich ans Ende der Gruppe fallen. Eine gute Gelegenheit auch den anderen Fahrern zuzusehen.

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Peter fährt die Strecke sehr rund, während der @Griesgram schon mal eine Ecke und Kante setzt. Ist aber egal, da er mit jedem Typ von Motorrad zurecht kommt. Der @moppedblog ist verlorengegangen. Wie wir später erfahren, ist er einem falschen Instruktor gefolgt. Einer fehlt eben immer. Auch dieser Turn geht viel zu schnell zu Ende. Mist!FP4F4559

Dritter Turn: Ich stehe schon in voller Ausrüstung da…bekomme die Yamaha übergeben und siehe da…der Tank ist leer. Toll! Also ab zum Tanken. Als ich zurückkomme, sind die anderen schon weg. Was soll’s! Die Strecke ist im Kopf und es ist ja nicht das erste Mal dass ich auf der Rennstrecke bin. Eine gute Gelegenheit die R1 zu testen, was sie drauf hat. Ich konzentriere mich ganz auf das Fahren. Ein „Wow“ kommt über meine Lippen. Es gibt keine Worte dieses Gefühl besser zu beschreiben.

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Von Runde zu Runde wird der Fahrspaß größer. Auf der langen Geraden einfach alle Gänge durchladen…kinderleicht…die Gänsehaut ist vorprogrammiert. Bei diesem Turn bemerke ich erstmalig, dass die Elektronik eingreift. Für einen kurzen Moment hat der Reifen einen anderen Plan als ich und die R1. Nix da…hier geblieben! Plötzlich werde ich aus meinem Tunnel gerissen. Staub ist in der Luft…Steine liegen auf der Fahrbahn und…ein Motorrad liegt im Rasen. Mist! Der Fahrer steht nicht auf. Rote Flagge…kurz danach Hubschrauber. Das wollte so keiner erleben. Alles Gute dem Fahrer!

Zurück in der Box, verschlechtert sich das Wetter. Wind kommt auf und schließlich beginnt es zu regnen. Aus der Box kommen vereinzelt Stimmen die blanken Optimismus verkünden: „Das hört gleich wieder auf.“ Schade…gerade jetzt, da der Streckenverlauf klar ist und ich immer mehr mit der Yamaha ein Team werde. Gerade jetzt, da noch intensiver mit den Einstellungen getestet werden sollte. Es ist so wie es ist!

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In einer kurzen Regenpause nutzen der @Griesgram und ich die Gelegenheit, um die R3 von Yamaha zu testen. Also schnell raus auf die komplett nasse Strecke…ausgestattet mit gelber Warnweste um uns bei der Witterung besser sichtbar zu machen. Wäre allerdings nicht notwendig gewesen, da außer uns niemand mehr unterwegs ist. Bei der Abfahrt sage ich  noch zu meinem Mitstreiter, dass er mich überholen kann, wenn meine Geschwindigkeit für ihn zu langsam ist. Danach habe ich allerdings keinen Sichtkontakt mehr mit ihm. Das geringe Gewicht der Yamaha R3 sorgt für ein super Handling und ein angenehmes Gefühl. Die 42 PS auf regennasser Fahrbahn reichen völlig aus. Spaß pur! In einigen Ecken ist es mehr als nass. Die Yamaha rutscht ganz schön, aber überhaupt nicht böswillig. Sie sagt eben nur…hier bitte nicht schneller und schräger! Vielleicht ergibt sich ja nochmal die Gelegenheit die YZF-R3 zu testen…im Trockenen. Mit einem breiten Grinsen kommen wir in der Box an…Hähä…

Das tolle an einem Test-Event ist, dass man immer wieder in viele Gesichter sieht, die genauso motorradbegeistert sind, wie man selbst.  Man lernt wieder neue Menschen kennen, die die schönste Sache der Welt mit einem teilen: Motorräder und das Motorradfahren.

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Glückwunsch an Aaron Lang von Yamaha Deutschland für die professionelle Organisation und eine tolle High-Tech R1. Eine super Fahrmaschine mit modernster Technik für Spaß und Sicherheit. Die Fan-Gemeinde wird jubeln!

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Edigixxer bedankt sich für die Einladung!

Hier noch die wichtigsten technischen Daten der beiden gefahrenen Yamaha’s. Weitere Informationen gibt es natürlich auf der Yamaha-Seite. Eigentlich müsste man einen eigenen Blogeintrag nur zum Thema R1-Technik schreiben. Dieses Motorrad kann mächtig viel…fast alles.

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Yamaha YZF-R1

Yamaha YZF-R1

Hubraum: 998 ccm

Leistung: 147,1 kW (200 PS)

Sitzhöhe: 855 mm (ist schon hoch!)

Gewicht, fahrfertig, vollgetankt: 199 kg

Tankinhalt: 17 Liter

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Yamaha YZF-R1

Als zentrales Nervensystem arbeitet in der R1 ein Sensorcluster, der alle Bewegungen des Fahrzeugs dreidimensional erfasst und für die Kontrolle von Traktion, Schlupf, Wheelie-Neigung. Launch-Control und Bremsen sorgt. (Quelle: Yamaha)

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Yamaha YZF-R3

Yamaha YZF-R3 ABS

Hubraum: 321 ccm

Leistung: 30,9 kW (42 PS)

Sitzhöhe: 780 mm

Gewicht, fahrfertig, vollgetankt: 169 kg

Bilder: Yamaha Deutschland +  @Gasgriffsalat

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Neu: Videofragen bei Führerscheinprüfung

Bereits seit 2010 beantworten die Prüflinge bei der theoretischen Führerscheinprüfung die Fragen nicht mehr auf Papier, sondern am Computer. Neu ist seit dem 01. April 2014, dass nicht nur reine Wissensfragen gefordert werden, auch zu den Inhalten von kurzen Videos müssen die Prüflinge künftig Stellung nehmen. Die rund 20 Sekunden langen Filme dürfen sich die Prüflinge bis zu fünfmal anschauen und müssen anschließend eine von drei Antwortmöglichkeiten auswählen. Die Gesamtzahl von 30 Prüfungsaufgaben bleibt unverändert. Zwei der bisherigen Textfragen werden durch Videos ersetzt.

Hintergrund ist die realistische Darstellung von Verkehrssituationen. So lassen sich beispielsweise Radfahrer im toten Winkel, Verzögerungen, Beschleunigungen, Spurwechsel, unterschiedliche Geschwindigkeiten, Wetterverhältnisse und verschiedene Tageszeiten besser vermitteln. Es geht dabei meist um Alltagsszenen, die sich in der praktischen Ausbildung nur selten trainieren lassen.

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Reisegepäck für die Kawasaki Z1000

…nach einer Saison mit der Honda Crossrunner inkl. Koffersystem (Givi V35), habe ich für mich entschieden, dass diese Kombination nichts mehr für mich ist. Auch wenn die praktischen Eigenschaften von Koffersystemen durchaus nachzuvollziehen sind, lässt die Optik gerade bei sportlichen Motorrädern meist zu wünschen übrig. Grösster Kritikpunkt war der Umstand, dass mein Motorrad mit Koffern am Heck breiter als der Lenker vorne war. Kann da schon mal passieren, dass die Schrankwand hinter einem hängen  bleibt, wenn’s eng wird…

Zwischenzeitlich habe ich einen Motorrad- und Markenwechsel vollzogen. Für meine Kawasaki Z 1000 musste nun eine gute praktische wie optische Lösung her, um auf Tour zu gehen. Hierzu stöberte ich bereits in der kalten Jahreszeit im Net, um Lösungen für mich und meine Dicke zu finden. Die Entscheidung ist zwischenzeitlich gefallen:

Auf den Tank kam der Tankring von SW-Motech, damit der Lack geschützt ist. Für Tagesausflüge reicht hier der kleine Tankrucksack von SW-Motech mit 11-15 Liter (Quick Lock Evo City). Da passt das Wichtigste rein wie Regenkombi, Geldbeutel, Handy, was zum Trinken und für die kühlere Jahreszeit wärmere Handschuhe. Ist schon ne ganze Menge, oder?

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Für Wochenendausflüge reicht mir zum beschriebenen Tankrucksack dazu noch die Hecktasche (Rearbag) von SW-Motech. Die befestige ich nicht wie beschrieben an den Soziusfussrasten + Nummernschild, sondern ganz einfach mit den Riemen über Kreuz unter der Soziusabdeckung. Einfach festzurren, fertig! Hält nach meiner Erfahrung auch bei 220 km/h. Ist wie ich finde eine super saubere Lösung, gerade für Sportmotorräder.

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Die Hecktasche (Rearbag) von SW-Motech hat 24-36 Liter Volumen, eine zuverlässige 4-Punkt-Spanngurt-Befestigung und Spritzwasserschutz durch überlappende Deckel. Da könnte man auch einen Helm unterbringen! Zudem ist sie ausgetattet mit Reflektoren, hat eine wasserdichte Innentasche und 2 Rucksackgurte. Einzig die mitgelieferte Lackschutzfolie gefiel mir gar nicht. Hier hab ich auf eine bewährte 3M-Folie zurückgegriffen und damit das Heck meiner Z 1000 geschützt.

Für den Urlaub brauche ich natürlich noch etwas mehr Stauraum. Hier fiel meine Wahl auf das Satteltaschen-Set (Blaze) von SW-Motech.

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Das Volumen mit 2 x 14-21 Litern ist vernünftig und passt zur Optik meines Motorrades. Folgende Highlights waren für mich überzeugend:

* Material aus hochwertigem 1680 Ballistic-Nylon

* Keine Gefahr durch unkontrolliert flatternde Taschen im Heck- und Felgenbereich

* Abstandsbügel verhindert Kontakt zwischen Taschen und Reifen

* Schnelle Montage/Aufrüstung zum Reisefahrzeug

* Quick Lock Abstandsbügel-Halter (Wird einmalig montiert!)

* Abstandsbügel ist beliebig oft arretierbar

* Geringes Gewicht bei formschönem Design

* Volumen satt…einzeln variabel von 14-21 Liter, paarweise variabel bis zu 42 Liter

* Haupttasche von oben zu beladen, Aussentasche von der Seite

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Bei den Satteltaschen sind 2 Innentaschen, 2 Abstandsbügel, das Montagematerial und die Anbauanleitung mit dabei. Als optionales Zubehör gibt es noch einen Motorradtaschen-Kabelschloss.

Mit diesem 3-teiligen „Reisesystem“ habe ich für mich die ideale Lösung gefunden. Die 3 vorgestellten Taschen können variiert werden, je nachdem wie weit bzw. wie lange man auf Tour ist.

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Den Tankrucksack gibt’s natürlich in verschiedenen Grössen, je nach Bedarf. Die Heck- und Seitentaschen sind ruck-zuck montiert und haben jede Menge sinnvolle Details. Alles in allem passen die Taschen perfekt zu meiner Kawasaki Z 1000 und erhalten die sportliche Optik. Kann mir gut vorstellen, dass mein System auch zu anderen Sportlern passt. Ich bin dann erst mal weg…auf Tour…mit meiner Dicken.

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